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Mi, 22. Januar 2020, 12:19 Uhr

USA: Laune im Servicesektor deutlich besser


06.11.19 12:50
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der ISM-Index für den Dienstleistungssektor ist in den USA im Oktober überraschend kräftig von 52,6 auf 54,7 Punkte angezogen (Konsens: 53,5), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Damit notiere die Umfrage zwar immer noch deutlich unter den im vergangenen Jahr verzeichneten Hochständen. Die Erholung dürfte aber die Furcht vor einer deutlichen Abkühlung der US-Wirtschaft weiter reduziert haben. Bereits am Freitag hätten die Arbeitsmarktdaten für den Oktober auf der Oberseite überrascht. Dies müsse vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen der US-Notenbank gesehen werden. Nach der dritten Leitzinssenkung in diesem Jahr hätten die Währungshüter im Oktober auf eine zumindest temporäre Beendigung der geldpolitischen Lockerung hingewiesen und dürften sich durch die jüngsten Konjunkturdaten in ihrer Einschätzung bestätigt sehen.

Der Euro habe zum US-Dollar im Anschluss an die Veröffentlichung des ISM-Index deutlich Boden verloren. Dabei habe der Euro temporär sogar das jüngste Zwischentief bei rund 1,107 USD unterschritten. Bei einem nachhaltigen Fall unter diese Marken wäre eine kurzfristige Topformation komplettiert und dem Euro würden weitere Kursverluste drohen. Unter Druck seien auch 10-jährige US-Staatsanleihen geraten, die zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit Mitte September angezogen seien. (06.11.2019/ac/a/m)