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Sa, 19. Januar 2019, 7:13 Uhr

Wirecard

WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060

Wirecard – 40 Prozent für Skeptiker


11.01.19 13:52
Feingold-Research

Gut sechs Prozent legte der DAX seit dem Tief von Ende Dezember wieder zu. Mit Kursen von knapp 11.000 Punkten hat der Index das Mindestziel einer Bärenmarktrally erreicht. Ähnlich sieht die Lage an den amerikanischen Börsen aus. Wer vorsichtig ist, sichert seine Gewinne ab – beispielsweise mit Discount-Puts auf Wirecard. Der Mechanismus: Für die volle Rendite muss die Aktie unter dem Cap notieren. Zwischen Cap und Basispreis läuft die Auszahlung gegen Null. Die WKN HX40V9 zahlt bis Juni 40 Prozent Rendite, wenn Wirecard unter 155 Euro bleibt. Immerhin 10 Prozent Puffer zur vollen Auszahlung. Bei der WKN HX40VA mit Puffer bis 165 Euro liegt die Rendite bei 25 Prozent. Wer sich bis Dezember Zeit nimmt erhält für einen Cap bei 175 Euro mit der WKN HX40VM ebenfalls 25 Prozent Rendite ausbezahlt. Diese Produkte handeln Sie via Floribus und Gettex nahezu kostenfrei. Wer klassische Bears bevorzugt, ist mit der WKN MF8CMS von Morgan Stanley mit Hebel 4 richtig.

Gerade in Korrekturphase sind scharfe Gegenbewegungen nicht unüblich, beim DAX kam es in den vergangen Monaten mehrfach zu Erholungen von rund fünf Prozent. Anschließend setzte sich aber jeweils der negative Impuls immer durch.


Fed wird vorsichtiger

An diesem Muster dürfte sich wohl erst dann etwas ändern, wenn die zentralen Belastungsfaktoren wegfallen oder sich zumindest eine Lösung abzeichnet. Hinsichtlich der Fed-Geldpolitik mehren sich die Stimmen, die vor den negativen Folgen weiterer Zinserhöhung warnen. Nach Meinung des Präsidenten des Fed-Ablegers von Atlanta, Raphael Bostic, sollten die Währungshüter vor weiteren Erhöhungen erst neue Signale aus der Wirtschaft abwarten. Kollege James Bullard sieht die US-Wirtschaft bei weiteren Zinsschritten in eine Rezession abgleiten. Auch das Sitzungsprotokoll der Fed folgte der taubenhaften Tonlage. Von dieser Entwicklung profitiert der Euro, mit Kursen um 1,155 Dollar stand das Währungspaar am Dienstag so hoch wie seit Mitte Oktober nicht mehr.


Ebenso stark im Blick bleibt der Zollstreit. Zwar wurden nach dreitägigen Verhandlungen Fortschritte erzielt, einige schwierige Fragen wie der Subventionsabbau inländischer Firmen und der Schutz geistigen Eigentums sind aber noch nicht geklärt. Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums sollen bald Ergebnisse präsentiert werden.



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