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Sa, 7. Dezember 2019, 7:42 Uhr

Deutsche Telekom

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

Deutsche Telekom: Netzanbieter in Deutschland arbeiten beim Mobilfunkausbau zusammen - Aktienanalyse


12.11.19 16:00
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Telekom-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Mobilfunkriesen Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, Nasdaq OTC-Symbol: DTEGF) unter die Lupe.

Die Deutsche Telekom habe sich mit den Rivalen Telefónica Deutschland und Vodafone zusammengeschlossen, um den Mobilfunkausbau gemeinsam schneller voranzutreiben. Zudem habe Vodafone starke Zahlen gemeldet. In den USA drohe der Telekom allerdings ein herber Rückschlag.

Seit Jahren gelte die wachstumsstarke Tochter T-Mobile US als Perle des Telekom-Konzerns. Durch die Fusion mit Sprint solle die starke Position im US-Mobilfunkmarkt zementiert werden. Dabei sei der Erfolg eng mit dem Namen John Legere verknüpft. Der schillernde Konzernchef habe T-Mobile US vom Sorgenkind zum Aushängeschild vorangebracht.

Doch nun könnte Legere vor dem Absprung stehen. Die Softbank um Masayoshi Son wolle Legere laut "Wall Street Journal" als neuen Chef für den kriselnden Büroraum-Anbieter Wework. Der einstige Highflyer habe zuletzt den Börsengang abblasen müssen, die Bewertung sei in den Keller gegangen und das Geld habe nur dank einer weiteren Milliardenspritze der Softbank gereicht, die dadurch die Mehrheit übernommen habe.

Positive Nachrichten gebe es derweil aus Deutschland. Gemeinsam mit Vodafone und Telefónica Deutschland wolle die Telekom hierzulande 6.000 neue Mobilfunkstandorte errichten. Auch der Neueinsteiger Drillisch sei eingeladen worden, sich anzuschließen. Die Unternehmen würden vor allem auf dem Land und entlang der Verkehrswege auf Straßen, Schienen und Flüssen eine bessere Netzabdeckung anstreben.

Überraschend starke Zahlen habe derweil Vodafone präsentiert. Der Konzern wachse wieder beim Umsatz und rechne im laufenden Jahr mit mehr Gewinn. Allerdings ringe auch Vodafone noch mit den hohen Kosten für die 5G-Auktion in Deutschland. Diese hätten bereits bei der Telekom - neben der US-Fusion mit Sprint - für eine vorsichtigere Dividendenpolitik gesorgt.

Der Abgang Legeres wäre schmerzhaft für die US-Tochter. Hier müsse man aber noch abwarten. Derweil sei es positiv zu werten, dass die Netzanbieter in Deutschland beim Mobilfunkausbau zusammenarbeiten würden.

Konservative Anleger können bei der T-Aktie unverändert an Bord bleiben, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär". (Analyse vom 12.11.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Telekom-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Deutsche Telekom-Aktie:
15,37 EUR +0,22% (12.11.2019, 15:21)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Telekom-Aktie:
15,344 EUR +0,68% (12.11.2019, 15:35)

ISIN Deutsche Telekom-Aktie:
DE0005557508

WKN Deutsche Telekom-Aktie:
555750

Ticker-Symbol Deutsche Telekom-Aktie Deutschland:
DTE

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Deutsche Telekom-Aktie:
DTEGF

Kurzprofil Deutsche Telekom AG:

Die Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, Nasdaq OTC-Symbol: DTEGF) gehört mit rund 178 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 20 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit.

Die Deutsche Telekom bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden.

Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr 2018 hat die Deutsche Telekom mit weltweit rund 216.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 75,7 Milliarden Euro erwirtschaftet - rund 66 Prozent davon außerhalb Deutschlands. (12.11.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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