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Mo, 12. April 2021, 21:44 Uhr

Geld ist ein Produkt des Marktes


07.03.21 10:10
Frank Schäffler

Anlässlich des 100. Todestages von Carl Menger schrieb der FDP-Bundestagsabgeordnete folgenden Gastbeitrag in der FAZ:


Mit den Plänen der Europäischen Zentralbank, digitales Zentralbankgeld für jedermann zu schaffen, will die Notenbank ihre Dominanz im digitalen Zeitalter auch im Zahlungsverkehr behalten. Mächtige Wettbewerber drängen auf den Markt. China auf der einen und Facebook auf der anderen Seite. Beide sieht die EZB als Gefahr für ihre Währungsordnung an. Vor hundert Jahren, am 26. Februar, starb der österreichische Ökonom Carl Menger.


Ohne dass er hätte ahnen können, dass ein Phänomen wie die Digitalisierung die Geldproduktion aufmischen würde, hatte er doch schon wichtige Erkenntnisse gewonnen, die in dieser neuen Welt des Geldes Orientierung bieten. Menger behauptete, dass die Entstehung des Geldes nicht der Akt eines Staates oder einer Notenbank sei, „sondern ein soziales Phänomen“. Geld bildete sich in einem freien Markt aus Gold, Silber oder einem anderen Gut heraus, um den Austausch von Waren und Gütern zu erleichtern.




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