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Mo, 1. Juni 2020, 4:01 Uhr

Deutsche Post

WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004

Deutsche Post: Einmalaufwendungen bei PeP belasten Ergebnis in Q3 - Kursziel auf 28 EUR gesenkt - Aktienanalyse


06.11.18 16:47
LBBW

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von Analyst Per-Ola Hellgren von der LBBW:

Per-Ola Hellgren, Investmentanalyst der LBBW, bestätigt in einer aktuellen Aktienanalyse sein Anlagevotum für die Aktie des Logistik-Konzerns Deutsche Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF).

Der Konzernumsatz sei in Q3 um +1,4% yoy auf 14.849 Mio. EUR gestiegen (Konsens 14.770 Mio. EUR, Vj. 14.639 Mio. EUR). Das EBIT sei um -54,9% yoy auf 376 Mio. EUR gesunken (Konsens 339 Mio. EUR, Vj. 834 Mio. EUR). Dem starken Rückgang hätten vor allem die geplanten und bereits kommunizierten Einmalbelastungen bei PeP zugrunde gelegen: Hier habe der Konzern im dritten Quartal 392 Mio. EUR und damit bereits den größten Teil der für 2018 angekündigten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 500 Mio. EUR verbucht, die ab 2020 Kosteneinsparungen um mindestens 160 Mio. EUR jährlich mit sich bringen sollten. Bereinigt um die Einmalaufwendungen wäre das EBIT in Q3 dennoch auf 768 Mio. EUR zurückgegangen. Das Nettoergebnis sei entsprechend auf 146 Mio. EUR gesunken (Konsens 133 Mio. EUR, Vj. 641 Mio. EUR).

Die im Juni gesenkten Zielvorgaben für 2018 sähen unverändert ein Konzern-EBIT in Höhe von rund 3,2 Mrd. EUR (davon die DHL-Unternehmensbereiche rund 3,0 Mrd. EUR und Corporate Functions -0,42 Mrd. EUR) vor. Für 2020 werde nach wie vor ein Konzern-EBIT von mehr als 5,0 Mrd. EUR in Aussicht gestellt. Dabei sollten PeP rund 1,7 Mrd. EUR und DHL rund 3,7 Mrd. EUR beitragen und Corporate Functions das Ergebnis um ca. -0,35 Mrd. EUR belasten.

Der Analyst habe seine Schätzungen feinadjustiert. Das größte Risiko für seinen Investment Case sehe der Analyst in einer weiteren Gewinnwarnung in Bezug auf 2020. Auf Grundlage der Bewertungsmultiplikatoren der Peer Group-Unternehmen und seiner Prognose ermittle der Analyst aktuell einen fairen Wert je Aktie der Deutschen Post DHL Group von rund 28 EUR.

Per-Ola Hellgren, Investmentanalyst der LBBW, passt daher das Kursziel auf 28 (32) EUR je Aktie nach unten an und bestätigt seine Empfehlung, den Titel zu halten. (Analyse vom 06.11.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
29,06 EUR +4,08% (06.11.2018, 16:19)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
29,16 EUR +4,40% (06.11.2018, 16:30)

ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004

WKN Deutsche Post-Aktie:
555200

Eurex Optionskürzel Deutsche Post-Aktie:
DPW

Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPW

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF

Kurzprofil Deutsche Post AG:

Deutsche Post DHL Group (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) ist das weltweit führende Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation. Die Gruppe konzentriert sich darauf, in ihren Kerngeschäftsfeldern weltweit die erste Wahl für Kunden, Arbeitnehmer und Investoren zu sein. Sie verbindet Menschen, ermöglicht den globalen Handel und leistet mit verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln und Corporate Citizenship einen positiven Beitrag für die Welt.

Deutsche Post DHL Group vereint zwei starke Marken: Deutsche Post ist Europas führender Postdienstleister, während DHL in den weltweiten Wachstumsmärkten ein umfangreiches Serviceportfolio in den Bereichen internationaler Expressversand, Frachttransport, E-Commerce und Supply-Chain-Management repräsentiert.

Deutsche Post DHL Group beschäftigt rund 510.000 Mitarbeiter in über 220 Ländern und Territorien weltweit. Im Jahr 2017 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,4 Milliarden Euro. (06.11.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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