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Di, 20. August 2019, 14:58 Uhr

Wochenausblick: Intermezzo oder Ausbruch nach oben?


18.02.19 14:00
Redaktion boerse-frankfurt.de


Es sieht wieder etwas besser aus für den DAX, doch die Belastungsfaktoren bleiben. Auch die Charttechnik mahnt zur Vorsicht. 18. Februar 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Politik gibt weiter den Takt vor, derzeit stimmen versöhnliche Töne aus den USA und China hinsichtlich des Handelsstreits zuversichtlicher: Beide Seiten signalisierten Bereitschaft, über die selbst gesetzte Frist hinaus zu verhandeln. Der Dow Jones machte am Freitag einen Satz nach oben auf 25.924 Punkte und hat damit seit dem Tief vor Weihnachten um 19 Prozent zugelegt. Der DAX liegt nach einem kräftigen Anstieg auf knapp 11.300 Punkte am Freitag am Montagmorgen bei 11.280 leicht im Minus. 

"Einstiegschancen bei größerer Klarheit"


Die Weber Bank ist positiv gestimmt, was Handelskonflikt und Brexit angehen - obwohl die Gemengelage in beiden Fällen kompliziert sei. "Hinter den Kulissen scheinen die Chinesen der US-Regierung bereits in vielen Punkten entgegengekommen zu sein", meint Portfoliomanager Jan Nießen. Zuversichtlich ist er auch hinsichtlich des Brexit: An einem harten Brexit hätten beide Seiten kein Interesse, daher sollte auch hier eine Einigung oder zumindest eine Verlängerung der Verhandlungen über den 29. März hinaus möglich sein. "Für den Anleger bedeutet dies, weiterhin eine gewisse Vorsicht walten zu lassen, aber gleichzeitig bei größerer Klarheit Einstiegschancen zu nutzen." 

Trendwende möglich


Laut Robert Greil von Merck Finck sind für die weitere Richtung an den Aktienmärkten die in dieser Woche zur Veröffentlichung anstehenden Stimmungsdaten Einkaufsmanagerindex und ifo-Geschäftsklima besonders wichtig. Nach vier Rückgängen beider Frühindikatoren in Folge sei eine Trendwende überfällig. "Eine möglichst weitgehende Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China würde eine solche Trendwende kräftig unterstützen."
Charttechnik verspricht wenig  

Das technische Bild bleibt hingegen schwierig: "Die mittelfristige und seit 2009 andauernde Hausse gehört der Vergangenheit an", erklärt Christian Henke von IG. Zwei Warnsignale habe es bereits Ende September gegeben: Zum einen sei der mittelfristige Aufwärtstrend signifikant nach unten durchbrochen worden, zum anderen habe der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt nachhaltig gen Süden gedreht. "Im Dezember kam der DAX der waagerechten Unterstützung bei 10.130 Punkten recht nahe, auch die psychologische Marke bei 10.000 Zählern war nicht allzu weit entfernt", ergänzt der Analyst. Im Januar sei dann eine Gegenoffensive gestartet und die Trendgerade bei 10.860 Punkten zurückerobert worden. 

"Angesichts der Situation bei den technischen Indikatoren könnte es auf absehbare Zeit wieder abwärts gehen." Auch weitere Indikatoren hätten sich auf Monatsbasis auf die Seite der Bären geschlagen. "Rutscht der DAX unter die Unterstützung bei 10.860 Punkten, könnten die Kursbereiche bei 10.130/10.000 Zählern die Ziele sein." Oberhalb der horizontalen Trendlinie bei 11.800 Punkten würde sich die Situation entspannen. 

Unterdessen geht die Berichtssaison weiter, in dieser Woche gewähren unter anderem HeidelbergCement, Fresenius, FMC und die Deutsche Telekom Einblick in ihre Bücher.


HenkeHenke  

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten


Mittwoch, 20. Februar 

20.00 Uhr. USA: Protokoll der Fed-Sitzung vom Januar. Die DekaBank erwartet Informationen darüber, wie es mit der Fed-Bilanz und deren Reduzierung weiter geht. 

Donnerstag, 21. Februar 

10.00 Uhr. Eurozone: Einkaufsmanagerindex Februar. Angesichts der nach wie vor verhaltenen globalen Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen könnte nach Ansicht der Commerzbank der Tiefpunkt noch nicht erreicht sein. Die Analysten gehen davon aus, dass der Index im Februar noch einmal um 0,5 auf dann 50 Punkte gefallen ist. 

Freitag, 22. Februar 

10.00 Uhr. Deutschland: ifo-Geschäftsklima Februar. Der DekaBank zufolge ist die Stimmung der deutschen Unternehmen, vor allem ihre Zukunftserwartung, im Keller. Wegen der Hoffnungen auf eine Entschärfung des Handelskonflikts sei nun aber mit einer Stabilisierung der ifo-Geschäftserwartungen zu rechnen. 

von: Anna-Maria Borse 18. Februar 2019, 
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