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Mo, 19. August 2019, 16:08 Uhr

1,5% Metro AG 15/25 auf Festzins

WKN: A14J83 / ISIN: XS1203941775

Anleihen: Zehnjahresrenditen wieder unter der Nulllinie


23.03.19 10:56
Redaktion boerse-frankfurt.de


Erneut steht Sicherheit an erster Stelle, vor allem solide Staatsanleihen sind gesucht. Die Rendite von Bundesanleihen fällt erstmals seit Herbst 2016 wieder in den Minusbereich. 22. März 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die überraschende Entscheidung der US-Notenbank vom Mittwoch hat die Anleiherenditen weltweit nochmals sinken lassen. Die Fed hatte angekündigt, die Leitzinsen in diesem Jahr nicht mehr anzuheben und den Abbau der Anleihebestände zu bremsen und im September zu stoppen. Außerdem reduzierte sie die Wachstumsprognosen für die US-Wirtschaft. 

Raus aus dem Risiko


"Alles geht jetzt wieder in Sicherheit", berichtet Arthur Brunner von der ICF Bank. Zehnjährige US-Treasuries rentieren wieder nur mit 2,49 Prozent, im November waren es noch über 3,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist am heutigen Freitag erstmals seit zweieinhalb Jahren sogar wieder unter null Prozent gerutscht. Dazu bei trugen auch enttäuschende Zahlen des verarbeitenden Gewerbes Deutschlands, die Sorgen über eine Konjunkturabkühlung verstärkten. 

"Brexit-Verhandlungen verkommen zur Farce"


Unterdessen geht das Gerangel um den Brexit weiter: Premierministerin Theresa May konnte zumindest etwas Zeit gewinnen und einen No-Deal-Brexit Ende der kommenden Woche abwenden,¬ mögliche neue Termine sind der 22. Mai und der 12. April. "Die Austrittsverhandlungen verkommen immer mehr zu einer endlosen Farce, und die Marktteilnehmer blicken mittlerweile ungläubig auf das Geschehen rund um dieses Thema", stellt Klaus Stopp von der Baader Bank fest. Die Auswirkungen auf das britische Pfund hielten sich vielleicht auch aus diesem Grunde in Grenzen - ebenso wie die Auswirkungen auf Pfund-Anleihen. 

Beliebter sind mittlerweile wieder Anleihen in norwegischen Kronen, wie Brunner feststellt, und zwar Staats- und Unternehmensanleihen. Anleger kauften zum Beispiel eine Deutsche Bank-Anleihe in der norwegischen Währung mit Kupon von 2,5 Prozent und Laufzeit bis September 2022 (WKN A2BN78). 

HSV, Metro und Ferratum gesucht


Unter Abgabedruck gerieten Bayer-Papiere (WKN A11QR6) wegen der Gerichtsentscheidung im Glyphosat-Prozess in den USA, wie Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank berichtet. "Mittlerweile hat sich der Kurs aber wieder erholt." "Verhaltenes Kaufinteresse" meldet der Händler für die HSV Fußball-Anleihe (WKN A2TR0Y) mit Stückelung von nur 100 Euro. Der Bond ist 2026 fällig und bietet 6 Prozent. 

Nach wie vor gesucht ist Brunner zufolge die Metro-Anleihe (WKN A14J83) mit Kupon von 1,5 Prozent und Fälligkeit 2025, ebenso Papiere von Ferratum Capital Germany (WKN A2LQLF) mit Kupon von 5,5 Prozent und Fälligkeit 2022. 

Schaeffler-Bonds stoßen auf viel Interesse


Neue Anleihen im Volumen von insgesamt 2,2 Milliarden Euro in drei Tranchen hat der Autozulieferer Schaeffler auf den Markt gebracht. Die erste Tranche läuft bis 2022 und hat einen Kupon von 1,125 Prozent (WKN A2YB69), die zweite bis 2024 mit 1,875 Prozent (WKN A2YB7A) und die dritte bis 2027 mit 2,875 Prozent (WKN A2YB7B). Mit einer Stückelung von 1.000 Euro richten sie sich auch an Privatanleger. "Die sind sehr gut angekommen", stellt Rainer Petz von Oddo Seydler fest. "Alle drei werden mittlerweile über dem Reoffer-Preis gehandelt." 

von: Anna-Maria Borse 22. März 2019, 
© Deutsche Börse AG

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