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Sa, 23. Februar 2019, 20:16 Uhr

Société Générale gibt Gewinnwarnung aus - Netflix und Morgan Stanley enttäuschen Anleger


18.01.19 11:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Nachdem der Bankensektor (u.a. Bank of America (ISIN: US0605051046, WKN: 858388, Ticker-Symbol: NCB, NYSE-Symbol: BAC), Goldman Sachs (ISIN: US38141G1040, WKN: 920332, Ticker-Symbol: GOS, NYSE-Symbol: GS), Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB)) am Vortag noch für durchwegs positive Schlagzeilen gesorgt hatte, zeichnete der gestrige Handelstag ein gänzlich anderes Bild, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Dafür verantwortlich gewesen sei u.a. das Quartalsergebnis von Morgan Stanley (ISIN: US6174464486, WKN: 885836, Ticker-Symbol: DWD, NYSE-Symbol: MS). Eine Kombination aus einem Rückgang im Fixed-Income-Handel (FICC) um 30% sowie gesunkenen Umsätzen im Vermögensverwaltungsgeschäft in Höhe von 6% hätten im gestrigen Handel zu einem Kursverlust von 4,4% geführt.

Bereits ein paar Stunden zuvor hatte das französische Institut Société Générale (ISIN: FR0000130809, WKN: 873403, Ticker-Symbol: SGE, EN Paris: GLE, Nasdaq OTC-Symbol: SCGLF) (-5,7 %) mit einer Gewinnwarnung für Ernüchterung bei den Investoren gesorgt und damit die Verliererliste im EURO STOXX 50 (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) angeführt.

Nachbörslich habe Netflix (ISIN: US64110L1061, WKN 552484, Ticker Symbol: NFC, NASDAQ-Symbol: NFLX) seine Quartalszahlen veröffentlicht. Während der Gewinn und der Umsatz annähernd in den Erwartungen der Analysten gelegen hätten, hätten sich die Anleger sowohl vom Wachstum auf dem Heimmarkt (USA) als auch von einem eher vorsichtigen Ausblick für das laufende ertse Quartal 2019 enttäuscht gezeigt. Die Aktie habe nachbörslich knapp vier Prozent verloren.

Ebenso schwächer hätten sich nachbörslich die Papiere von American Express (ISIN: US0258161092, WKN: 850226, NYSE Ticker-Symbol: AXP) (-2,3%) gezeigt. Das Unternehmen habe ebenfalls seine Zahlen zum vierten Quartal bekannt gegeben. (18.01.2019/ac/a/m)