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5,25% FCR Immobilien AG 19/24 auf Festzins

WKN: A2TSB1 / ISIN: DE000A2TSB16

Anleihen: Deutlicher Rückgang der Renditen


20.07.19 06:55
Redaktion boerse-frankfurt.de

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Der Anstieg aus der Vorwoche ist schon wieder dahin. Es geht wieder abwärts mit den Renditen, selbst italienische und griechische Anleihen werden zu Bestsellern.


19. Juli 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Aussicht auf sinkende Leitzinsen lässt die Renditen wieder fallen. „Die Notenbanken bestimmen weiter das Geschehen“, bemerkt Arthur Brunner von der ICF Bank. Am gestrigen Donnerstag verliehen Spekulationen über ein mögliches neues EZB-Inflationsziel dem Euro-Bund-Future Auftrieb und drückten die Renditen. Laut Bloomberg überlegen EZB-Experten, ob in Zukunft eine Abweichung vom Inflationsziel von knapp zwei Prozent nach unten und oben möglich sein soll. Dann könnten auch bei einem Anstieg der Inflation die Leitzinsen noch niedrig bleiben, um das Wirtschaftswachstum abzusichern.


Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt am Freitagmorgen bei minus 0,32 Prozent. Das ist weniger als vor einer Woche, aber mehr als im historischen Tief von minus 0,4 vor zwei Wochen. Auch US-Treasuries-Renditen fallen wieder und nähern sich für die Zehnjahreslaufzeit der 2 Prozent-Linie.


Italiens Renditen fallen weiter

Mit 1,55 Prozent auf den tiefsten Stand seit Oktober 2016 rutschte die Rendite für zehnjährige italienische Staatsanleihen. Zum Vergleich: Im Oktober 2018 waren es noch fast 3,70 Prozent. Hintergrund sind Spekulationen über vorgezogene Neuwahlen: Angeblich will der stellvertretende Ministerpräsident und Lega-Parteichef Matteo Salvini aus der Regierungskoalition ausbrechen.


Sehr gut angenommen wurde eine neue Griechenland-Anleihe mit Laufzeit bis 2026 und Kupon von 1,875 Prozent, wie Brunner berichtet. „Sie kam mit 99,83 Prozent auf den Markt, jetzt sind es schon 101,4 Prozent.“


image-2116Brunner Noch keine EZB-Schritte erwartet

Am kommenden Donnerstag trifft sich die EZB. Von Bloomberg befragte Volkswirte gehen mit deutlicher Mehrheit davon aus, dass die Notenbanker noch keine neuen Maßnahmen verkünden werden.


Die Commerzbank rechnet allerdings damit, dass EZB-Chef Draghi die Märkte mit einer Senkung des Einlagesatzes um 20 Basispunkte auf dann minus 0,6 Prozent überraschen wird. Gleichzeitig werde er aber ein Staffelzinssystem einführen, um die negativen Effekte der Negativzinsen zu mildern. Nach diesem Konzept würde nur noch für einen Teil der Einlagen der offizielle Einlagensatz gelten. Ähnliches gibt es bereits in Dänemark, Japan, Schweden und der Schweiz.


„Kronen-Anleihen zur Diversifizierung“

Im Handel mit Unternehmensanleihen ist es urlaubsbedingt ruhig geworden. Käufe meldet Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank für die Otto-Anleihe (WKN A2TR80) mit Kupon von 2,625 Prozent und Laufzeit bis 2026, eine im April platzierte nachhaltige Anleihe. Weiter hohe Umsätze gebe es in den noch recht neuen Anleihen von Ekosem-Agrar (WKN A2YNR0) und FCR Immobilien (WKN A2TSB1).


image-2117Daniel

Brunner berichtet von hohen Umsätzen in einer Metro-Anleihe (WKN A14J83), die Käufe überwögen. Hintergrund ist, dass Metro-Großaktionär Haniel das Übernahmeangebot des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky für die noch in seinem Besitz befindlichen Metro-Aktien angenommen hat. Viele Käufe sieht Brunner zudem in zwei Anleihen von Ferratum Capital Germany (WKN A2LQLFA2TSDS).


Unter erneuten Abgabedruck geriet Daniel zufolge die bis 2022 laufende Thomas Cook-Anleihe mit Kupon von 6,25 Prozent (WKN A1895A), die mittlerweile bei nur 21,25 Prozent gehandelt wird. „Das hängt wohl mit der chinesischen Fosun Group zusammen.“ Fosun Tourism will seinen Anteil von 18 auf voraussichtlich 66 bis 75 Prozent aufstocken, ein Übernahmeangebot an die übrigen Aktionäre soll es nicht geben.


Neu auf den Markt kam eine BMW-Anleihe in norwegischen Kronen (WKN A2R3SY), wie Brunner außerdem berichtet. „Das wird zur Diversifizierung gern gekauft.“ Der Bond mit der Stückelung von 10.000 Kronen bietet 2,25 Prozent und läuft bis 2023.


Von: Anna-Maria Borse
© 19. Juli 2019, Deutsche Börse AG




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