Deutsche Telekom "outperform"
10.07.02 13:11
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien der Deutschen Telekom (WKN 555750) mit "outperform" ein.
Neuralgischer Punkt der Deutschen Telekom sei Voicestream. Der US-Mobilfunktochter fehle die kritische Größe, um allein im hart umkämpften Markt mit starkem Konsolidierungsbedarf zu bestehen. Zudem habe Voicestream als "Billiganbieter" ein Imageproblem. Vorteil sei das landesweite GSM-Netz des Unternehmens. Die US-Mobilfunkriesen Cingular und AT&T Wireless (AWE) würden ihr Netz auf GSM-Technologie umstellen. Eine Kombination mit Voicestream könnte den finanziell angespannten Unternehmen hohe Investitionsausgaben sparen. Voicestream würde im Gegenzug die kritische Größe erreichen und sein Imageproblem ablegen. Entsprechend mache eine Fusion viel Sinn und könne eine Win-Win-Situation kreieren. Aktuell berichte das WSJ über Fusionsgespräche zwischen AWE und Voicestream, die mit dem geplanten Rebranding des Unternehmens auf den Namen T-Mobil einhergehen könnte. Würden die Verhandlungen zum positiven Ergebnis führen, wäre ein positiver Kurseffekt zu erwarten.
Spekulationen um eine Ablösung des Deutsche Telekom-Chefs Ron Sommer würden in den letzten Tagen hochkochen. Politisch mache das Drängen auf einen Personalwechsel an der Telekom-Spitze für Bundeskanzler Gerhard Schröder Sinn. Eine Stern-Umfrage habe gezeigt, dass sich 19% der 3 Millionen T-Aktionäre in ihrer Wahlentscheidung vom Aktienkurs beeinflussen lassen - dies seien rund 1% der Wahlberechtigten. Zudem würden 55% der Befragten den Kopf von Sommer fordern. Schröder könnte mit der Ablösung eine Stimmungsverbesserung provozieren. Die Analysten von Hornblower Fischer halten es aber für sehr fahrlässig, so Wahlkampf zu machen. Das Geld für eine Ablösung Sommers sollte lieber in den Schuldenabbau gesteckt werden.
Fundamental sei es mehr als fraglich, ob ein Wechsel an der Konzernspitze eine nachhaltige, fundamentale Verbesserung bei der Telekom bringe. Es sei zu befürchten, dass mit einem abrupten Strategiewechsel Vermögensgegenstände in einem derzeit sehr negativen Marktumfeld überhastet abgestoßen werden könnten. Damit würden Werte und Potenziale der Deutschen Telekom vernichtet. Sommer habe sehr konsequent seine Strategie umgesetzt und den Ex-Monopolisten sehr gut im europäischen und internationalen Telekommarkt positioniert. Derzeit würden Manager ohne Expertise im Telekomgeschäft als mögliche Nachfolger gehandelt. Somit wäre eine Ablösung negativ zu werten. Interessanter Kandidat könnte allerdings der ehemalige Mannesmann-Chef Esser sein. Insgesamt dürfte ein Wechsel an der Telekom-Spitze einen nur kurzfristig positiven Kurseffekt haben. Langfristig sehen die Analysten von Hornblower Fischer ohnehin überdurchschnittliches Potenzial, das aber nur mit einer weiter klaren Strategie ausgeschöpft wird.
Der Spekulation um die Person Sommer stehen die Analysten des Hornblower Fischer Researchteams skeptisch gegenüber. Man erwarte keinen langfristig positiven Effekt von einer eventuellen Ablösung. Fundamental sei die Strategie im US-Mobilfunkmarkt entscheidend. Die Analysten von Hornblower Fischer halten einen Verkauf von Voicestream auf dem aktuellen Kursniveau für falsch. Allerdings wäre eine Fusion - wie die aktuell diskutierte zwischen AT&T Wireless und Voicestream - extrem sinnvoll. Die Analysten von Hornblower Fischer sind sich sicher, dass eine solche Kombination den Unternehmenswert der Deutschen Telekom langfristig deutlich erhöhen würde. Die Aktie sei bei 17-18 Euro fundamental fair bewertet und habe somit weiter Aufholbedarf.
Das Rating der Analysten von Hornblower Fischer für die T-Aktie lautet daher "outperform".
Neuralgischer Punkt der Deutschen Telekom sei Voicestream. Der US-Mobilfunktochter fehle die kritische Größe, um allein im hart umkämpften Markt mit starkem Konsolidierungsbedarf zu bestehen. Zudem habe Voicestream als "Billiganbieter" ein Imageproblem. Vorteil sei das landesweite GSM-Netz des Unternehmens. Die US-Mobilfunkriesen Cingular und AT&T Wireless (AWE) würden ihr Netz auf GSM-Technologie umstellen. Eine Kombination mit Voicestream könnte den finanziell angespannten Unternehmen hohe Investitionsausgaben sparen. Voicestream würde im Gegenzug die kritische Größe erreichen und sein Imageproblem ablegen. Entsprechend mache eine Fusion viel Sinn und könne eine Win-Win-Situation kreieren. Aktuell berichte das WSJ über Fusionsgespräche zwischen AWE und Voicestream, die mit dem geplanten Rebranding des Unternehmens auf den Namen T-Mobil einhergehen könnte. Würden die Verhandlungen zum positiven Ergebnis führen, wäre ein positiver Kurseffekt zu erwarten.
Fundamental sei es mehr als fraglich, ob ein Wechsel an der Konzernspitze eine nachhaltige, fundamentale Verbesserung bei der Telekom bringe. Es sei zu befürchten, dass mit einem abrupten Strategiewechsel Vermögensgegenstände in einem derzeit sehr negativen Marktumfeld überhastet abgestoßen werden könnten. Damit würden Werte und Potenziale der Deutschen Telekom vernichtet. Sommer habe sehr konsequent seine Strategie umgesetzt und den Ex-Monopolisten sehr gut im europäischen und internationalen Telekommarkt positioniert. Derzeit würden Manager ohne Expertise im Telekomgeschäft als mögliche Nachfolger gehandelt. Somit wäre eine Ablösung negativ zu werten. Interessanter Kandidat könnte allerdings der ehemalige Mannesmann-Chef Esser sein. Insgesamt dürfte ein Wechsel an der Telekom-Spitze einen nur kurzfristig positiven Kurseffekt haben. Langfristig sehen die Analysten von Hornblower Fischer ohnehin überdurchschnittliches Potenzial, das aber nur mit einer weiter klaren Strategie ausgeschöpft wird.
Der Spekulation um die Person Sommer stehen die Analysten des Hornblower Fischer Researchteams skeptisch gegenüber. Man erwarte keinen langfristig positiven Effekt von einer eventuellen Ablösung. Fundamental sei die Strategie im US-Mobilfunkmarkt entscheidend. Die Analysten von Hornblower Fischer halten einen Verkauf von Voicestream auf dem aktuellen Kursniveau für falsch. Allerdings wäre eine Fusion - wie die aktuell diskutierte zwischen AT&T Wireless und Voicestream - extrem sinnvoll. Die Analysten von Hornblower Fischer sind sich sicher, dass eine solche Kombination den Unternehmenswert der Deutschen Telekom langfristig deutlich erhöhen würde. Die Aktie sei bei 17-18 Euro fundamental fair bewertet und habe somit weiter Aufholbedarf.
Das Rating der Analysten von Hornblower Fischer für die T-Aktie lautet daher "outperform".
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