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Sa, 25. Mai 2019, 9:51 Uhr

Microsoft

WKN: 870747 / ISIN: US5949181045

Microsoft im Rennen mit Nintendo


10.10.01 09:23
Finance-Online

Zwar ist bis zum Heiligen Abend noch eine Weile Zeit, aber den Beginn der Vorweihnachtszeit kann man am Wettrennen der Konsolen-Hersteller Nintendo und Microsoft Corp. (WKN 870747) erkennen, so die Wertpapierexperten von "Finance-Online".

In den USA würden demnächst die Startschüsse für den Verkauf der Videospielkonsolen der nächsten Generation für die genannten Unternehmen fallen. Der Underdog Nintendo mit langjähriger Tradition als Konsolen-Hersteller trete gegen den Newcomer Microsoft an. Die PR-Kampagnen seien schon angelaufen.

Microsoft habe den ersten Etappensieg verzeichnet. Am 15. November gehe die XBox an den Start, während Konkurrent Nintendo den Verkauf des Gamecube in den USA erst am 18. November starte. Dafür habe Nintendo in Japan schon vorgelegt. In den ersten drei Tagen habe der Konzern der Konsolenwelt ganze 300.000 Geräte in Japan verkauft. Und die Ziele hätten sie sich hoch gesteckt. In den Vereinigten Staaten sollten bis Jahresende 1,1 Millionen Konsolen an den Kunden gebracht werden, weltweit wolle Nintendo bis März 2002 mehr als vier Millionen Gamecubes an den Mann bringen. Microsoft wolle vorerst einmal 500 Millionen Dollar in die Werbung für den ersten Konsolenversuch des Unternehmens stecken.

Beide Unternehmen müssten das Weihnachtsgeschäft nutzen so gut es gehe, da Marktführer Sony mit der Playstation2 (PS2) in den USA seit circa einem Jahr auf dem Markt sei und seine PS2 weltweit schon mehr als 15 Millionen Mal verkauft habe. Der Vorsprung sei enorm und am Beispiel von Segas Dreamcast habe man gesehen, dass hohe Verkaufszahlen zu Beginn der Markteinführung das wichtigste Kriterium für die Branche darstelle.

Die wahren Gewinne würden die Unternehmen erst mit dem Verkauf der zugehörigen Spiele-Software einfahren. Zudem bestehe für die Spiele-Produzenten kein allzu großer Anlass, Spiele für Konsolen zu programmieren, die sich letztendlich am Markt nicht durchsetzen könnten. Während Microsoft auf niedrige Produktionskosten für die Spiele-Hersteller setze und daher immer wieder betone, die XBox basiere auf Software aus dem bekannten Windows-Betriebssystem, scheinen sich die altgedienten Spiele-Produzenten in einer Allianz um den letzten verbleibenden Traditionshersteller von Konsolen, Nintendo, zu versammeln.

So würden beide Konkurrenten die ihnen zur Verfügung stehenden Kräfte sammeln, um sich auf dem Markt vor allem gegen den jetzigen Alleinherrscher Sony und dessen PS2 behaupten zu können. Ab Mitte November werde es also spannend, wenn die Aufholjagd auf die PS2 beginne. Der hartumkämpfte Markt werde auch sicherlich bald einen Gewinner und mindestens einen Verlierer erkennbar werden lassen.

Wie bereits erwähnt: nur, wer sich am Anfang mit guten Verkaufszahlen behaupten könne, werde sich längerfristig am Markt halten können. Natürlich würden über Erfolg und Misserfolg wie immer auch die einzelnen erhältlichen Spiele-Titel und das Gesamtangebot an Software für die jeweiligen Konsolen entscheiden. Sony habe dabei natürlich die Nase vorne. Dafür würden die Geräte der Konkurrenz Features bieten, die unter den Anwendern gefragt seien und bei Sony nur als teures Zubehör erhältlich seien.





 
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