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Do, 7. Juli 2022, 7:02 Uhr

Mercedes-Benz Group

WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000

DaimlerChrysler kaufen


06.02.04 17:00
Vereins- und Westbank

Die Analysten der Vereins- und Westbank empfehlen die Aktie von DaimlerChrysler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) zu kaufen.

DaimlerChrysler habe, bereinigt um die Sondereffekte aus dem Restrukturierungsplan bei Chrysler (EUR -469 Mio.) und dem Verkauf des Triebwerksherstellers MTU (EUR 1 Mrd.), ein operatives Ergebnis von EUR 5,1. Mrd. (VuWe: EUR 4,9 Mrd.) erreicht, das leicht über den Erwartungen liege. Der unbereinigte Ertrag habe bei EUR 5,7 Mrd. (VuWe: 5,9 Mrd.) gelegen.

Aufgrund der Abschreibung auf die Beteiligung an EADS (33%) in Höhe von EUR 1,96 Mrd. in Q3 2003 sei das Netto-Ergebnis auf EUR 448 Mio. (EPS: EUR 0,44) zurückgegangen. Dennoch solle die Dividende bei EUR 1,50 gehalten werden. Nach Erachten der Analysten wolle DaimlerChrysler mit der unveränderten Dividende eine gewisse Zuversicht für die Zukunft signalisieren. Vor dem Hintergrund des niedrigen Netto-Ergebnisses, der Risiken aus dem Prozess in den USA, bei Toll Collect und Chrysler sowie dem Downgrade von S&P im Oktober wäre auch eine Reduzierung der Ausschüttung möglich gewesen.

Interessant werde in diesem Zusammenhang der Finanzierungsstatus der Pensionsverpflichtungen (Q3: EUR -6,7 Mrd.) und der Ausblick für Chrysler sein. Die Ausschüttung von EUR 1,5 Mrd. könnte auch als Hinweis darauf verstanden werden, dass sich die Unterdeckung der fondsfinanzierten Verpflichtungen deutlich reduziert habe. Die Ergebnisse für die einzelnen Sparten werde DCX erst am 19.02. vorlegen. Interessant dürfte werden, inwieweit Chrysler an den Break-Even (vor Restrukturierungsaufwendungen) herangekommen sei. Die Analysten hätten ihre Erwartung (bereinigt) von EUR -169 Mio. auf EUR -38 Mio. angehoben. Auch das Segment Nutzfahrzeuge dürfte sich besser als bislang prognostiziert entwickelt haben.

Aus dem DCF-Modell würden die Analysten einen fairen Wert von EUR 46 ableiten (bisher: EUR 50). Die Reduzierung resultiere auf der einen Seite aus den niedrigeren Annahmen für die Ertragsentwicklung in 2004 und 2005, aber auch aus etwas vorsichtigeren Annahmen für die Ertragsentwicklung im Industriegeschäft in der Zukunft. Aus dem Sum-of-the-Parts-Modell lasse sich ein fairer Wert von EUR 40 (bisher: EUR 43, s. Studie vom 06. Januar) ableiten. Der Rückgang des fairen Werts resultiere vor allem aus der schwächeren Performance des gesamten Automobil-Sektors im Januar und Anfang Februar.

Voraussetzung für einen weiteren Kursanstieg sei ein positiver Ausblick für die Geschäftsentwicklung in 2004, vor allem bei der US-Tochter Chrysler. Je schneller an dieser Stelle Erfolge erzielt werden könnten, desto eher sollte sich dies positiv auf den Kurs auswirken. Die Belebung der Nutzfahrzeug-Nachfrage und weiterhin niedrige Zinsen sollten flankierend für gute Ergebnisse in den entsprechenden Segmenten sorgen. Mercedes dürfte ab 2005, keine weitere Aufwertung des Euros in 2005 vorausgesetzt, wieder Ertragssteigerungen ausweisen.

Die Analysten der Vereins- und Westbank bleiben bei ihrem Kursziel von EUR 43 und ihrer Anlageempfehlung "kaufen" für die DaimlerChrysler-Aktie.





 
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