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Fr, 22. Februar 2019, 14:04 Uhr

Auf die Stimmungstrends kommt es an


18.01.19 10:40
Merck Finck Privatbankiers

München (www.aktiencheck.de) - Auch Anfang der kommenden Woche wird der Brexit das dominierende Nachrichtenthema sein, so Merck Finck Privatbankiers im aktuellen "Wochenausblick".

Nicht nur die Finanzwelt frage sich gespannt, ob Theresa May einen weiteren Plan für den Brexit hat, und welcher das sein könnte. "Genauso spielen aber auch die Unternehmenszahlen eine wichtige Rolle, deren Berichtssaison in den USA gerade auf Hochtouren kommt. Sie und vor allem die zahlreichen zu erwartenden Stimmungsdaten werden die Richtung der Börsen vorgeben", meine Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers: "Die Mischung aus der sehr hohen Verunsicherung von politischer Seite mit wohl weiter gedämpften Stimmungstrends der Unternehmen könnte die Erholung an den Börsen bremsen."

Die wichtigsten anstehenden Stimmungsbarometer seien die vorläufigen Einkaufsmanagerindices für Januar, die am Donnerstag für Euroland inklusive Deutschland sowie für die USA und Japan anstehen. Hinzu komme hierzulande das ifo-Geschäftsklima am Freitag. "Angesichts der anhaltenden Verunsicherung gehen wir davon aus, dass das ifo-Geschäftsklima genauso wie die Stimmung von Eurolands Einkaufsmanagern den fünften Monat in Folge sinken", meint Greil. Weitere wichtige Stimmungsdaten sind auf Verbraucherseite das entsprechende Vertrauen in der Eurozone am Mittwoch sowie am Vortag das deutsche GfK-Konsumklima.

In den USA seien die Veröffentlichungstage der eigentlich nächste Woche geplanten Daten zum Immobilienmarkt, zu Auftragszahlen, zur Handelsbilanz und den Einzelhandelsumsätzen angesichts des anhaltenden Government Shutdowns ungewiss. Verlässlicher sei diesbezüglich China, wo am Montagmorgen nicht nur das Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2018, sondern auch die Monatszahlen von Industrie und Einzelhandel für Januar auf der Agenda stünden. Außerdem würden mit der Bank of Japan am Mittwoch sowie am Donnerstag mit der EZB noch zwei der wichtigsten Notenbanken tagen.

ZITATE:

"Die Unternehmenszahlen und vor allem die zahlreichen zu erwartenden Stimmungsdaten werden die Richtung der Börsen vorgeben."

"Die Mischung aus der sehr hohen Verunsicherung von politischer Seite mit wohl weiter gedämpften Stimmungstrends der Unternehmen könnte die Erholung an den Börsen bremsen."

"Angesichts der anhaltenden Verunsicherung gehen wir davon aus, dass das ifo-Geschäftsklima genauso wie die Stimmung von Eurolands Einkaufsmanagern den dann fünften Monat in Folge rückläufig sind." (18.01.2019/ac/a/m)