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Mo, 17. Dezember 2018, 0:51 Uhr

Nanogate

WKN: A0JKHC / ISIN: DE000A0JKHC9

Nanogate legt in der ersten Jahreshälfte stark zu - Kaufempfehlung bestätigt - Aktienanalyse


28.09.18 16:41
LBBW

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Nanogate-Aktienanalyse von Ulle Wörner, Investmentanalyst von der LBBW:

Ulle Wörner, Investmentanalyst der LBBW, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Nanogate AG (ISIN: DE000A0JKHC9, WKN: A0JKHC, Ticker-Symbol: N7G).

Mit den endgültigen Ergebnissen des ersten Halbjahres 2018 seien die Ende August berichteten vorläufigen Zahlen nochmals leicht übertroffen worden. Mit 119,4 Mio. EUR habe der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 26% über dem Vorjahresniveau gelegen. Dabei habe Nanogate neben einer anhaltend starken Nachfrage auch von der im Januar abgeschlossenen Übernahme von Teilen der HTI High Tech Industries AG profitiert, durch die das Unternehmen jetzt über Standorte in Österreich und der Slowakei verfüge. Obwohl die Ergebnisentwicklung weiterhin durch Belastungen aus dem laufenden Expansionsprogramm gebremst werde, habe das EBITDA um 16% auf 12,7 Mio. EUR zugelegt (Marge 10,6%, H1 2017: 11,6%). Das Nettoergebnis habe sich trotz gestiegener Abschreibungen um 28% auf 1,8 Mio. EUR erhöht.

Für das laufende Jahr rechne Nanogate weiterhin mit einem Umsatzanstieg auf über 220 Mio. EUR. Das EBITDA solle auf mehr als 24 Mio. EUR zulegen. Das Konzernergebnis dürfte durch steigende Abschreibungen und höhere Finanzierungskosten belastet werden. Der Analyst erwarte für 2018 weiterhin eine Umsatzsteigerung um 19% auf 221 Mio. EUR sowie ein um 14% verbessertes EBITDA von 24,6 Mio. EUR. Für die kommenden Jahre gehe er von weiterem Wachstum und sukzessiven Margenverbesserungen aus.

Ende Juni habe Nanogate den größten Auftrag der Unternehmensgeschichte mit einem Volumen von bis 100 Mio. USD bekannt gegeben (Laufzeit bis zu acht Jahre), mit dem das Industriegeschäft ausgebaut werde. Ein US-Kunde werde ab dem kommenden Jahr mit Kunststoffkomponenten für Küchengeräte beliefert, die mit einer Metallisierung in Edelstahloptik versehen seien. Auch über den Großauftrag hinaus seien zahlreiche weitere Aufträge z.B. für Kunststoffkomponenten für den Automobilbereich gewonnen worden.

Anfang Juli sei die im Mai bekannt gegebene Übernahme der Holzapfel Engineering Team GmbH (heT) abgeschlossen worden, mit der die Design- und Engineering-Kompetenz im Kunststoffbereich gestärkt werde. Noch im laufenden Jahr sollten erste gemeinsame Projekte starten.

Ulle Wörner, Investmentanalyst der LBBW, bestätigt seine Kaufempfehlung für die Nanogate-Aktie. Das Kursziel liege unverändert bei 58,00 EUR je Aktie. (Analyse vom 28.09.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Nanogate-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Nanogate-Aktie:
36,90 EUR +1,51% (28.09.2018, 16:09)

Tradegate-Aktienkurs Nanogate-Aktie:
36,65 EUR +0,27% (28.09.2018, 15:29)

ISIN Nanogate-Aktie:
DE000A0JKHC9

WKN Nanogate-Aktie:
A0JKHC

Ticker-Symbol Nanogate-Aktie:
N7G

Kurzprofil Nanogate AG:

Nanogate (ISIN: DE000A0JKHC9, WKN: A0JKHC, Ticker-Symbol: N7G) ist ein international führendes, integriertes Systemhaus für Hochleistungsoberflächen. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Göttelborn (Saarland) ermöglicht die Programmierung und Integration von zusätzlichen Funktionen (z.B. antihaftend, kratzfest, korrosionsschützend) in Materialien und Oberflächen. Getreu dem Claim "A world of new surfaces" erschließt Nanogate für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus multifunktionalen Oberflächen auf Basis neuer Materialien ergeben.

Nanogate stellt seinen Kunden technologisch und optisch hochwertige Systeme zur Verfügung. Dazu nutzt das Unternehmen sein umfangreiches Know-how bei innovativen Werkstoffen, inklusive der vorhandenen Kompetenzen bei Nanomaterialien, -oberflächen und -strukturen. Ziel ist es, Produkte und Prozesse der Kunden durch Hochleistungsoberflächen zu verbessern sowie Umweltvorteile zu erzielen. Der Konzern konzentriert sich auf die vier Branchen Automobil/Transport, Maschinen-/Anlagenbau, Gebäude/Interieur und Sport/Freizeit sowie die strategischen Wachstumsfelder Advanced Polymers und Advanced Metals. Nanogate verfügt über eine einzigartige und langjährige Material- und Werkstoff-Kompetenz, kombiniert mit einem umfangreichen und erstklassigen Prozess- und Produktions-Know-how.

Als Systemhaus bietet Nanogate die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoffeinkauf über die Synthese und Formulierung von Materialsystemen bis hin zur Veredelung und Produktion der Oberfläche. Dabei fokussiert sich der Konzern vor allem auf Beschichtungen von Kunststoffen und Metallen bei allen Oberflächentypen (zwei- und dreidimensionale Komponenten) in hoher optischer Qualität. Werttreiber sind die internationale Markterschließung, die Entwicklung neuer Anwendungen für die strategischen Wachstumsfelder Advanced Polymers (innovative Kunststoffe, z.B. Glazing) und Advanced Metals (innovative Metallveredelungen, vor allem Energieeffizienz) sowie externes Wachstum. Überdies will Nanogate mittelfristig einen erheblichen Umsatzanteil mit umweltfreundlichen Systemen und Prozessen sowie Cleantech-Anwendungen erzielen.

Die Nanogate-Gruppe verfügt über erstklassige Referenzen (beispielsweise Airbus, Audi, August Brötje, BMW, BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Daimler, FILA, Jaguar, Junkers, Porsche, Volkswagen). Mehrere hundert Projekte wurden bislang in der Serienproduktion gestartet. Außerdem bestehen strategische Kooperationen mit mehreren internationalen Konzernen. Zu Nanogate zählen die Nanogate Industrial Solutions GmbH, die Eurogard B.V., die Nanogate Textile & Care Systems GmbH, die Nanogate Glazing Systems B.V., die Vogler GmbH sowie Mehrheitsbeteiligungen an der GfO Gesellschaft für Oberflächentechnik AG und der Plastic-Design GmbH. (28.09.2018/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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