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Mo, 20. Mai 2019, 16:58 Uhr

ETFs: Lust auf deutsche Aktien


10.04.19 08:01
Redaktion boerse-frankfurt.de


Steigende Kurse nutzen Anleger zum Einstieg in deutsche und japanische Aktien. Besonders gefragt sind DAX-, MDAX- und MSCI Japan-Tracker. 9. April 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit der aufgefrischten Hoffnung auf eine baldige Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China legten die internationalen Aktienbarometer in der vergangenen Woche zumeist den Vorwärtsgang ein. Der deutsche Aktienindex gewann mit über 4 Prozent deutlich hinzu und startet am Morgen mit 11.927 Punkten in den Tag. Ebenso kommt der Euro Stoxx 50 auf ein Plus von rund 2,2 Prozent. Diesem Positivtrend können ETF-Anleger scheinbar einiges abgewinnen, europäische Aktien liegen im Trend. 

"Mit gut 59.000 ETF-Transaktionen hatten wir eine recht starke Woche", meldet Christian Dürr. Über alle Anlageklassen hinweg überwögen bei der Commerzbank mit 53 Prozent die Zuflüsse. 

US-Aktien uneinheitlich


Zwar dominierten mit Anteilen von 24 und 20 Prozent des Aktienaufkommens nach wie vor US-Werte sowie Portfolios mit globaler Ausrichtung das Geschehen. Auf Rang eins der meist gehandelten und in Summe gekauften Werte stünden S&P 500-Tracker (WKN A0YEDG), gefolgt von MSCI World-ETFs (WKN A0RPWH). Der S&P 500 (WKNs 622301, A1JX53, A1JMFG) gehört auch bei den Kunden der UniCredit zum beliebtesten Referenzindex. Oliver Kilian spricht von einem ausgeglichenen Verhältnis von Zu- und Abflüssen. 

Setzen auf hiesige Bluechips


DAX-Werte (WKN ETFL01) kämen bei der Commerzbank immerhin auf ansehnliche 8 Prozent und belegten damit in der Kaufstatistik den dritten Platz. "Damit rutschten deutsche Bluechips in unserer Bestenliste wieder nach oben." Zudem interessierten sich ETF-Käufer besonders häufig für Aktien japanischer, chinesischer und britischer Herkunft. Auf die Brexit-Ereignisse reagierten Marktteilnehmer mittlerweile gelassen. "Mal schauen, wie es weitergeht." Vermutlich werde die Frist noch einmal verlängert. 

"Ansonsten sind ETF-Investoren in Kauflaune", registriert Kilian. Anleger positionierten sich bevorzugt in europäischen Aktien mit regionalem Anstrich. Dazu gehörten Euro Stoxx 50 (WKNs 593395DBX1ET) und MSCI Europe-Tracker (WKNs A0MZWQA2DQDG). DAX-Werte (WKNs 593393ETF001) und britische Aktien im FTSE 100 (WKNs 552752, A1JX54) landeten ebenfalls zumeist in den Depots. 

Tobias Runkehl von IMC spricht von einem ausgeglichenen Bild im Handel mit Indexfonds, die sich am Euro Stoxx 50 (WKNs 935927, ETFL02) orientieren. Das gelte auch für Tracker des Stoxx Europe 600 (WKN 263530). "Hier hatten wir auf beiden Seiten gut zu tun." 

Blick in die zweite und dritte Reihe


Kleine und mittelgroße Unternehmen aus Deutschland und Europa rückten in der Anlegergunst nach vorn. Runkehl meldet reges Interesse und überwiegend Käufe von MDAX- (WKN 593392) und MSCI Europe Small Cap-Produkten (WKN DBX1AU). Letztere gehören auch bei Kilian zu den meist gehandelten und in Summe gekauften Werten. Per Saldo abgegeben würden hingegen Produkte, die sich am MSCI EMU ex Controversial Weapons Index (WKN A2AL1W) orientieren. 

Japanische Unternehmen gefragt


Im Segment "Entwickeltes Asien" sieht Kilian insgesamt Kaufinteresse, wobei sich Anleger auffällig häufig auf MSCI Japan-ETFs (WKNs A0RPWL794361, DBX1MJ) fokussierten. Nach Verlusten in 2018 kommt der zugrunde liegende Index seit Jahresbeginn auf ein Plus von knapp 9 Prozent. Von Zuspruch für japanische Aktien berichtet auch Runkehl und ergänzt die Liste der gesuchten MSCI Japan-Produkte (WKNs LYX0YCA0YEDV). 

Risiken breit streuen  

Über einen eindeutigen Trend hin zu global aufgestellten Portfolios informiert Kilian. Auffällig häufig griffen die UniCredit-Kunden bei MSCI zu World-ETFs (WKNs A2ATYV, A0HGV0, LLYX0AG) mit seinen über 1.600 Aktien aus 23 Industriestaaten zu.


KilianKilian  

Festverzinsliches ohne klare Tendenz


Den Handel mit Anleihen- und Sektor-ETFs beschreiben die Händler als eher unauffällig. Käufen von US Treasuries mit kurzer Laufzeit stehen Abgaben von Langläufern gegenüber, wie Dürr anmerkt. In Euro geführte Unternehmensanleihen im Barclays Capital Euro Corporate Bond Index (WKN A0RGEP) seien auf beiden Seiten gefragt. 

Kilian führt sieben- bis zehnjährige US-Staatsanleihen (WKN A0LGP4) auf der Abgabenseite. Tracker des Bloomberg Barclays US Mortgage Backed Securities Index (WKN A2AGYP) kämen gut an und seien per Saldo gesucht. Das gelte auch für italienische Kurzläufer (WKN DBX0HH). 

von: Iris Merker 
9. April 2019, © Deutsche Börse AG 


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