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Mo, 1. Juni 2020, 4:58 Uhr

Airbus

WKN: 938914 / ISIN: NL0000235190

Airbus: Ergebnisziel trotz Auslieferungsverzögerungen bestätigt - Neues Kursziel - Aktienanalyse


02.11.18 17:05
LBBW

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Airbus Group-Aktienanalyse von Stefan Maichl, Analyst von der LBBW:

Stefan Maichl, Investmentanalyst der LBBW, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus Group SE (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF), senkt aber sein Kursziel.

Das adj. EBIT sei in Q3 bei einem Umsatzanstieg von 20% auf 1,58 Mrd. EUR (VJ 0,66 Mrd. EUR) hoch geschnellt und habe damit die Markterwartung um 12% übertroffen. Haupttreiber sei das zivile Flugzeuggeschäft gewesen. Dieses habe von gestiegenen Auslieferungen, einem verbesserten Produktmix und Programmfortschritten (Kosten/Pricing) beim A350 profitiert. Der freie Cashflow vor M&A und Kundenfinanzierung habe dagegen mit -169 Mio. EUR die Markterwartung (+89 Mio. EUR) leicht verfehlt. Belastend hätten die Auslieferungsverzögerungen in der zivilen Luftfahrt und ein damit verbundener Aufbau des Working Capitals um 1,2 Mrd. EUR gewirkt.

Das zivile Flugzeug-auslieferungsziel für 2018 sei bei ca. 800 Maschinen geblieben. De facto sei dieses aber durch die nun erfolgte Integration des Bombardier-A220-Programms (Konsolidierung seit 1. Juli, 2018E: ca. 18 Flugzeuge) auf ca. 780 Flugzeuge gesenkt worden. Gründe seien Zulieferverzögerungen auf der Triebwerksseite (A320neo/A330neo), interne Prozessprobleme und kundeninduzierte Auslieferungsrisiken für Q4 (A330ceo, A380). Der Ausblick für das adj. EBIT in 2018 sei aber trotzdem bei ca. 5 Mrd. EUR geblieben. Kompensierend habe eine geringer erwartete Belastung aus der Konsolidierung des A220-Programms (ursprünglich -0,2 Mrd. EUR) gewirkt.

Beim freien Cashflow vor M&A und Kundenfinanzierung würden die Auslieferungsverzögerungen und das damit höhere Working Capital jedoch zu einer deutlichen Reduktion führen. Nach ursprünglich ca. +2,92 Mrd. EUR (VJ +2,95 Mrd. EUR) inkl. -0,3 Mrd. EUR Belastung aus dem A220-Programm sei in der Q3-Telefonkonferenz ein Wert von ca. +2,0 Mrd. EUR avisiert worden. Nach -4,2 Mrd. EUR in den ersten neun Monaten bedeute dies für Q4 ca. +6,2 Mrd. EUR (VJ +6,3 Mrd. EUR). Dabei habe das Management auf ein im Vorjahresvergleich höheres Unsicherheitsniveau verwiesen.

Für den Analysten als temporär betrachtete Effekte würden die Performance in 2018 etwas abbremsen. Trotzdem sehe er das Ergebnisziel als erreichbar an. Infolge gefallener Marktmultipikatoren senke er sein Kursziel (Basis: Sum-of-the-Parts-Analyse) auf 116 EUR (bisher: 125 EUR). Investmentrisiken: USD, zivile Luftfahrtkonjunktur, Rechts- und Projektrisiken.

Stefan Maichl, Investmentanalyst der LBBW, stuft die Airbus Group-Aktie weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein. (Analyse vom 02.11.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Airbus Group-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Airbus Group-Aktie:
95,90 EUR -0,68% (02.11.2018, 16:43)

Tradegate-Aktienkurs Airbus Group-Aktie:
95,81 EUR -0,64% (02.11.2018, 16:55)

ISIN Airbus Group-Aktie:
NL0000235190

WKN Airbus Group-Aktie:
938914

Ticker-Symbol Airbus Group-Aktie:
AIR

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Airbus Group-Aktie:
EADSF

Kurzprofil Airbus Group SE:

Die Airbus Group SE (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug EUR 64,5 Mrd. im Jahr 2015, die Anzahl der Mitarbeiter rund 136.600. Zum Konzern gehören die Divisionen Airbus, Airbus Defence and Space sowie Airbus Helicopters. (02.11.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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