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Fr, 22. Februar 2019, 14:12 Uhr

BASF

WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111

EU-Kommission gibt unter Auflagen grünes Licht für Übernahme der Nylonsparte von Solvay durch BASF - Aktiennews


18.01.19 15:51
aktiencheck.de

Ludwigshafen (www.aktiencheck.de) - Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme der Nylonsparte von Solvay durch BASF (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemitteilung der Europäischen Kommission:

Die Genehmigung erfolgt unter der Auflage, dass in den Verpflichtungsangeboten vorgeschlagene Unternehmensteile veräußert werden.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erklärte: "Nylon wird für viele verschiedene Arten von Produkten verwendet: nicht nur für Textilien und Teppiche, sondern auch für Kfz-Bauteile, die dadurch leichter und umweltfreundlicher werden sollen. Wir haben beschlossen, die Schaffung eines bedeutenden europäischen Akteurs auf diesem Markt zu genehmigen, weil die von BASF und Solvay angebotenen Verpflichtungen gewährleisten, dass der Zusammenschluss nicht zu höheren Preisen oder zu einer geringeren Auswahl für die europäischen Unternehmen und letztlich auch für die Verbraucherinnen und Verbraucher führen wird."

Der heutige Beschluss wurde nach einer eingehenden Prüfung des Übernahmevorhabens erlassen. Er betrifft die Unternehmen Solvay und BASF, die beide in der Nylonindustrie tätig sind und sowohl Nylonverbindungen als auch Nylonfasern herstellen.

Nylonverbindungen kommen aufgrund ihres geringen Gewichts und der guten Wärmebeständigkeit in vielen Bereichen zum Einsatz, insbesondere in der Automobil- und der Elektronikindustrie. Sie gehören zu den fortgeschrittenen Werkstoffen, die für die Entwicklung leichterer und emissionsärmerer Autos verwendet werden. Nylonfasern werden vor allem für Kleidung, insbesondere Sportbekleidung, verwendet. Nylonverbindungen und Nylonfasern werden aus dem Vorprodukt Adiponitril ("ADN"), einem Ölderivat, hergestellt.

BASF und Solvay verfügen in der gesamten Nylonwertschöpfungskette, insbesondere jener von Nylon 6.6, über beherrschende bzw. starke Marktpositionen.

Börsenplätze BASF-Aktie:

XETRA-Aktienkurs BASF-Aktie:
65,21 EUR +3,51% (18.01.2019, 15:24)

Tradegate-Aktienkurs BASF-Aktie:
65,32 EUR +2,67% (18.01.2019, 15:40)

ISIN BASF-Aktie:
DE000BASF111

WKN BASF-Aktie:
BASF11

Ticker-Symbol BASF-Aktie:
BAS

NASDAQ OTC Ticker-Symbol BASF-Aktie:
BFFAF

Kurzprofil BASF SE:

BASF (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) steht für Chemie, die verbindet - für eine nachhaltige Zukunft. BASF verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 115.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg ihrer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Sein Portfolio hat BASF in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2017 weltweit einen Umsatz von 64,5 Milliarden EUR. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (BAS). Weitere Informationen unter www.basf.com (18.01.2019/ac/a/d)





 
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