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Di, 2. Juni 2020, 11:33 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Gute Q3-Zahlen - Jahresziele bestätigt - Aktienanalyse


01.11.18 09:47
LBBW

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Frank Biller von der LBBW:

Frank Biller, Investmentanalyst der LBBW, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Vorzugsaktie des Automobilherstellers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) und erhöht das Kursziel von 196 auf 198 EUR.

Q3/18 übertreffe Erwartungen: In Q3/18 sei der Absatz von Volkswagen u.a. als Folge einer eingeschränkten Verfügbarkeit im Rahmen der WLTP-Umstellung auf 2,5 Mio. Fahrzeuge (-3,6%) gefallen. Der Umsatz von 55,2 Mrd. EUR (+0,9%) und das operative Ergebnis von 2,7 Mrd. EUR (+57,6%) hätten über den Markterwartungen (53,7 Mrd. EUR bzw. 2,4 Mrd. EUR) gelegen. Vor Sondereinflüssen (Bußgeldzahlung AUDI 0,8 Mrd. EUR) habe das operative Ergebnis bei 3,5 Mrd. EUR (-18,6%) bzw. einer Marge von 6,4% (VJ 7,9%) gelegen.

Auf Markenebene habe sich vor allem Porsche mit einer Marge von 18,1% (VJ 17,2%) positiv entwickelt. AUDI und Skoda hätten mit Margen von 7,0% (VJ 9,0%) bzw. 7,6% (VJ 9,6%) im Rahmen der Erwartungen gelegen. Die Kernmarke Volkswagen habe ein operatives Ergebnis von 0,2 Mrd. EUR (-72,5%) bzw. eine Marge von 1,0% (VJ 3,9%) erzielt. Hier seien Aufwendungen im Rahmen der neuen Abgasnorm WLTP sowie negative Währungseffekte angefallen. Insgesamt habe VW die Konzernbelastungen aus der WLTP-Umstellung für Q3/18 mit über 0,5 Mrd. EUR beziffert. Das anteilige operative Ergebnis der chinesischen Joint Ventures habe trotz eines Absatzrückgangs von 4,5% als Folge der schwächeren Konjunktur 1,0 Mrd. EUR (-13,5%) erreicht.

Stabiler Free Cashflow: Im Konzernbereich Automobile habe Volkswagen in Q3/18 einen FCF von 0,1 Mrd. EUR (VJ 1,8 Mrd. EUR) erzielt. Adjustiert um Auszahlungen im Rahmen der Dieselaffäre (0,7 Mrd. EUR) habe der FCF in Q3/18 bei 0,8 Mrd. EUR (VJ 4,3 Mrd. EUR) gelegen. Die Nettoliquidität habe mit 24,8 Mrd. EUR (Ende Q2/18: 26,3 Mrd. EUR) auf guten Niveau gelegen.

Ausblick bestätigt: Für 2018 erwarte VW unverändert einen Umsatzanstieg um bis zu 5% und eine operative Marge von 6,5 bis 7,5%. Der adj. Free Cashflow solle 9 Mrd. EUR (9M/18: 7 Mrd. EUR) erreichen.

Aktie weiter attraktiv bewertet: Auf Basis eines modifizierten SOTP-Modells ermittle Biller einen fairen Wert der VW-Vorzugsaktie von rund 198 EUR.

Frank Biller, Investmentanalyst der LBBW, erhöht in einer aktuellen Aktienanalyse sein Kursziel um 2 EUR auf 198 EUR und bestätigt seine Kaufempfehlung für die Volkswagen-Vorzugsaktie. Als größte Risiken sehe er mögliche Kartellstrafen, weitere Strafzahlungen im Rahmen der Dieselaffäre sowie deutlich sinkende Restwerte. (Analyse vom 31.10.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
150,24 EUR +0,99% (31.10.2018, 09:19)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
150,74 EUR +1,18% (31.10.2018, 09:33)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2017 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,741 Millionen (2016: 10,297 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht gesteigert 12,1 Prozent.

In Westeuropa stammen 22,0 Prozent aller neuen Pkw aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2017 auf 231 Milliarden Euro (2016: 217 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,6 Milliarden Euro (2016: 5,4 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen, Turbolader und -maschinen, Spezialgetriebe, Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Handler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 122 Fertigungsstatten. 642.292 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus durchschnittlich 44.170 Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an.

Mit seinem Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität.

Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. Parallel dazu wird als zweite Säule ein markenübergreifender Geschäftsbereich für intelligente Mobilitätslösungen aufgebaut. Die Beteiligung am Vermittler von Fahrdienstleistungen Gett war hierzu der erste Schritt; um diesen Kern werden sich in den nächsten Jahren weitere Dienste wie Robotaxis, Carsharing oder Transport-On-Demand gruppieren. Um den Wandel erfolgreich umzusetzen, stellt der Konzern seine Innovationskraft auf ein breiteres Fundament: So wird die Digitalisierung in allen Marken, Bereichen und Funktionen forciert.

Zudem öffnet sich Volkswagen starker als bisher für Partnerschaften, Zukäufe und Beteiligungen. Zur Finanzierung der notwendigen Zukunftsinvestitionen hat sich der Konzern zum Ziel gesetzt, in allen Bereichen, Marken und Regionen deutlich effizienter zu werden. (01.11.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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