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Sa, 24. August 2019, 7:32 Uhr

Wochenausblick: Anleger sind guter Dinge


01.04.19 13:01
Redaktion boerse-frankfurt.de


Vieler ungelöster politischer Probleme zum Trotz vertrauen Anleger auf Fortschritte im Zollkonflikt. Technisch orientierte Analysten erkennen auf kurze Sicht weiteres Aufwärtspotenzial. 1. April 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Trotz Endspurt an den Aktienmärkten am Freitag und einem freundlichen Wochenstart - nach guten Vorgaben aus den USA startete der DAX am Morgen mit 11.616 Punkten ebenfalls im Plus - bleiben Themen wie der Handelskonflikt zwischen den USA und China, eine schwächelnde Weltwirtschaft und die Art der künftigen Beziehung zwischen der Europäischen Union und Großbritannien präsent. Nach der erneuten Ablehnung des mit Brüssel ausgehandelten Austrittvertrags scheinen nun entweder ein ungeregelter Brexit, eine längerfristige Verschiebung mit eventuellen Neuwahlen oder gar ein zweites Referendum die größten Chancen auf Zustimmung zu haben. 

Zähes Ringen


Nach den Meldungen über eine mögliche Beilegung des Zollstreits hoffen Investoren auf eine konstruktive Fortsetzung der Gespräche. Der Bremseffekt der Auseinandersetzung ist nach Ansicht von Chris-Oliver Schickentanz mittlerweile auf beiden Seiten erheblich. "Sollte es zu einem Abkommen kommen, bleibt abzuwarten, wie schnell die Konjunktur in beiden Wirtschaftsräumen wieder in Tritt kommt", meint der Commerzbank-Analyst. Selbst wenn die Strafzölle zügig aufgehoben würden, wechsele die Wirtschaft nicht automatisch wieder auf den alten Pfad mit höherem Wachstum. 

Im Fall einer Einigung zwischen Peking und Washington geht Robert Halver von einer Anhebung der Wirtschafts-, Umsatz- und Gewinnprognosen aus. In Folge würden die Aktienmärkte fundamentalen Aufwind erhalten. Noch lasse Donald Trump die Chinesen allerdings zappeln, um einen noch besseren Deal für sein Land zu erzielen.

Lichtblick aus Chinas Produktionsstätten


Die Unternehmenslenker im Land der Mitte lassen sich vom Konflikt scheinbar weniger stark beeinflussen als befürchtet. Der vom Wirtschaftsmagazin Caixin erhobene China Manufacturing PMI stieg gestern um überraschend starke 0,9 auf 50,8 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit acht Monaten. Marktbeobachter rechneten mit einem Plus auf lediglich 50 Punkte, nachdem das Barometer Ende 2018 unter diese Schwelle gesackt war. Industriebetriebe melden eine positive Auftragslage und einen höheren Output. Steuererleichterung im Heimatmarkt könnten zudem in den kommenden Monaten zusätzliche Konjunkturimpulse liefern. 

Kurzfristig Luft nach oben


Aus technischer Perspektive konnten sich die internationalen Märkte nach oben hangeln, wie Christoph Geyer beschreibt. Dynamik erkennt der Charttechniker der Commerzbank nicht, die Ausbrüche nach unten seien aber negiert werden. Die Indikatoren verbesserten sich langsam, ohne dass bereits Kaufsignale zu erkennen sind. Für den DAX erwartet Geyer auf kurze Sicht nicht mehr als ein Heranlaufen an den nun anstehenden Kreuzwiderstand. "Das große Manko sind unverändert die geringen Umsätze." 

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten


In dieser Woche stehen sowohl in Europa als auch in den USA weitere wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. 

Freitag 5. April 

8.00 Uhr Deutschland: Industrieproduktion Februar. Seit November 2017 befindet sich die deutsche Industrie im Abschwung. Auch im Januar hielt diese Schwächephase an - unter anderem bedingt durch Sonderfaktoren. Neben den Problemen in der Automobilindustrie mit dem WLTP-Prüfverfahren kam es laut DekaBank beispielsweise in Ungarn zu streikbedingten Produktionsstopps. Diese seien aber Ende Januar beendet worden, weshalb es für Februar vermutlich einen Rückprall geben wird. Zusammen mit witterungsbedingten positiven Impulsen für die Bauwirtschaft dürfte die deutsche Produktion zugelegt haben. 

14.30 Uhr. USA: Arbeitsmarktdaten März. Nachdem die vorherigen US-Arbeitsmarktzahlen durch außergewöhnliche Gegebenheiten - hervorgerufen etwa durch die US-Haushaltssperre im Januar und die ungewöhnlich kalten Temperaturen im Februar - erwarten die DekaBank-Analysten für den vergangenen Monat einen Beschäftigungsaufbau um 175.000 neue Stellen bei gleichzeitig stagnierender Arbeitslosenquote um 3,8 Prozent. Die im Februar erreichte Lohndynamik von 3,4 Prozent werde voraussichtlich auf diesem Niveau gehalten. 

Börse Frankfurt auf der Invest


5. und 6. April findet in Stuttgart mit der Invest die im deutschsprachigen Raum größte Anlegermesse statt. Neben der Teilnahme an hochkarätigen Podiumsdiskussionen haben Sie Gelegenheit sich mit Vertretern der Börse Frankfurt über aktuelle Trends auszutauschen und so Ihr Wissen zu vertiefen. Kommen Sie einfach vorbei, wir stehen Ihnen für alle Fragen rund um Börse, Geldanlage und Trading zur Verfügung. 

von: Iris Merker 1. April 2019,
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