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Sa, 25. Januar 2020, 9:00 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank: Laufen die Rückstellungen für Kredite aus dem Ruder? - Aktienanalyse


05.12.19 10:40
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-Aktienanalyse vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär":

Fabian Strebin von "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Bankenkonzerns Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) unter die Lupe.

Im Sommer habe die Deutsche Bank einen umfassenden Umbau eingeleitet. Damit sei man mehr als spät dran gewesen, denn die meisten Konkurrenten hätten schon vor Jahren auf das sich verändernde Umfeld reagiert. Die Bank wolle in den nächsten Jahren die Kosten senken und die Erträge steigern. Zuletzt sei es eher umgekehrt gewesen. In 2020 werde sich zeigen, ob die Ziele erreicht werden könnten.

Die Analysten seien von Anfang an skeptisch gewesen, ob der Umbau so gelingen könne, wie von der Deutschen Bank geplant. Denn die Zielwerte seien sehr ambitioniert: So sollte beispielsweise der Ertrag von für dieses Jahr erwarteten 23,0 Milliarden Euro auf 25,0 Milliarden Euro in 2022 steigen. Im September sei Finanzchef James von Moltke dann zurückgerudert und habe eine Range von 24,0 bis 25,0 Milliarden Euro ausgegeben. Analysten würden im Schnitt aber nur 22,4 Milliarden Euro und damit weniger als dieses Jahr erwarten.

Auch bei den Kosten hake es. Statt 17,0 Milliarden Euro in 2022 gehe der Konsens der Experten von 17,7 Milliarden Euro aus. Der schlechteste Wert liege sogar bei 20,2 Milliarden Euro. Deutlich drücken dürften auch die Rückstellungen für Kredite. Im laufenden Jahr würden hier 732 Millionen Euro erwartet und im kommenden Jahr schon 200 Millionen Euro mehr. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung könnte der Posten deutlich ansteigen.

Neben den hochgesteckten Zielen werde die Deutsche Bank das Thema Kapitalerhöhung nicht los. Denn wenn der Ertragsverfall nicht gestoppt werden könne, werde es eng. Im kommenden Jahr dürfte sich zudem konkretisieren, wie die neuen Kapitalvorschriften nach Basel IV aussehen würden. In Hochrechnungen werde schon jetzt für die deutschen Banken ein erheblicher Eigenkapitalbedarf ermittelt.

Aktuell befinde sich die Aktie in einem Abwärtstrend. Auch für Trader bietet sich keine Gelegenheit, so Fabian Strebin von "Der Aktionär". (Analyse vom 05.12.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
6,501 EUR +0,46% (05.12.2019, 10:05)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
6,464 EUR -0,20% (05.12.2019, 10:18)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
7,17 USD +1,41% (04.12.2019)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an - vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (05.12.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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