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Mi, 6. Juli 2022, 6:10 Uhr

Fraport

WKN: 577330 / ISIN: DE0005773303

Fraport verkaufen


02.02.04 15:19
Vereins- und Westbank

Robert Czerwensky, Analyst der Vereins- und Westbank, stuft die Aktie von Fraport von "neutral" auf "verkaufen" herunter.

Das Geschäftsmodell von Fraport sei weniger anfällig für Krisensituationen als das der Fluggesellschaften, da die Hub-Funktion des Flughafens Passagierrückgänge abfedere und der konjunkturell bedingte Rückgang der Business-Class-Passagiere im Gegensatz zu den Airlines unproblematisch sei. Losgelöst vom Geschäftsmodell sehe man bei Fraport aufgrund der zunehmenden Kritik am Flughafenausbau - gegen den auch das Frankfurter Stadtparlament klagen wolle - und der zu optimistischen Informationspolitik deutliche Kursrisiken.

Der in 2004 erwartete Beteiligungsverkauf des Bundes von maximal 18% (16 Mio. Aktien, Marktwert EUR 414 Mio.) dürfte sich aufgrund des relativ marktengen Wertes negativ auf den Aktienkurs auswirken, da kein KfW-Platzhaltergeschäft wie bei Deutsche Post und Deutsche Telekom geplant sei. Mittelfristig würde die Handelbarkeit der Aktie durch den höheren Freefloat steigen, was man positiv werte. Weiterhin negativ für das Aktiensentiment sei, dass die Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen CFO, ehemalige führende Mitarbeiter und den aktuellen Vorstandsvorsitzenden und seinen Stellvertreter wegen Untreue und Bestechung ermittle.

In Folge der unkalkulierbaren Zusatzkosten, die Fraport durch die mögliche Verlagerung von Ticona bzw. die Auswahl einer anderen Landebahn entstehen, stufen die Analysten der Vereins- und Westbank die Fraport-Aktie von "neutral" auf "verkaufen" zurück. Bis zu einer Klärung, in welcher Form der Flughafenausbau möglich sei, sehe man weiterhin als fairen Wert und damit als Kursziel den Buchwert von EUR 23 je Aktie an.



 
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