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Do, 4. Juni 2020, 7:22 Uhr

Dürr

WKN: 556520 / ISIN: DE0005565204

Dürr: Automobiler Newsflow bleibt Risikofaktor - Kursziel auf 33 Euro gesenkt - Aktienanalyse


12.11.18 09:20
LBBW

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Dürr-Aktienanalyse von Analyst Stefan Maichl von der LBBW:

Stefan Maichl, Investmentanalyst der LBBW, bestätigt in einer aktuellen Aktienanalyse das Kursziel in Höhe von 40 EUR für die Aktie des Anlagen- und Maschinenbauers Dürr AG (ISIN: DE0005565204, WKN: 556520, Ticker-Symbol: DUE, NASDAQ OTC-Symbol: DUERF).

Margenziel nun realistisch: In Q3 habe Dürr bei einem Umsatzanstieg von 6% eine adj. EBIT-Marge von 6,9% erwirtschaftet (VJ 7,6%), im bisherigen Jahresverlauf der stärkste Wert. Nach neun Monaten habe die Marge aber mit 6,5% (VJ 7,6%) noch unter der Mitte Oktober auf 6,8 bis 7,2% (vorher: 7,4 bis 7,8%, VJ 7,5%) gesenkten Jahreszielspanne gelegen. Die Zielerreichung bedürfe augenscheinlich eines nochmals deutlich stärkeren Q4. Erfolgskritisch sehe Maichl eine steigende Ausbringungsmenge bei HOMAG. Die infolge von Prozessoptimierungen starke Q3-Performance mache hier Hoffnung. Maichl schätze deshalb für 2018 eine Marge von 6,9% (bisher: 7,2%) bzw. absolut 260 Mio. EUR (bisher: 274 Mio. EUR).

Gute Projektpipeline: Dürr habe von einer über die Sommermonate immer stärkeren Projektpipeline im automobilen Lackieranlagengeschäft, einhergehend mit einer leicht verbesserten Margenqualität berichtet. Allein ein kürzlich gebuchtes Projekt habe ein Volumen von ca. 170 Mio. EUR gehabt. In Q4 dürfte deshalb das Ordervolumen deutlich anziehen.

Ertragswende in 2019: Die Weichen für ein besseres Jahr 2019 seien 2018 mit Strukturmaßnahmen (FOCUS 2.0, Einstellung Mikrogasturbinen, Prozessoptimierung HOMAG) gestellt worden. Die Kombination dieser Faktoren mit einem solide erwarteten Umsatzwachstum sollte 2019 ein höheres Ertrags- und Margenniveau ermöglichen. Maichl rechne 2019 mit einem Umsatzanstieg von 9% (organisch ca. 4%). Das adj. EBIT dürfte um 14% auf 295 Mio. EUR (bisher: 328 Mio. EUR) expandieren. Die entsprechende Marge sollte sich auf 7,2% (bisher: 7,9%) ausweiten.

Der negative Unternehmensnewsflow sollte nach der Gewinnwarnung abebben. Ein geringes Enttäuschungspotenzial sehe Maichl nur noch beim für 2018 geplanten freien Cashflow. Die Ertragsperspektive für 2019 erscheine ihm attraktiv. Jedoch bilde der Konsens diese bereits gut ab. Aus einem relativen Sektorvergleich leite Maichl einen fairen Bewertungskorridor von 32 bis 36 EUR je Aktie ab. Seine für das Kursziel relevante Sum-of-the-Parts-Analyse deute auf 33 EUR (zuvor: 40 EUR). Eine längerfristig orientierte DCF-Analyse führe zu einem fairen Wert von 54 EUR je Aktie. Angesichts der aktuellen Konjunkturunsicherheiten und dem Risiko eines weiterhin belastenden Newsflows aus der Automobilindustrie dürfte der Kapitalmarkt diesem Ansatz noch nicht folgen. Risiken: Investitionsgüter- und Automobilkonjunktur.

Stefan Maichl, Investmentanalyst der LBBW, stuft die Dürr-Aktie nach wie vor mit "halten" ein. (Analyse vom 09.11.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Dürr-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Dürr-Aktie:
31,98 EUR -1,05% (09.11.2018, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Dürr-Aktie:
32,00 EUR -0,06% (12.11.2018, 09:09)

ISIN Dürr-Aktie:
DE0005565204

WKN Dürr-Aktie:
556520

Ticker-Symbol Dürr-Aktie:
DUE

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Dürr-Aktie:
DUERF

Kurzprofil Dürr AG:

Dürr (ISIN: DE0005565204, WKN: 556520, Ticker-Symbol: DUE, NASDAQ OTC-Symbol: DUERF) ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Automatisierungskompetenz. Produkte, Systeme und Services des Konzerns ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Neben der Automobilindustrie beliefert Dürr auch Branchen wie den Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und - seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 - die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 31 Ländern. Im Jahr 2017 erzielte der Konzern mit 15.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,72 Mrd. Euro.

Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt: Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie; Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen; Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik; Measuring and Process Systems: Auswucht- und Reinigungsanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik; Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie. (12.11.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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