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Di, 19. November 2019, 10:52 Uhr

AGBA Acquisition Limited

WKN: / ISIN:

Keine Erholung in der Industrie


08.10.19 08:15
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Am Morgen richtet sich das Augenmerk auf die deutsche Industrieproduktion des Monats August, so die Analysten der Helaba.

Zwar könne die deutsche Stahlindustrie einen erhöhten Ausstoß vorweisen, die weiterhin rückläufigen Stimmungsindikatoren des Verarbeitenden Gewerbes aber würden zur Vorsicht mahnen. Zudem seien die Indikationen vonseiten der erneut rückläufigen Auftragseingänge enttäuschend. Da zudem die Automobilindustrie laut VDA weniger produziert habe, sei wohl ein leicht sinkender Wert nicht auszuschließen und die Konsensschätzung erscheine daher weitgehend realistisch.

Auch in Spanien stehe die Produktionsentwicklung zur Veröffentlichung an, während Frankreich und Italien erst in der zweiten Wochenhälfte berichten würden. Die Krise der Automobilindustrie belaste auch die spanischen Produktionsstandorte und so sollte eine Enttäuschung gegenüber der Konsensschätzung ins Kalkül gezogen werden. Eine Wende zum Besseren für die europäische Industrie bleibe damit wohl zunächst Fehlanzeige.

In den USA richte sich der Blick auf die Erzeugerpreise des abgelaufenen Monats, denn diese würden Hinweise auf die am Donnerstag anstehenden Verbraucherpreisedaten geben. Nur moderate Anstiege seien zu erwarten. Zum einen würden die zwischenzeitlich gesunkenen Energiepreise belasten. Der sprunghafte Anstieg der Ölnotierungen nach den Angriffen auf die Ölproduktion in Saudi-Arabien zur Monatsmitte dürfte kaum Wirkung entfalten, denn der Erhebungszeitraum der Erzeugerpreise sei in der Regel in der ersten Monatshälfte.

Darüber hinaus gibt es wenig Importpreisdruck in der Abgrenzung ohne Ölprodukte, sodass wir insgesamt kein Überraschungspotenzial ausmachen und auch keine nennenswerten Impulse auf das Marktgeschehen zu erwarten sind, so die Analysten der Helaba. Die marktseitig vorhandenen Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED würden wohl nicht zurückgeschraubt. Diverse Reden von FED-Vertretern würden daran nichts ändern. Ebenso wenig würden die Analysten davon ausgehen, dass EZB-Vertreter den vorhandenen Lockerungsbias der EZB verändern würden. Vor allem die Rede von EZB-Chefvolkswirt P. Lane werde auf Aussagen zur zukünftigen Zinsentwicklung hin überprüft werden. (08.10.2019/ac/a/m)




 
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