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WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Aktien: Wirecard ins Plus gedreht, Aktien aus Gesundheits- und Medizintechniksektor besonders gesucht


24.04.19 10:55
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach dem Osterfest kehrten die Anleger nur sehr verhalten wieder auf das Parkett zurück, so die Analysten der Nord LB.

Dem deutschen Aktienmarkt (DAX +0,11%, MDAX +0,71%, TecDAX +1,13%) sei erst mit dem freundlichen Auftakt der Wall Street der Sprung in den Bereich mit den positiven Vorzeichen gelungen. Wirecard sei es nach anfänglichen Verlusten gelungen, von mehr als 8% ins Plus (2,83%) zu drehen. Generell seien gestern Aktien aus dem Gesundheits- und Medizintechniksektor besonders gesucht gewesen (z.B. Fresenius +2,91%; Merck +2,37%; FMC (ISIN DE0005785802 / WKN 578580) +1,60%).

Zum Auftakt der heißen Phase der Bilanzsaison seien die Kurse an der Wall Street (Dow Jones +0,6%, S&P-500 +0,9%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) +1,3%) gestiegen. Besonders Technologieaktien seien gefragt gewesen. QUALCOMM sei nach einer Rating-Heraufstufung +5,79% gestiegen.

Der Nikkei-225 notiere aktuell bei 22.164,25 Punkten.

Coca-Cola habe in Q1 von einer wachsenden Nachfrage nach Wasser und Limonaden profitiert. Der Getränkekonzern habe den Umsatz um 5% auf 8,02 Mrd. USD gesteigert und damit die Erwartungen übertroffen. Netto habe die Firma 1,68 (1,37) Mrd. USD verdient. Die Erwartung eines Umsatzplus im Gesamtjahr von 4% (organisch) sei bestätigt worden.

Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble habe sich im abgelaufenen Quartal mit einem starken organischen Wachstum präsentiert. Der Umsatz sei bereinigt um 5% auf 16,46 Mrd. USD gestiegen, der Nettogewinn habe sich um rund 9% auf 2,75 Mrd. USD verbessert. P&G habe die organische Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 4% (bisher: 2% bis 4%) erhöht.

Der US-Mobilfunkanbieter Verizon habe die Gewinnschätzungen von Analysten übertroffen und den Ausblick angehoben. Bei um 1,1% erhöhten Erlösen von 32,13 Mrd. USD sei der Nettogewinn auf 5,16 (4,67) Mrd. USD gestiegen. Nachdem der Konzern bislang ein stabiles ber. Ergebnis erwartet habe, gehe er auf Basis der nun vorgelegten Zahlen von einer leichten Steigerung aus.

Twitter habe dank wachsender Werbeeinnahmen seinen Umsatz in Q1 um 18% auf 787 Mio. USD und damit stärker als erwartet gesteigert. Die Zahl der aktiven Nutzer sei um 9 Mio. auf 330 Mio. pro Monat ggü. dem Vorjahresquartal gestiegen. Analysten hätten dagegen einen Rückgang der Nutzerzahlen um etwa 2 Mio. erwartet. Der Quartalsgewinn sei auf 191 Mio. USD (zuvor: 61 Mio.) gestiegen.

Nach den enttäuschenden Stimmungsdaten aus der Industrie vor Ostern hätten sich die Investoren beim Euro zunächst in einer abwartenden Haltung befunden. Am Nachmittag sei der Euro aufgrund der Nachrichten aus Italien und einem stärker werdenden USD unter Druck geraten.

Die Entscheidung der US-Regierung, ab Mai keine Ausnahmeregelungen mehr für Ölimporte aus dem Iran zu gewähren, habe die Ölpreiseweiter anziehen lassen. Schwächer habe sich erneut der Goldpreis präsentiert. Nach den Abschlägen der vergangenen sieben Handelstage sei gestern der Abgabedruck weiter erhöht worden. Damit sei der Aufwärtstrend seit Q3 2018 zwar nachhaltig durchbrochen, aber noch in Sichtweite. (24.04.2019/ac/a/m)





 
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