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Di, 17. Mai 2022, 18:47 Uhr

Rhön-Klinikum

WKN: 704230 / ISIN: DE0007042301

RHÖN-KLINIKUM langfristiger Kauf


13.11.08 10:26
Aktienservice Research

Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "Aktienservice Research" ist Aktie von RHÖN-KLINIKUM ein langfristiger Kauf.

Dank der stabilen Entwicklung des Gesundheitsmarktes sehe sich RHÖN-KLINIKUM weiter auf Wachstumskurs. Der führende deutsche Klinikbetreiber profitiere von der zunehmenden Privatisierung im Krankenhausbereich. Die Aktie sei moderat bewertet und biete gute Chancen auf mittelfristige Kursgewinne.

Unternehmen aus dem Gesundheitssektor würden als äußerst konjunkturresistent gelten. Dafür spreche nicht nur die Tatsache, dass die Menschen immer älter würden, sondern auch das zunehmende Gesundheitsbewusstsein. An der eigenen Gesundheit werde auch in Zeiten einer schwächeren Konjunktur nicht gespart. RHÖN-KLINIKUM, Deutschlands führender privater Klinikbetreiber, profitiere darüber hinaus von der zunehmenden Privatisierung von Krankenhäusern. Denn der Kostendruck im Krankenhaussektor nehme mehr und mehr zu. Um die Versorgung auf hohem Qualitätsniveau zu gewährleisten, bleibe für vieler Städte und Kommunen nur eine Lösung, nämlich die Privatisierung.

Der Pionier im Bereich der Krankenhausprivatisierung sei RHÖN-KLINIKUM, einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland. Das 1973 gegründete Unternehmen sei der Marktführer unter den börsennotierten Betreibern von so genannten Akutkrankenhäusern. Derzeit betreibe der Konzern 46 Kliniken an 36 Standorten in neun Bundesländern, mit dem Schwerpunkt in Bayern, Thüringen und Sachsen. Die optimale Patientenbetreuung durch hohe medizinische Qualität und modernste medizinisch-technische Ausstattung stehe bei RHÖN-KLINIKUM im Vordergrund. Dafür beschäftige der Konzern mehr als 32.000 Mitarbeiter, davon seien rund 12% ärztliche Mitarbeiter und circa 67% pflegerische und medizinische Fachkräfte.

Die Zahl der privat geführten Kliniken nehme seit Jahren stetig zu. Sei im Jahr 1990 nur jedes siebte deutsche Krankenhaus in privater Trägerschaft gewesen, sei es 1998 bereits jedes fünfte gewesen. Bis zum vergangenen Jahr sei der Anteil sogar auf über 25% angewachsen. Der Trend zur Privatisierung halte an, wovon RHÖN-KLINIKUM maßgeblich profitiere. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass es in der Lage sei, Krankenhäuser profitabel zu betreiben. Dabei gelinge es dem MDAX-Unternehmen nicht nur, die Sach- und Personalkosten zu senken, sondern gleichzeitig auch eine höhere Leistungsqualität zu bieten.

Mit seinem Know-how schaffe es RHÖN-KLINIKUM seit Jahren, Umsatz und Gewinn kontinuierlich zu steigern. Zwischen 2003 und 2007 seien die Erlöse dank verschiedener Akquisitionen verdoppelt worden. Auch in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres habe der Konzern den positiven Trend fortgesetzt. So sei der Umsatz um 4,9% auf 1,59 Mrd. Euro geklettert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich um 3,4% auf 126,9 Mio. Euro verbessert. Unter dem Strich habe RHÖN-KLINIKUM 89,2 Mio. Euro und damit 2,6% mehr als ein Jahr zuvor verdient.

Trotz eines leichten Gewinnrückgangs im dritten Quartal habe RHÖN-KLINIKUM seinen Ausblick bekräftigt. Für das Gesamtjahr gehe der Klinikbetreiber unverändert von einem Umsatz von 2,1 Mrd. Euro und einem Ergebnis in Höhe von 123 Mio. Euro aus. Die positive Entwicklung solle sich auch im nächsten Jahr fortsetzen. Unabhängig von weiteren Akquisitionen sollten die Erlöse im Jahr 2009 auf 2,3 Mrd. Euro wachsen, das Konzernergebnis solle auf rund 130 Mio. Euro steigen. "Der Gesundheitsmarkt ist krisenfest und weitgehend unabhängig von kurzfristigen Entwicklungen an den Finanzmärkten und konjunkturellen Schwankungen", so Firmenlenker Wolfgang Pföhler. Allerdings habe er eingeräumt, dass das Ergebnis 2009 um 5 Mio. Euro nach oben oder unten abweichen könnte.

Die ausgesprochen stabile Geschäftsentwicklung habe auch dafür gesorgt, dass sich die Aktie von RHÖN-KLINIKUM in den vergangenen Monaten sehr viel besser geschlagen habe als der breite Markt. Derzeit notiere der Kurs etwas mehr als 20% unter seinem im vergangenen Jahr erreichten Allzeithoch. Seit Jahresbeginn habe die Notierung gerade einmal rund 13% nachgegeben, während der MDAX im gleichen Zeitraum mehr als 40% verloren habe. Der übergeordnete Trend zeige trotz des Rückgangs in den letzten Monaten unverändert nach oben. Das Korrekturtief vom Januar bei 16,30 Euro sei beim Rutsch im Oktober zwar getestet, aber auf Tagesschlusskursbasis erfolgreich verteidigt worden.

Auch aus fundamentaler Sicht habe die Aktie durchaus Luft nach oben. Mit einem KGV von 15 sei der MDAX-Titel zwar kein ausgewiesenes Schnäppchen, vor dem Hintergrund des stetigen Wachstums sei die Bewertung jedoch nicht zu hoch. Zudem liege der aktuelle Börsenwert mit knapp 2 Mrd. Euro unter dem für das laufende Jahr erwarteten Umsatz.

Angesichts der stabilen Entwicklung des Gesundheitsmarktes und des anhaltenden Privatisierungstrends im Krankenhaussektor bleibt die RHÖN-KLINIKUM-Aktie auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten ein Basisinvestment, so die Experten von "Aktienservice Research". Der MDAX-Titel habe trotz des Einbruchs an den Börsen Stärke bewiesen und sollte auf mittlere Sicht seine langfristige Aufwärtsbewegung wieder aufnehmen können. Auf Sicht eines Jahres erscheine eine Rückkehr in den Bereich des bisherigen Hochs bei gut 24 Euro realistisch. Der empfohlene Stopp-Loss liege bei 15,80 Euro. (Aktien Ausgabe 491 vom 12.11.2008) (13.11.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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