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Mi, 1. Februar 2023, 20:52 Uhr

Continental

WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004

Continental: Eine baldige Rückkehr zu den Jahresanfangskursen um 90 Euro wenig wahrscheinlich - Aktienanalyse


24.11.22 10:44
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.aktiencheck.de) - Continental-Aktienanalyse von "ZertifikateJournal":

Der Autozulieferer Continental (ISIN: DE0005439004, WKN: 543900, Ticker-Symbol: CON, NASDAQ OTC-Symbol: CTTAF) hat im dritten Quartal erneut rote Zahlen eingefahren, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in einer aktuellen Veröffentlichung.

Weil das Unternehmen wegen der anziehenden Zinsen im Kerngeschäft der Autosparte eine Wertberichtigung von fast einer halben Mrd. Euro verbucht habe, habe unter dem Strich ein Verlust von 211 Mio. Euro gestanden. Vor einem Jahr habe man noch einen Gewinn von 309 Mio. Euro gemacht.

Im laufenden Geschäft habe der DAX-Konzern das dritte Quartal dagegen recht solide abschließen können. Trotz höherer Kosten und anhaltender Lieferprobleme sei das bereinigte Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte auf 604,5 Mio. Euro gestiegen. Die Erwartungen seien damit übertroffen worden. Der Umsatz sei von rund 8,0 Mrd. auf etwa 10,4 Mrd. Euro geklettert. Auch hier hätten Analysten weniger vorhergesagt. "Wir haben im abgelaufenen Quartal im Automotivebereich eine deutliche Verbesserung unseres bereinigten operativen Ergebnisses erreicht", so Continental-Chef, Nikolai Setzer, zu den Zahlen. "Dies ist eine unmittelbare Folge der von uns ergriffenen Maßnahmen. Diese umfassen insbesondere Preisvereinbarungen mit unseren Kunden aufgrund der massiv gestiegenen Kosten."

Das Unternehmen habe zudem erklärt, dass man neben den Preiserhöhungen zusätzliche Maßnahmen eingeleitet habe, um den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen. Dazu gehörten unter anderem die Verteilung des Rohstoff- und Materialeinkaufs auf mehrere Lieferanten, ein fokussiertes Kostenmanagement und die ganzheitliche Kontrolle der Beschaffungs- und Logistikkette im Elektronikbereich. Sowohl das Management als auch Analysten sähen den Konzern damit auf einem guten Weg, seine Jahresziele zu erreichen. Diese sähen einen Umsatz von rund 38,3 bis 40,1 Mrd. Euro sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 4,7 und 5,7 Prozent vor.

Lob habe es außerdem für den weiterhin hohen Auftragseingang in der Autozulieferersparte gegeben. Im dritten Quartal habe er sich auf mehr als 6 Mrd. Euro belaufen, ein Plus von 28,4 Prozent. Gleichzeitig habe Conti-Chef Setzer jedoch deutlich gemacht, dass das "herausfordernde Umfeld" wohl noch eine Weile Bestand haben werde.

RBC-Analyst, Tom Narayan, habe zudem zu Bedenken gegeben, dass das Reifengeschäft von Einmaleffekten profitiert habe, die sich 2023 umkehren könnten, der Ersatzteilemarkt sich abkühle und eine schwächere Konsumnachfrage auch die Nachfrage nach Automobilen schmälern dürfte. Eine baldige Rückkehr zu den Jahresanfangskursen im Bereich um 90 Euro ist daher wenig wahrscheinlich, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 46/2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Continental-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Continental-Aktie:
57,40 EUR +2,43% (24.11.2022, 10:38)

XETRA-Aktienkurs Continental-Aktie:
57,46 EUR +2,13% (24.11.2022, 10:27)

ISIN Continental-Aktie:
DE0005439004

WKN Continental-Aktie:
543900

Ticker-Symbol Continental-Aktie:
CON

NASDAQ OTC-Symbol Continental-Aktie:
CTTAF

Kurzprofil Continental AG:

Die Continental AG (ISIN: DE0005439004, WKN: 543900, Ticker-Symbol: CON, NASDAQ OTC-Symbol: CTTAF) ist ein international führender Hersteller von Reifen, Komponenten und Modulen für die Fahrzeugindustrie. Die Produktpalette von Continental umfasst neben Reifen auch Technologien für Bremssysteme, Fahrdynamikregelungen und Luftfedersysteme. Des Weiteren stellt Continental Produkte für die Passagiersicherheit sowie die Geräusch- und Schwingungsdämpfung an Chassis und Karosserie von Autos her. Zu den Nicht-Reifen-Produkten gehören neben Fahrwerksensoren, Fahrerassistenz- und Airbagsystemen auch Produkte für die Motorsteuerung und Einspritztechnik, Schlauchleitungssysteme, Formpolster, Transportbandysteme und Beschichtungen. (24.11.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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