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Fr, 20. September 2019, 9:21 Uhr

db Brent Crude Oil Booster Euro Hedged ETC

WKN: A1AQGX / ISIN: DE000A1AQGX1

Rohstoffe: Lust auf Gold


06.07.19 11:10
Redaktion boerse-frankfurt.de

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Gold steht bei Rohstoff-Anlegern ganz oben auf der Agenda, wobei sich Gewinnmitnahmen und Neuengagements die Waage halten. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung von Öl besteht Uneinigkeit.


4. Juli 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Viele Rohstoffe schalteten im vergangenen Monat den Vorwärtsgang ein. Nach Verlusten im Mai verteuerte sich etwa das Nordseeöl Brent seit Anfang Juni um gut 2 Prozent auf aktuell 63,11 US-Dollar pro Barrel. Auch die meisten Basismetalle liegen im Plus. Eine regelrechte Rallye legte der Goldpreis an den Tag. Das gelbe Edelmetall schaffte mit einem Anstieg von 1.168 auf 1.414 US-Dollar pro Feinunze einen Zuwachs von satten 21 Prozent.


Gewinnmitnahmen und Neupositionierungen


Für manche Anleger war die Aufwärtsbewegung scheinbar Grund genug, Kasse zu machen. Christian Dürr spricht mit Blick auf Gold-ETCs von einem insgesamt ausgeglichenen Verhältnis zwischen Käufen und Verkäufen. „Die einen sehen weiteres Aufwärtspotenzial beim Goldpreis, andere sichern sich die Gewinne der vergangenen Monate“, meint der Commerzbank-Händler. Deshalb sei ein eindeutiger Trend nicht ersichtlich. Zu den meist gehandelten Werten zählt Dürr den Xtrackers Physical Gold Euro Hedged ETC (WKN A1EK0G) mit einer Absicherung gegen Wechselkursschwankungen sowie Xetra-Gold (WKN A0S9GB).


Xetra-Gold mit neuem Rekord


Anleger engagieren sich gerne in Xetra-Gold. Im ersten Halbjahr stieg der Bestand von Xetra-Gold im Zentraltresor für deutsche Wertpapiere in Frankfurt um rund 13 Tonnen auf 194,3 Tonnen und damit auf einen neuen Höchststand. Das verwaltete Vermögen erreichte mit 7,7 Milliarden Euro ebenfalls einen Spitzenwert.


Nachfrage bleibt vorerst hoch


Das australische Ministerium für Industrie geht von einem weiterhin positiven Umfeld für Gold aus und prognostiziert für das laufendes wie kommendes Jahr eine weltweit um 3,7 Prozent auf insgesamt 4.728 Tonnen steigende Nachfrage. 2021 folge ein um 4,9 Prozent schwächeres Jahr. Neben den Notenbanken würden Privatinvestitionen den globalen Goldkonsum stützen. Der andauernde Handelsstreit, eine Konjunkturschwäche in Industrie- und Entwicklungsländern sowie politische Unsicherheiten in Europa, Venezuela und im Mittleren Osten spielten Gold gegenwärtig in die Karten.


Korrektur möglich


Ungestört wird der Goldpreis nach Ansicht von Heraeus Precious Metals indes nicht gen Norden klettern. Nach einem derart schnellen Anstieg seien Korrekturen in nächster Zeit wahrscheinlich. Auch bremse der hohe heimische Goldpreis von über 35.000 indischen Rupien für 10 Gramm Gold einschließlich Steuern die Schmucknachfrage in Indien. Bleibe der Kurs auf dem hohen Niveau, werde das dritte Quartal im weltweit zweitgrößten Markt für Goldschmuck geringer als erwartet ausfallen.


Silber hinkt hinterher


Trotz Preisanstieg um 4,8 Prozent auf 15,28 US-Dollar seit Anfang Juni stand Silber bei Investoren Dürr zufolge eher im Hintergrund. Auf überschaubarem Niveau seien zum Beispiel ETFS Physical Silver-ETCs (WKN A0N62F) sowohl gekauft als auch verkauft worden. Ebenso ließen Fondsgesellschaften Silber eher links liegen und die unsichere wirtschaftliche Lage drückt den industriellen Silberbedarf, wie Heraeus anmerkt. Zuletzt hat das weiße Edelmetall zu Gold allerdings leicht aufgeholt. Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch macht unter anderem Anlegerzuspruch mitverantwortlich. In den drei Handelstagen bis einschließlich Montag seien unterm Strich 185 Tonnen in Silber-ETCs geflossen.


Öl-ETCs ohne Tendenz


Rohöl zeigt auf Monatssicht nach oben. Der Preis pro 159 Liter-Fass WTI stieg seit Anfang Juni von 53 auf 57 US-Dollar. Analysten sehen den Auftrieb im Zusammenhang mit der von Federal Reserve und Europäischer Zentralbank in Aussicht gestellten Lockerung der Geldpolitik, um die Wirtschaft in Gang zu halten. Vor diesem Hintergrund registriert Dürr ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Zu- und Abflüssen auf WTI- (WKN A0KRKN) und Brent-Produkte (WKN A1AQGX). Die Nachfrage bezeichnet der Händler als eher unterdurchschnittlich.


Solange der Markt sich über das globale Wirtschaftswachstum weniger Sorgen mach, stehen nach Ansicht von Cyrus de la Rubia Angebotsfragen stärker im Anlegerfokus. Der Analyst der Hamburg Commercial Bank geht aber davon aus, dass es in den USA im kommenden Jahr trotz geldpolitischer Unterstützung zu einer – vermutlich eher schwächer ausfallenden – Rezession kommen wird. Im Euroraum werde das Wachstum kraftlos bleiben, ein Konjunktureinbruch aber voraussichtlich vermieden werden können. Im Fall eines globalen Abschwungs rechnet Rubia mit nachlassender Disziplin hinsichtlich der vereinbarten Öl-Förderung der OPEC- und Nicht-OPEC-Länder. Dann kämpfe wohl jeder nur noch um Marktanteile.


von: Iris Merker
4. Juli 2019, © Deutsche Börse AG




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