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Mi, 20. November 2019, 11:12 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Handelsstreit und Brexit weiter im Blick


10.10.19 10:05
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach den Kursverlusten am Dienstag, beim MDAX (ISIN: DE0008467416, WKN: 846741) und TecDAX (ISIN: DE0007203275, WKN: 720327) fielen diese deutlich größer aus, setzte der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) am Mittwoch zu einer Erholungsbewegung an, berichten die Analysten der Helaba.

Diese sei auch unter charttechnischen Gesichtspunkten von Bedeutung gewesen, da damit ein Abrutschen unter den 200-Tage-EMA (11.993) zunächst vermieden worden sei. Auf der anderen Seite sei es dem deutschen Leitindex aber auch nicht gelungen, die 100-Tagelinie (12.125) hinter sich zu lassen. Dazu unten mehr. Alles in allem seien derartige Kursausschläge innerhalb von Seitwärtsphasen nicht ungewöhnlich.

Angesichts einer Vielzahl von vorhandenen Belastungsfaktoren würden sich derartige Kursausschläge zudem leicht erklären lassen. Nach wie vor gebe es von Seiten des Handelsstreits zwischen den USA und China keine Vorschritte oder Erfolge zu vermelden, jedoch habe sich unter den Anlegern ein gewisser Optimismus breitgemacht, dass möglicherweise eine kleine Lösung gefunden werde. China habe sich zudem offen für ein Handelsabkommen gezeigt. Dies trotz der Tatsache, dass die USA weitere Sanktionen verhängt hätten.

Mit der näher rückenden Deadline für den Brexit wachse einem Zeitungsbericht zufolge der Widerstand gegen einen vertragslosen Austritt. Laut der "Times" stünden fünf Kabinettsmitglieder auf einer Liste als mögliche Rücktrittskandidaten. Heute werde Premier Johnson nach Irland reisen. Bei einem Treffen mit seinem irischen Amtskollegen werde es vor allem um die Frage gehen, inwieweit die Grenze zwischen Nordirland und Irland nach dem Brexit offen bleiben könne.

Wie eingangs bereits erwähnt, befinde sich der DAX aktuell in einer Zone, deren Begrenzung sich aus der 100-Tagelinie auf der Ober- und dem 200-Tage-EMA auf der Unterseite ableiten lasse. Darüber hinaus gelte es die Aufmerksamkeit auf die Supports bei 11.961 (144er Tenkan) 11.945 und 11.920 zu richten. Bei den beiden Letztgenannten handle es sich um sogenannte Value-Levels. Sollte der deutsche Leitindex nicht in der Lage sein, diese Unterstützungen zu verteidigen, wäre die 200-Tagelinie bei 11.816 Zählern das nächste, markante Kursziel. Darunter befinde sich innerhalb einer Range von rund 160 Zählern nochmals eine große Anzahl von relevanten Marken. Unter anderem bei 11.747, 11.697 (Cluster), 11.671 (Regressionskanal) und 11.661 (200-Wochendurchschnitt). Auf der Oberseite bleibe der Spielraum begrenzt, solange der DAX nicht in der Lage sei, den Widerstand bei 12.207 Zählern zu überwinden.

Auch den marktbreiten S&P 500 (ISIN: US78378X1072; WKN: A0AET0) gelte es weiter im Blick zu haben. Trotz der gestern vollzogenen Erholungsbewegung sei die Gefahr auf der Unterseite keineswegs gebannt. (10.10.2019/ac/a/m)




 
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