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Fr, 16. April 2021, 4:11 Uhr

mybet Holding

WKN: A2LQ00 / ISIN: DE000A2LQ009

mybet Holding-Aktie: Die Uhr auf Null gestellt - Entscheidende Monate stehen bevor - Aktienanalyse


05.07.16 12:15
Montega AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - mybet Holding-Aktienanalyse von Aktienanalyst Alexander Braun von der Montega AG:

Alexander Braun, Aktienanalyst der Montega AG, nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der mybet Holding SE (ISIN: DE000A0JRU67, WKN: A0JRU6, Ticker-Symbol: XMY) unter die Lupe.

Braun habe mybet in Berlin besucht und mit dem Management über die Ereignisse der letzten Wochen sowie die bevorstehende Einführung der neuen Wettplattform gesprochen. Die wichtigsten Erkenntnisse seien im Folgenden aufgeführt.

Das Unternehmen habe in den vergangenen Wochen die Weichen für die Zukunft gestellt. So habe die Beteiligung an der börsennotierten pferdewetten.de AG (PWAG) für rund 10 Mio. Euro verkauft werden können. Das eingenommene Geld habe zur Reduzierung von Schulden und als Sicherheit für die emittierte Wandelanleihe gedient. In Summe würden mybet nach der Transaktion rund 3,5 Mio. Euro an frei verfügbarer Liquidität bleiben. Diese solle in den Ausbau des Sportwettengeschäfts investiert werden. Das Management habe nochmals deutlich gemacht, dass die Zukunft des Unternehmens ausschließlich in der Sportwette (online und stationär) und im Casino gesehen werde.

Im Rahmen der laufenden Neuausrichtung sei entschieden worden, die Pokeraktivitäten zu beenden. Dieses Geschäft sei sowieso von geringer Bedeutung für mybet gewesen und sei seit jeher durch eine Kooperation mit einem Drittanbieter betrieben worden. Die Auswirkungen auf den Umsatz seien gering (Effekt lt. mybet rund 1 Mio. Euro). Auch ergebnisseitig dürfte der Wegfall kaum ins Gewicht fallen.

Braun habe sich von der Leistungsfähigkeit der neuen Wettplattform überzeugen können. In einer Betaphase würden bereits seit Wochen interne und externe Tests laufen. Das Management sei mit den Resultaten zufrieden und habe insbesondere auf das deutlich erhöhte Wettangebot verwiesen. Entsprechend zuversichtlich sei man derzeit, die Kundenbindung und den Durchschnittsumsatz je Nutzer erhöhen zu können. Das Unternehmen erwarte bereits für Q4 sichtbare Effekte und rechne damit, ab Q1/2017 positive Cashflows zu erzielen und insofern nicht mehr auf externe Finanzierungen angewiesen zu sein.

Der Analyst habe seine Prognosen überarbeitet und insbesondere die Entkonsolidierung der PWAG (per 15. Juni 2016) abgebildet. Die Ergebniserhöhung im laufenden Jahr hänge mit dem Buchgewinn aus der Transaktion zusammen, der sich auf ca. 4 Mio. Euro belaufen dürfte. In den Folgejahren würden die Zahlen durch den Wegfall der PWAG-Beiträge negativ beeinflusst.

mybet habe die Uhr auf Null gestellt und müsse in den nächsten Quartalen beweisen, dass man mit der neuen Aufstellung nachhaltig Geld verdienen könne. Die Liquiditätssituation habe sich durch den Verkauf der PWAG entspannt. Sie sollte ausreichen, um die Verluste bis Q1/2017 zu finanzieren.

Alexander Braun, Aktienanalyst der Montega AG, stuft die mybet Holding-Aktie nach der Rating-Aussetzung wieder mit "halten" ein. Das Kursziel laute nun 0,90 Euro. Für einen Neueinstieg würde der Analyst allerdings zunächst noch abwarten, wie der Start der neuen Wettplattform verlaufe. (Analyse vom 05.07.2016)

Börsenplätze mybet Holding-Aktie:

XETRA-Aktienkurs mybet Holding-Aktie:
0,78 EUR -3,70% (05.07.2016, 10:23)

Tradegate-Aktienkurs mybet Holding-Aktie:
0,786 EUR -1,87% (05.07.2016, 10:23)

ISIN mybet Holding-Aktie:
DE000A0JRU67

WKN mybet Holding-Aktie:
A0JRU6

Ticker-Symbol mybet Holding-Aktie:
XMY

Kurzprofil mybet Holding SE:

Die mybet Holding SE (vormals JAXX SE) (ISIN: DE000A0JRU67, WKN: A0JRU6, Ticker-Symbol: XMY) ist eine Finanz-Holding, die Beteiligungen an verschiedenen Unternehmen der Glücksspielbranche hält und auf die Bereiche Sportwetten sowie Casino und Poker fokussiert ist. Das Unternehmen verfügt über eigene leistungsfähige Software-Lösungen, exklusive Rechte und Lizenzen sowie über die erforderlichen Schnittstellen zu staatlichen Glücksspielorganisationen, um jede Art von Wettprodukten über elektronische Medien und klassische Vertriebswege an Endkunden zu vertreiben. mybet profitiert dabei von der gesamten Wertschöpfungskette im Online-Glücksspiel: von den Vermittlungsprovisionen und Nutzungsentgelten über Buchmachererlöse bis hin zu Lizenzgebühren und Umsatzbeteiligungen. Derzeit ist mybet an Unternehmen in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Belgien, Gibraltar und auf Malta beteiligt. (05.07.2016/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Die diesem Artikel zugrundeliegende Finanzanalyse / Studie zu dieser Gesellschaft ist im Auftrag dieser Gesellschaft oder einer dieser Gesellschaft nahe stehenden Person oder Unternehmens erstellt worden.





 
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