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Mi, 20. November 2019, 9:55 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Hoffnung auf Lösung im Handelsstreit


11.10.19 08:20
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Am Donnerstag präsentierte sich der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sehr schwankungsanfällig, mehrfach wurden 100-Punkte-Bewegungen in sehr kurzer Zeit vollzogen, ohne dass diese einer konkreten Meldung zuzuordnen waren, berichten die Analysten der Helaba.

Insofern könnten algorithmische Handelsprogramme Initiator der Intraday-Impulsbewegungen gewesen sein. Darüber hinaus könnten charttechnische Aspekte angeführt werden, da der Rebound nahezu exakt auf dem Niveau der 55-Tagelinie (12.033) gestartet worden sei. Wie zuletzt sei das Marktgeschehen wesentlich von den Entwicklungen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie dem "Brexit" beeinflusst worden.

In Sachen Handelsstreit sei die Hoffnung auf eine mögliche Lösung erneut aufgekeimt. Insbesondere sei diese von einem Tweet des US-Präsidenten ausgelöst worden. In diesem habe er angekündigt, heute den chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He zu treffen. Ob es tatsächlich dazu komme und welches Ergebnis daraus resultieren werde, bleibe zunächst abzuwarten. Zu häufig seien die Märkte in der Vergangenheit enttäuscht worden. Da die Möglichkeit einer Lösung bereits teilweise auf dem aktuellen Kursniveau eskomptiert worden sei, müsste bei einem negativen Gesprächsverlauf mit einer entsprechenden Abwärtsreaktion gerechnet werden.

Auch die "Brexit"-Verhandlungen kämen in Schwung. Das gestrige Treffen zwischen dem irischen Premier mit Boris Johnson sei als "sehr gut" bezeichnet worden. Es gäbe einen Weg zu einem möglichen Deal, habe es in einer gemeinsamen Erklärung geheißen, ohne dass Details genannt worden seien. Der DAX werde heute mit moderaten Kursgewinnen in den Handel starten.

Der DAX habe gestern sein Tagestief nahezu exakt auf dem Niveau der 55-Tagelinie markiert. Damit sei einmal mehr deren Bedeutung unterstrichen worden. Das im Anschluss generierte Aufwärtsmomentum habe unter dem Strich gereicht, um den deutschen Leitindex auf Schlusskursbasis über die zuletzt umkämpfte 100-Tagelinie (12.125) zu hieven. Da eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, gilt es weitere Bestätigungen für den Ausbruch abzuwarten, so die Analysten der Helaba. Zumal das Volume Ratio (buying pressure vs. selling pressure) in Richtung Süden gezeigt habe. Sollte der DAX in der Lage sein, seinen tertiären Aufwärtsimpuls auszubauen, würden zunächst die Widerstände bei 12.224 und 12.272 Zählern in den Fokus rücken. Weitere relevante Marken würden sich bei 12.303, 12.380 und 12.420 finden. Auf der Unterseite würden die Marken von 12.139, 12.125 und 12.076 Punkten Support bieten. (11.10.2019/ac/a/m)





 
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