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Sa, 16. Januar 2021, 9:22 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Gold: Analyst kürzt Kursziel ‑ um 30 Prozent


25.11.20 15:45
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Noch vor wenigen Monaten hat die Bank of America mit einem Kursziel von 3.000 Dollar für den Goldpreis (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) für viel Aufsehen gesorgt, so Markus Bußler vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär".

Für Analysten, die im Normalfall eher vorsichtig agieren würden, sei das ein durchaus mutiges Kursziel gewesen. Doch die Entwicklung der vergangenen Wochen beim Goldpreis habe anscheinend Spuren hinterlassen. Jetzt würden die Analysten ihr Kursziel für das kommende Jahr zusammenstreichen und nur noch mit einem Goldpreis von 2.063 Dollar rechnen. Die Einstufung der Analysten für den Goldpreis laute nun: neutral.

"Wir sind nun neutral für den Goldpreis", würden Francisco Blanch, Chefanalyst für Rohstoffe und Derviate, und Michael Widmer, Metallanalyst bei der Bank of America sagen. "Wir sehen die Gefahr langfristig steigender Zinsen." Da die Wirtschaft sich wieder erhole, gebe es reichlich Gegenwind für den Goldpreis. Das mache es für Gold schwierig, wirklich die ursprünglich ausgerufenen 3.000 Dollar zu erreichen. Allerdings sollten die angekündigten Stimuli den Goldpreis dazu verhelfen, wieder über 2.000 Dollar zu steigen. Bei der Bank of America sehe man eine deutlich bessere Performance bei den Industriemetallen. Allen voran bei Kupfer und Nickel. "Wir sehen eine zyklische Erholung und das bedeutet, dass wir höhere Zinsen sehen könnten", sage Blanch. Allerdings stelle er klar, dass man nicht bearish für den Goldpreis sei. Allerdings könne es nun auch im Rohstoffsektor zu einer Rotation von Edel- in Richtung Industriemetalle kommen.

Analysten würden in der Regel extrem prozyklisch agieren. Deshalb dürfte es nicht verwundern, dass der neue Report ausgerechnet jetzt erscheine, da die Edelmetallpreise deutlich nachgegeben hätten. Ein Kursziel von 3.000 Dollar für das kommende Jahr sei ohnehin ambitioniert erschienen. Nach dem Kursrutsch sei es das umso mehr. Steigende Zinsen würden etwas weit hergeholt erscheinen. Möglich, dass die Renditen der Staatsanleihen wieder anziehen würden. Aber letztlich dürfte auch die Inflation wieder Fahrt aufnehmen. Und am Ende werde es auf den Realzins ankommen. Von werde dieses Thema vielleicht etwas zu sehr hochgekocht. Kurzfristig gehe es für den Goldpreis erst einmal darum, einen Boden zu finden. Die Bullen seien aktuell gefordert, ein Zeichen zu setzen, und den Fall des Goldpreises zu stoppen. Erst wenn wir einen Boden bei Gold sehen - ein Indiz wäre es, den Bereich um 1.860 bis 1.870 Dollar zurückzuerobern - können Anleger wieder nach oben blicken, so Markus Bußler von "Der Aktionär". (25.11.2020/ac/a/m)



 
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