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Novartis AG

WKN: 904278 / ISIN: CH0012005267

Novartis breite Aufstellung steht für nachhaltiges Wachstum


12.01.11 16:59
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, stuft die Novartis-Aktie mit einem "buy"-Rating ein.

Am 22.09.2010 habe die FDA "Gilenya" zugelassen. Ein Meilenstein: Das sei das erste oral zu verabreichende Präparat für MS.

Die am 21.10.2010 vorgelegten Zahlen für das 3. Quartal seien hervorragend ausgefallen: Der Umsatz sei um 13% (+16% bei konstanten Wechselkursen, kWk) auf 12,6 Mrd. USD gestiegen. Das operative Ergebnis sei, bedingt durch Wertminderungen und Akquisitionsaufwendungen von 794 Mio. USD, um 2% (+3% kWk) auf 2,6 Mrd. USD gefallen. Bezogen auf die Kernbereiche sei das operative Ergebnis um 25% (+29% kWk) auf 3,7 Mrd. USD geklettert. Der Reingewinn habe sich um 10% (+14% kWk) auf 2,3 Mrd. USD erhöht (Kerngewinn +17% auf 3,1 Mrd. USD).

Der erhöhte Ausblick von Mitte des Jahres sei bestätigt worden: Novartis erwarte ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

Am 15.12.2010 sei Alcon eine 100%-Tochter geworden. Novartis habe sich mit den freien Aktionären geeinigt. Für den noch nicht gehaltenen 23%-Anteil an Alcon zahle Novartis 168 USD oder 12,9% (bis zu 2,8 Novartis-Aktien für 1 Alcon-Aktie + Barkomponente).

Am 20.12.2010 habe Novartis in den russischen Gesundheitssektor investiert - ein Schachzug: Novartis unterstütze dabei das Land im weiteren Aufbau des Gesundheitswesens.

Alle Regionen und Therapiegebiete hätten den Erfolg getragen. Mit einem Wachstum von 42% ggü. Vorjahr würden die jüngsten Produkte 20% oder 2,3 Mrd. USD (Vj. 15%) zum Nettoumsatz beisteuern. Mit der Zulassung von Gilenya baue Novartis seinen Vorsprung weiter aus. Gilenya werde ein Blockbuster. Mit der Alcon-Übernahme (seit 25.08. konsolidiert, Umsatz 617 Mio. USD) werde Novartis zum Marktführer im "Eye Care"-Geschäft. Die Augenheilkunde werde zum 5. Standbein; die Produktpaletten würden sich ausgezeichnet ergänzen. Die hohe Erfolgsquote in der F&E, die Expansion in Schwellenländern (jetzt auch in Russland) und die laufende Verbesserung der Produktivität in allen Divisionen hätten das starke Wachstum zusätzlich unterstützt.

Novartis habe zwar eine starke Pipeline, aber Misserfolge und Rückweisungen seien nie zu unterschätzen. Z.B. sei Novartis beim britischen Institut NICE Afinitor (Nierenkrebs, als Zweitlinien-Therapie) wegen Kostenbedenken auf Ablehnung gestoßen. Überhaupt entwickle sich das neue Produkt Afinitor, das aber eine gute F&E-Historie durchlaufen habe und noch auf weitere Anwendungsbereiche untersucht werde, bis jetzt doch nicht so gut wie einst erwartet. Diovan's Umsatz (2009 6 Mrd. USD, Patentauslauf 2011/12) zu ersetzen, bleibe eine Herausforderung. Der Alcon-Kauf sei relativ teuer gewesen. Als nächstes seien Integrationskosten zu verarbeiten. Das Impfstoff-Geschäft sei sehr volatil.

Die Aktie von Novartis hat in den letzten Wochen ausgehend von dem Widerstand bei 60,07 USD einen kleinen Rücksetzer auf die Unterstützung bei 56,61 USD hinnehmen müssen, so Andreas Klähn, technischer Analyst der SEB. An dieser Marke versuche sich die Aktie an einer Stabilisierung, wenngleich die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren noch eine intakte Abwärts-Bewegungsdynamik anzeigen würden. Bei 55,50 USD (wöchentlich steigend) verlaufe derzeit die untere Begrenzungslinie des vorläufigen Aufwärtstrends.

Da der langfristige Trendüberhang deutlich positiv sei, würden die Analysten derzeit nicht von einem nachhaltigen Durchbruch unter den Bereich um 56 USD ausgehen. Insgesamt mache die Aktie einen soliden Eindruck. Neu- und Zukäufe seien angesichts des im Vergleich zu anderen Aktien niedrigen Risikos vertretbar. Kurzfristig dürfe allerdings nicht mit einem nachhaltigen Ausbruch über den Widerstand bei 60,07 USD gerechnet werden.

Novartis breite Aufstellung stehe weiterhin für nachhaltiges Wachstum.

Die Analysten der SEB stufen die Novartis-Aktie mit dem Anlagevotum "buy" ein. Das 12-Monats-Kursziel werde von 66 auf 68 USD angehoben. (Analyse vom 12.01.2011) (12.01.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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