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Di, 2. Juni 2020, 11:34 Uhr

Koenig & Bauer

WKN: 719350 / ISIN: DE0007193500

Koenig & Bauer-Aktie eskomptiert vor Q3 ein zu negatives Ertragsszenario für 2018 - Aktienanalyse


05.11.18 15:08
LBBW

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Koenig & Bauer-Aktienanalyse von Analyst Stefan Maichl von der LBBW:

Stefan Maichl, Investmentanalyst der LBBW, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) (ISIN: DE0007193500, WKN: 719350, Ticker-Symbol: SKB, Nasdaq OTC-Symbol: KOEBF).

Diese Entwicklung dürfe zwar nicht überbewertet werden, da das Geschäftsmodell von KBA von jeher eine sehr ausgeprägte Saisonalität aufweise. Jedoch erhöhe sich dadurch nach Erachten des Analysten das bereits in H1 vorhandene Risiko für die Jahresziele nochmals. Zudem dürfte die erwartete Orderschwäche im Bogenoffsetsegment Zweifel hinsichtlich der Stabilität des Investitionszyklus hervorrufen. Dabei sehe Maichl die Ursache eher in den sehr langen Lieferzeiten und der zeitverzögerten Wirkung der Preiserhöhung zum 1. April. Eine zumindest sequentielle Nachfrageerholung würde Maichl für Q4 nicht ausschließen.

Maichl glaube zwar, dass das Management an seinem Jahreswachstumsziel von 4% auf 1,27 Mrd. EUR festhalten werde, jedoch das Risiko einer im Umfang begrenzten Umsatzverschiebung ins Jahr 2019 andeute. Aufgrund von Zulieferer- und internen Kapazitätsengpässen rechne Maichl nach neun Monaten mit einem Umsatzrückstand zum Vorjahr von 7%. Zwar seien starke Endquartale für KBA nicht ungewöhnlich. Eine Zielerreichung würde für Q4 jedoch ein Wachstum von fast 30% voraussetzen. Dies erscheine Maichl dann doch zu ambitioniert. Er schätze nun ein Wachstum im Gesamtjahr von 1,4% (bisher: 4,3%) auf 1,23 Mrd. EUR.

Umsatzbedingt dürfte in Q3 auch das EBIT um 9% auf 18 Mio. EUR gefallen sein. Die entsprechende Marge erwarte Maichl aber infolge positiver Produktmixeffekte bei 6,6% (VJ 6,5%). Im Gesamtjahr schätze Maichl nun ein EBIT von 88 Mio. EUR (bisher: 92 Mio. EUR), was einer Marge von 7,1% (bisher: 7,2%, VJ 6,6%) entspreche. Das nach seiner Auffassung bestätigte Unternehmensziel von ca. 7% sollte damit erreicht werden.

Maichl senke seine Schätzung für den Gewinn je Aktie für 2018 um 4% und für 2019 um 9%. Auf Basis dieser Prognosen erscheine ihm die Koenig & Bauer-Aktie trotz sicherlich erhöhter Guidance-Risiken unterbewertet.

Stefan Maichl, Investmentanalyst der LBBW, bestätigt das "kaufen"-Rating für die Koenig & Bauer-Aktie und senkt das Kursziel (DCF & Peergroup-Modell) auf 70 EUR (80 EUR). Investmentrisiken: eingetrübte Investitionsgüterkonjunktur. (Analyse vom 05.11.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Koenig & Bauer-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Koenig & Bauer-Aktie:
42,82 EUR -1,79% (05.11.2018, 14:32)

Tradegate-Aktienkurs Koenig & Bauer-Aktie:
42,74 EUR -2,42% (05.11.2018, 13:31)

ISIN Koenig & Bauer-Aktie:
DE0007193500

WKN Koenig & Bauer-Aktie:
719350

Ticker-Symbol Koenig & Bauer-Aktie:
SKB

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Koenig & Bauer-Aktie:
KOEBF

Kurzprofil Koenig & Bauer AG:

Die Unternehmensgruppe Koenig & Bauer (ISIN: DE0007193500, WKN: 719350, Ticker-Symbol: SKB, Nasdaq OTC-Symbol: KOEBF) ist mit dem breitesten Produktprogramm der Branche der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt und bedeutender Partner der internationalen grafischen Industrie. Kernkompetenz von KBA ist die Entwicklung und Herstellung technologisch innovativer und wirtschaftlicher Drucksysteme und dazugehöriger peripherer Anlagen. Muttergesellschaft ist die 1817 gegründete Koenig & Bauer AG (KBA) mit den Werken Würzburg und Radebeul.

Zur engeren KBA-Gruppe gehören außerdem die KBA-FT Engineering GmbH und Albert-Frankenthal GmbH in Frankenthal, KBA-Mödling GmbH bei Wien in Österreich, KBA-NotaSys SA in Lausanne, Schweiz, KBA-Metronic GmbH und KBA-MePrint AG in Veitshöchheim bei Würzburg, KBA-MetalPrint GmbH in Stuttgart, KBA-Grafitec s.r.o. in Dobruška, Tschechische Republik, KBA-Kammann GmbH in Bad Oeynhausen und KBA-Flexotecnica S.p.A. in Tavazzano, Italien. KBA hat mit der KBA North America Inc. in Dallas im Bundesstaat Texas eine eigene Niederlassung für den Vertrieb und Service in den USA und Kanada. Weitere Vertriebs- und Servicegesellschaften in Großbritannien, Frankreich, Italien, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Brasilien, Mexiko, Russland, Polen, Tschechien, China, Australien, Malaysia, Singapur, Korea und Japan sowie ein globales Netz von Vertretungen sorgen für den weltweiten Absatz der KBA-Druckmaschinen. (05.11.2018/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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