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Mi, 6. Juli 2022, 6:12 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank kaufen


09.02.04 13:49
Vereins- und Westbank

Christina Bülow, Analystin der Vereins- und Westbank, empfiehlt die Aktie der Deutschen Bank zu kaufen.

Trotz erheblicher Abweichung vom Konsens bei der Zusammensetzung der Zahlen, habe das Nettoergebnis insbesondere durch geringer als erwartete Ertragsteuern der Deutschen Bank (DBK) mit EUR 436 Mio. die Markterwartung genau getroffen. Das Vorsteuerergebnis habe mit EUR 676 Mio. um 8% unter den Erwartungen gelegen. Der Zinsüberschuss sei 19% unter den Erwartungen ausgefallen, das Handelsergebnis um 17% stärker.

Insgesamt sei damit die saisonale Abschwächung deutlich stärker ausgefallen, als erwartet, zusätzlich dürfte der US-Dollar das Ergebnis über Erwarten beeinträchtigt haben. Die Risikovorsorge sei gegenüber Q3 wie erwartet angestiegen, sei jedoch mit EUR 219 Mio. deutlich unter den Erwartung (VuWe: EUR 256 Mio.) geblieben. Überraschend habe der Konzern den Dividendenvorschlag nach EUR 1,30 auf EUR 1,50 je Aktie erhöht, was die Analysten als Zeichen der Zuversicht von Seiten der Konzernleitung für die zukünftige Ertragskraft des Konzerns werten würden.

Die Tier I-Quote sei mit 10% - weit oberhalb der Konzern-Zielspanne von 8-9% - um 0,5 Prozentpunkte höher ausgefallen als von den Analysten erwartet worden sei. Das laufende Aktienrückkaufprogramm sollte auf dieser Basis zügig fortgesetzt werden können, von den nun zum Rückkauf genehmigten Aktien seien bereits 29% zurückgekauft worden. Von den im Zuge des 2002er Programms zurückgekauften Aktien seien 64% eingezogen worden, die übrigen seien für das Aktienvergütungsprogramm für Mitarbeiter verwendet worden.

Für den Ausweis von Werten je Aktie würden die Analysten die Aktienanzahl vor Einzug weiterer Aktien zugrunde legen. Die Ergebnisschätzung für 2004 erhöhe sich im Wesentlichen aufgrund der reduzierten Verwaltungsaufwendungen und Risikovorsorge (RV) - DBK plane für 2004 einen Rückgang der RV um EUR 400 Mio. auf EUR 0,7 Mrd. in 2004 - auf EUR 5,69 nach EUR 4,48, für 2005 steige die Prognose auf EUR 6,34 nach EUR 5,37. Nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 25.03.2004 würden die Analysten ihre Schätzungen noch einmal überarbeiten.

Derzeit notiere die Deutsche Bank bei einem KGV 2004 von 11,7 (KGV 2005: 10,5). Die europäischen Großbanken der Peer Group würden nur sehr leicht darunter notieren. Die US-Peer Group notiere bei einem mittleren KGV 2004 von 13,9 (KGV 2005: 12,9) deutlich höher. Für die Deutsche Bank ergäbe sich hieraus, gewichtet mit den erwarteten Ergebnisbeiträgen der jeweiligen Segmente, ein fairer Wert von EUR 73,50.

Das Kurs/Buchwert-Verhältnis der Deutschen Bank liege für 2004 mit 1,2 (2005: 1,1) deutlich unter der Peer Group (ungewichtetes Mittel 2004: 1,8/2005: 1,7). Dies erkläre sich aus der deutlich geringeren Eigenkapitalrentabilität des Konzerns. Einen Kurs von EUR 74 für die Deutsche Bank-Aktie sehe man vor dem Hintergrund der für 2004 erwarteten höheren Rentabilität der Peer Group als fair an.

Die aktuellen Ergebnisschätzungen der Analysten lägen deutlich unter den Zielen der Deutschen Bank, sollte sich in den ersten Quartalen eine entsprechend höhere Ertragssteigerung abzeichnen, werde man die Erwartungen und das Kursziel von EUR 74 (bisher: EUR 68) entsprechend nach oben anpassen. Mittelfristig könne es durch Aussagen und Entwicklungen im Mannesmann-Prozess immer wieder zu Belastungen des Kurses kommen. Die Verhandlungen seien bis Ende Juni in der Regel jeweils für Mittwoch und Donnerstag anberaumt.

Die Analysten der Vereins- und Westbank bestätigen ihr Anlageurteil "kaufen" für die Deutsche Bank-Aktie mit einem Kursziel von EUR 74.





 
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