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Mi, 20. Februar 2019, 9:56 Uhr

Jahresziele der Deutschen Post in Gefahr - Airbus will Produktionskosten für A220 weiter senken


16.01.19 09:05
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Als Schlusslicht im DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) ging gestern die Deutsche Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) (-2%) aus dem Handel, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Zunächst habe eine Meldung über eine Briefporto-Erhöhung beflügelt, bis die von der Bundesnetzagentur bewilligte Höhe bekannt geworden sei. So sehe man ohne zusätzliche Kostensenkung die Jahresziele in Gefahr. Ebenfalls bergab sei es für Aktien der Deutschen Lufthansa (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, Nasdaq OTC-Symbol: DLAKF) (-1,8%) gegangen, nachdem eine negative Analystenstudie belastet habe.

Zulegen haben können hingegen der Flugzeugbauer Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF) (+2,7%). Die Franzosen wollten die Produktionskosten für den kleinesten Jet A220 weiter senken.

In den USA überzeugt habe United Health (ISIN: US91059D1000, WKN: A1W046, Ticker-Symbol: UNH) (+3,6%) mit starken Geschäftszahlen zum abgelaufenen Quartal. Der Krankenversicherer habe bei Umsatz und Gewinn über den Erwartungen gelegen und zudem die Ziele für das aktuelle Jahr bekräftigt.

Die Quartalszahlen der US-Großbank J.P. Morgan Chase & Co. (ISIN: US46625H1005, WKN: 850628, Ticker-Symbol: CMC, NYSE-Symbol: JPM) (+0,7%) hätten dagegen ein gemischtes Bild gezeigt. Zwar habe man im abgelaufenen Jahresviertel einen neuen Rekordgewinn erreicht, jedoch weniger als von Analysten erwartet. Grund dafür sei u.a.
eine schwächere Entwicklung im Anleihehandel gewesen.

Kräftig zulegen können hätten gestern Anteile von Netflix (ISIN: US64110L1061, WKN 552484, Ticker Symbol: NFC, NASDAQ-Symbol: NFLX) (+6,5%). Der Streaming-Anbieter habe die Preise für Kunden in den USA erhöht.

Die anlaufende Berichtssaison werde heute vorbörslich mit Zahlen von Bank of America (ISIN: US0605051046, WKN: 858388, Ticker-Symbol: NCB, NYSE-Symbol: BAC), Goldman Sachs (ISIN: US38141G1040, WKN: 920332, Ticker-Symbol: GOS, NYSE-Symbol: GS) und Black Rock (ISIN: US09247X1019, WKN: 928193, Ticker-Symbol: BLQA) fortgesetzt. (16.01.2019/ac/a/m)