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Mo, 15. August 2022, 4:53 Uhr

CompuGroup Medical

WKN: A28890 / ISIN: DE000A288904

CompuGroup Akquisitionskosten belasten


11.08.11 16:02
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Andreas Wolf, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie der CompuGroup Medical AG (ISIN DE0005437305 / WKN 543730) weiterhin mit "kaufen" ein.

CompuGroup habe Q2-Zahlen vorgelegt. Um 15:00 Uhr finde eine Telefonkonferenz statt. Der Q2-Umsatz habe bei EUR 87,8 Mio. gelegen, der organische Umsatz habe sich um 2% verringert. Anorganische Umsatzbeiträge (16%) seien durch die jüngsten Akquisitionen (z. B. Visionary und Healthport, die in den USA übernommen worden seien, sowie einige kleinere Akquisitionen in Europa: z. B. Ascon) bedingt gewesen.

Das Unterschreiten der Umsatzschätzungen der Analysten lasse sich auf die Restrukturierung der US-Aktivitäten zurückführen, die auch temporär die Absatzeffizienz verlangsamt hätten (Umsatz sei währungsbereinigt um 5% yoy rückläufig gewesen). Zudem hätten sich strukturelle Reformen in Österreich auf den Fortschritt eines großen Krankenhaussoftware-Implementierungsprojektes negativ ausgewirkt.

Beides spiegle sich im Segment Health Provider Services (insbesondere Software für Ärzte und Krankenhäuser) wider, das bei EUR 72 Mio. gelegen habe (Warburg Research-Erwartung: EUR 75,6 Mio.). Als Folge daraus würden die Schätzungen für 2011ff verringert. Health Connectivity Services (z. B. Generikawerbung, Workflow-Lösungen) sei mit EUR 15,8 Mio. (Warburg Research-Erwartung: EUR 16,5 Mio.) berichtet worden und habe damit in etwa auf dem Vorjahresniveau gelegen.

Die Profitabilität sei durch Kosten im Rahmen der Straffung des US-Geschäfts (z. B. Implementierung zentralisierter Services, Verbesserung der Vertriebsstrukturen etc.) sowie Kosten in Zusammenhang mit der jüngsten Akquisition von Lauer-Fischer (ca. EUR 5 Mio.), einem deutschen Anbieter von Software für Apotheken, belastet worden. Bereinigt um diese Einflüsse wäre in Q2 ein EBITDA von EUR 18,2 Mio. erzielt worden.

Der Newsflow sollte sich künftig insbesondere durch einen Anstieg der Profitabilität verbessern. Durch die Restrukturierungsmaßnahmen sollten sich bei den US-Aktivitäten bereits EBITDA-Margen erzielen lassen, die mit den Aktivitäten von CompuGroups in Deutschland vergleichbar seien (ca. 25 bis 30% Marge), und in H2 Kosteneinsparungen von ca. EUR 5 Mio. realisieren lassen würden.

Das Management habe die Guidance 2011 angepasst und erwarte nun einen Umsatz von EUR 400 bis 410 Mio. (bisher: EUR 385 bis 410 Mio.), der bereits den Umsatzbeitrag von Lauer-Fischer berücksichtige, sowie ein EBITDA von EUR 75 bis 81 Mio. (bisher: EUR 81 bis 88 Mio.).

Angesichts des Kurspotenzials von mehr als 40% und der hervorragenden Marktposition in einem Geschäft, das nicht den konjunkturellen Einflüssen unterworfen ist, bleibt die CompuGroup-Aktie weiterhin ein Kauf, so die Analysten von Warburg Research. Das Kursziel werde von EUR 14,50 auf EUR 13,50 reduziert. (Analyse vom 11.08.2011) (11.08.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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