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Gesco

WKN: A1K020 / ISIN: DE000A1K0201

DGAP-News: GESCO bestätigt nach erstem Quartal den Ausblick (deutsch)


29.05.20 07:15
dpa-AFX

GESCO bestätigt nach erstem Quartal den Ausblick



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DGAP-News: Gesco AG / Schlagwort(e):


Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartals-/Zwischenmitteilung


GESCO bestätigt nach erstem Quartal den Ausblick



29.05.2020 / 07:15


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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* Corona-Pandemie verschärft die Investitionszurückhaltung bei Automotive


und Investitionsgütern



* Auftragseingang und Umsatz rückläufig



* Ergebnis erwartungsgemäß deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums



* Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt



Wuppertal, 29. Mai 2020 - Die im Prime Standard notierte GESCO-Gruppe


bestätigt mit Vorlage der Quartalsmitteilung zum ersten Quartal (1. Januar


bis 31. März 2020) des laufenden Geschäftsjahres 2020 die bereits im Rahmen


der Bilanzpressekonferenz veröffentlichten vorläufigen Zahlen sowie den


Ausblick für das Gesamtjahr. Aufgrund der Umstellung des Geschäftsjahres der


GESCO AG auf das Kalenderjahr wurden die Vorjahreswerte angepasst, um


gleichlaufende Perioden von AG und Tochtergesellschaften herzustellen.



Hatten sich die Aussichten in den Bereichen Automotive und Investitionsgüter


bereits in den letzten Monaten des Rumpfgeschäftsjahres 2019 eingetrübt, so


haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Nachfrageschwäche in den


letzten Monaten erheblich verschärft. Zeitversetzt war zunächst China, dann


Europa und schließlich die USA von Werksschließungen betroffen. Die


Lieferketten der GESCO-Gruppe blieben, auch dank eines vorausschauenden


Beschaffungsmanagements, intakt, sodass die GESCO-Gruppe keine


lieferbedingten Produktionsausfälle zu verzeichnen hatte. Mit einer Ausnahme


in den USA sind derzeit keine Unternehmen der Gruppe von behördlich


verordneten Schließungen betroffen. Die Kunden allerdings nahmen aufgrund


von Werksschließungen zeitweise keine Zulieferteile und Vormaterialien ab


und die Auftragsvergabe wie auch die Abnahme von Investitionsgütern wurden


verschoben.



Während die GESCO-Gruppe im ersten Quartal 2019 noch eine vergleichsweise


lebhafte Nachfrage verzeichnete und mit 156,9 Mio. EUR (angepasst) den


zweithöchsten Quartalsauftragseingang der Unternehmensgeschichte verbuchte,


machten sich im Berichtszeitraum die Investitionszurückhaltung im Bereich


Automotive und in der Investitionsgüterindustrie sowie Effekte der


Corona-Pandemie bemerkbar. So erreichte der Auftragseingang 137,0 Mio. EUR und


der Umsatz lag bei 129,5 Mio. EUR (Vorjahr angepasst 145,8 Mio. EUR).



Wie im Rahmen der Bilanzpressekonferenz erläutert, fiel das Ergebnis im


ersten Quartal überdurchschnittlich schwach aus. Während das Segment


Gesundheits- und Infrastruktur-Technologie in diesem Zeitraum stabile


Ergebnisse erwirtschaftete, hat sich die Auftrags- und Ergebnissituation in


der Mobilitäts-Technologie weiter verschlechtert, so dass deren Segment-EBIT


im ersten Quartal negativ war und auch im Gesamtjahr negativ sein wird. In


der Produktionsprozess-Technologie wurde wie üblich in den ersten Monaten


des Jahres mit dem Bau von Maschinen und Anlagen begonnen, die erst im


weiteren Jahresverlauf umsatz- und ergebniswirksam werden. Das Segment-EBIT


war daher im ersten Quartal noch negativ, wird aber im Gesamtjahr deutlich


positiv ausfallen. In der Ressourcen-Technologie schließlich waren die


Margen konjunkturbedingt rückläufig, zudem werden auch hier die Aufträge im


Projektgeschäft erst später im Jahr umsatz- und ergebniswirksam. Insgesamt


erreichte das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen


(EBITDA) im Konzern 8,4 Mio. EUR (13,8 Mio. EUR) und das EBIT 1,8 Mio. EUR (7,8


Mio. EUR). Bei einem wenig veränderten Finanzergebnis und einer leicht


erhöhten Steuerquote lag der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter bei 0,4


Mio. EUR (4,0 Mio. EUR).



Erwartungsgemäß haben sich die Auswirkungen der Corona-Krise seit dem Ende


des Berichtszeitraums am 31. März 2020 weiter verschärft. Da der April von


Werksschließungen auf Kunden-Seite in Europa und den USA geprägt war,


gestaltete sich die Nachfrage nach Zulieferteilen und Vormaterial


entsprechend schwach, und auch die Auftragsvergabe bei Investitionsgütern


wurde für die Dauer der Werksschließungen weitgehend ausgesetzt. Aufgrund


der internationalen Reisebeschränkungen kam die Reisetätigkeit von


Servicetechnikern zum Erliegen und Abnahmen fertiger Maschinen und Anlagen


wurden verschoben. Das Hochfahren der Fertigung bei den Kunden lässt zwar


eine sukzessive Erholung der Nachfrage erwarten, aber die Effizienz der


Prozesse liegt noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Auf Basis der


gegenwärtig vorliegenden Erkenntnisse bestätigt der Vorstand den im Rahmen


der Bilanzpressekonferenz veröffentlichten Ausblick und erwartet für das


Gesamtjahr weiterhin einen Konzernumsatz von 540 bis 560 Mio. EUR sowie einen


Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter von 8 bis 11 Mio. EUR. Dabei


gilt weiterhin, dass sich angesichts der dynamischen weltweiten Entwicklung


der Corona-Krise die Erwartungen auch kurzfristig signifikant ändern können.



CEO Ralph Rumberg: "Das Geschäftsjahr 2020 stellt die GESCO-Gruppe


zweifelsohne vor erhebliche Herausforderungen, die aber aus heutiger Sicht


beherrschbar sind. Dabei hilft uns die solide finanzielle Basis mit rund 30


Mio. EUR liquiden Mitteln und einer Eigenkapitalquote im Konzern von rund 50


%. In einer Situation, die besondere Flexibilität und Kreativität erfordert,


kommt uns zudem der mittelständische Charakter unserer Unternehmensgruppe


mit dezentralen Entscheidungen und flexibler Umsetzung zugute. Und nicht


zuletzt setzen wir mit NEXT LEVEL die richtigen Akzente, um aus der Krise


gesund und gestärkt hervorzugehen."



Vollständige Quartalsmitteilung unter www.gesco.de/berichte.



Wesentliche Kennzahlen des GESCO-Konzerns für das erste Quartal


(01.01. bis 31.03.2020) des Geschäftsjahres 2020 nach IFRS:




I. Quartal I. Quartal Veränderung


2020 2019


angepasst



Auftragseingang (TEUR) 136.997 156.935 -12,7%


Umsatz (TEUR) 129.453 145.820 -11,2%


EBITDA (TEUR) 8.421 13.794 -39,0%


EBIT (TEUR) 1.781 7.761 -77,1%


Konzernüberschuss (TEUR) 390 3.988 -90,2%


nach Anteilen Dritter


Ergebnis je Aktie nach IFRS (EUR) 0,04 0,37 -90,2%


Mitarbeiter (Anz.) 2.688 2.682 +0,2%


Über GESCO


Die GESCO AG ist eine Industriegruppe mit markt- und technologieführenden


Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit Schwerpunkten in der


Produktionsprozess-Technologie, Ressourcen-Technologie, Gesundheits- und


Infrastruktur-Technologie sowie der Mobilitäts-Technologie. Als im Prime


Standard börsennotierte Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und


institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio mit Hidden Champions


des industriellen deutschen Mittelstands.



Investor Relations - Oliver Vollbrecht


Tel. 0202 24820-18 - Fax 0202 24820-49


E-Mail: info@gesco.de - Internet: www.gesco.de




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29.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Medienarchiv unter http://www.dgap.de



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Gesco AG


Johannisberg 7


42103 Wuppertal


Deutschland


Telefon: +49 (0)202 248200


Fax: +49 (0)202 2482049


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Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);


Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,


München, Stuttgart, Tradegate Exchange


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