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So, 25. August 2019, 13:02 Uhr

Immucell

WKN: 885825 / ISIN: US4525253062

ImmuCell kaufen


01.03.02 11:54
BioTech-World

Die Analysten von "BioTech-World" empfehlen derzeit die Aktien von ImmuCell (WKN 885825) zum Kauf.

ImmuCell sei ein bislang wenig beachteter Biotech-Wert. Die eigentliche Unternehmensstrategie liege in der Entwicklung von innovativen und patentrechtlich geschützten Produkten, die die Gesundheit von wirtschaftlich genutzten Tieren erhöhen und die Produktivität in der Milch- und Rindfleischindustrie steigern würden. Im ersten Moment möge man diesen biotechnologischen Bereich als nebensächlich erachten. Wenn man sich aber die wirtschaftlichen Daten anschaue, komme man zu einem anderen Ergebnis, da die Verluste, die der US-Milchindustrie jährlich durch Brustdrüsenentzündungen entstehen, sich zwischen 1 und 2 Milliarden Dollar bewegen würden.

Ein gutes Beispiel hierfür sei das sich in der Entwicklung befindliche Produkt MAST OUT. MAST OUT sei ein nicht auf Antibiotika basierendes Nisin-Präparat, das im Bereich von Brustdrüsenentzündungen (Mastitis) bei Milchkühen eingesetzt werden solle. Nisin werde weltweit seit Jahrzehnten als natürlicher Lebensmittelkonservierungsstoff eingesetzt. Am 14. Dezember 01 habe ImmuCell einige Erkenntnisse über Nisin veröffentlicht und dabei auch die interessante Information herausgegeben, dass man zur Zeit auf der Suche nach Kooperationen mit Laboren sei, die sich mit dem Milzbrand-Erreger "Bazillus Anthracis“ (Anthrax) beschäftigen würden. In diesen Kooperationen solle die generelle Frage beantwortet werden, inwiefern Nisin-Präparate bei der Dekontamination von Anthrax helfen könnten.

Die Entwicklung von MAST OUT werde durch verschiedene Kooperationen unterstützt. MAST OUT wäre das erste zugelassene nicht-antibiotische Präparat in diesem Bereich. Der Markt für Brustdrüsenentzündungs-Präparate werde auf jährliche 20 Millionen US-Dollar bei Milchkühen taxiert. Der Markt bei "Trocken“-Kühen werde ebenfalls auf 20 Millionen US-Dollar geschätzt. Die aktuelle Marktkapitalisierung von ImmuCell betrage hingegen winzige 9 Millionen US-Dollar. Die weitere Produktpipeline zeige den bereits erzielten Erfolg der Technologie von ImmuCell. ImmuCell vermarkte bereits das in der Milchindustrie eingesetzte Produkt WIPE OUT, ein vorbefeuchtetes Zitzentuch, das mit Nisin imprägniert sei. Es werde bei Milchproduzenten dazu benutzt, um der Brustdrüsenentzündung vorzubeugen.

Anfang Dezember 2001 habe ImmuCells Tip-Test BLV die Zulassung des USDA (United States Department of Agriculture) erhalten, der für die Diagnostizierung von Leukämie in der Milch- und Rindfleischindustrie eingesetzt werde. Weitere bereits zugelassene Produkte seien ein Mastitis-Test zur Prüfung auf schwere Mastitis, MASTiK (Produkt zur Unterstützung von Veterinären und Milchproduzenten bei der Auswahl eines effektiven Antibiotikums bei Mastitis, die innerhalb eines Tages durchgeführt werden könne), First Defense und Crypto-Scan, einem Labortest, der zur Überprüfung der Qualität von Trinkwasser diene. Im November 2000 sei Crypto-Scan von der englischen Drinking Water Inspectorate (DWI) die Zulassung für Großbritannien erteilt worden.

In der Entwicklung befinde sich noch das Produkt DiffGAM. Zur Zeit befinde es sich in Phase-I/II-Studien. DiffGAM solle eine zukünftige Alternative zu Antibiotikamitteln bei der Behandlung und Vorbeugung von schwerem clostridiumbedingtem Durchfall bei Menschen sein. Clostridiums seien krankheitserregende, sporenbildende Bakterien, die durch Essen übertragen würden.

ImmuCell weise zudem kontinuierlich eine starke Bilanz aus. Am 11. Februar 02 habe das Unternehmen das dritte aufeinander folgende profitable Geschäftsjahr vermelden können. Im Jahr 2001 hätten sich die Umsätze auf 6,68 Millionen US-Dollar belaufen (plus 18 Prozent), wobei die Produktverkäufe um 17 Prozent hätten zulegen können. Der Nettogewinn vor Steuern habe sich auf 697.000 US-Dollar belaufen. Der Gewinn sei zudem durch außergewöhnliche Ausgaben im 2. Quartal belastet worden, und wäre ohne diese Einmalausgaben noch positiver ausgefallen.

ImmuCell habe nämlich 450.000 US-Dollar in seine Produktionsanlage investiert, um 1.615 Quadratmeter Produktionsfläche hinzuzufügen und weitere 150.000 US-Dollar in neue Produktionsmaschinen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Die aktuellen Cashreserven hätten per 31. Dezember 01 auf 1,88 Millionen US-Dollar belaufen, denen 329.000 US-Dollar an Langzeitschulden gegenüberstehen würden.

ImmuCell sei ein hochinteressantes Unternehmen, das sich in einem bisher wenig beachteten Biotech-Bereich positioniert habe. Besonders die nicht-antibiotische Präparatsentwicklung bei Nutztieren werde in der Zukunft immer mehr Beachtung finden.

Das Rating der Analysten von "BioTech-World" für ImmuCell lautet auf "kaufen".





 
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