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Fr, 23. Oktober 2020, 10:43 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Aktien: GRENKE um 33,56% zugelegt


18.09.20 10:51
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt (DAX -0,36%, MDAX -0,25%, TecDAX -0,53%) hat im Handelsverlauf seine frühen Verluste eingegrenzt und etwas leichter geschlossen, so die Analysten der Nord LB.

Belastet hätten u. a. die Ergebnisse der FED-Sitzung vom vergangenen Mittwoch, habe es am Markt geheißen. Thema des Tages seien erneut die Aktien von GRENKE gewesen, die nach den Leerverkäufen der vergangenen Tage und einem Kursverlust von ca. 50% am Donnerstag um 33,56% zugelegt hätten.

Die US-Börsen (Dow Jones -0,47%, S&P-500 -0,84%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) -1,27%) hätten am Donnerstag Kursverluste erlitten. Einerseits sei nach wie vor die Enttäuschung über die FED-Aussagen präsent gewesen, andererseits seien auch die jüngsten Konjunkturdaten nicht berauschend gewesen.

Der Nikkei 225 notiere vor dem Wochenende aktuell bei 23.351 Punkten (+0,13%).

Die Leasingfirma GRENKE setze sich zur Wehr und habe eine Taskforce gebildet, die sich mit der "detaillierten Widerlegung" der Behauptungen des britischen Investors Perring befassen solle. "Vorstand und Aufsichtsrat sehen alle diese Vorwürfe weiterhin als unbegründet an", so das Unternehmen. Perring werfe GRENKE unter anderem Betrug, Bilanzfälschung und Geldwäsche vor.

Der britische Textilhändler Next habe im ersten Halbjahr deutliche Rückgänge bei Umsatz und Erträgen hinnehmen müssen. Die Erlöse seien um 34% auf 1,357 Mrd. GBP gesunken. Das Vorsteuerergebnis habe bei 9 (320) Mio. GBP gelegen. Zuletzt habe sich das Geschäft von den Corona-bedingten Einschränkungen aber erholt, was den Vorstand zu einer Erhöhung der Jahresziele veranlasst habe. So werde nun ein Vorsteuergewinn von 300 (bisherige Prognose 195; Vorjahr: 729) Millionen Pfund erwartet, wie Next mitgeteilt habe.

Die unter den Erwartungen liegenden US-Wirtschaftsdaten hätten den USD geschwächt und im Gegenzug den Euro begünstigt.

Nach einem schwächeren Handelsauftakt seien die Ölpreise im Verlauf gestiegen. Auf einer Tagung der OPEC+-Staaten hätten Saudi-Arabien und Russland von anderen Ländern die Einhaltung der vereinbarten Förderquoten gefordert. Der Goldpreis habe am Donnerstag leichter tendiert. (18.09.2020/ac/a/m)





 
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