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So, 3. Juli 2022, 13:23 Uhr

SPAG ST.PETERSBURG IMMO.

WKN: 724440 / ISIN: DE0007244402

SPAG St. Peterburg Immobilien große Chance


30.06.06 16:03
SdK AktionärsNews

Westerburg, 30. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "SdK AktionärsNews" besteht bei der Aktie der SPAG St. Peterburg Immobilien (ISIN DE0007244402 / WKN 724440) eine große Chance.

Ende 1997 sei die St. Petersburg Immobilien AG, kurz "SPAG", an der Börse angetreten, um Geld für Investments im Boommarkt Russland einzusammeln. Anfangs sei das Geschäft auch sehr erfolgreich verlaufen - bis die Staatsanwaltschaft den Verdacht geäußert habe, dass das Unternehmen Geld aus Kreisen der organisierten Kriminalität angenommen und über Investitionen in russische Immobilien außer Landes geschafft habe. Mehrere Male seien die Geschäfts- und Privaträume der Verwaltung und sogar die der involvierten Banken durchsucht und alle Unterlagen beschlagnahmt worden, weshalb über Jahre nicht einmal ein vernünftiger Jahresabschluss habe aufgestellt werden können.

Völlig überdeckt worden sei durch dieses etwas ungewöhnliche Problem die über Jahre recht positive operative Entwicklung der beiden Tochtergesellschaften Inform Future AG und Snamenskaja AG, in denen sich die beiden Immobilien der Gesellschaft befänden. Das wesentliche Asset sei bis vor einigen Monaten ein Einkaufscenter in St. Petersburg gewesen, das inzwischen an einen schwedischen Investor verkauft worden sei. Erlöst worden seien rund 25 Mio. Euro, die der SPAG im Oktober zufließen würden. Eine verbindliche Erklärung liege bereits vor.

Da die Reputation der SPAG inzwischen so stark beschädigt sei, dass eine Entwicklung der Gesellschaft nicht mehr möglich sei, sei von der Hauptversammlung am 09. Juni 2006 beschlossen worden, den kompletten Verkaufserlös an die Aktionäre auszuschütten. Über eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender Kapitalherabsetzung würden 25,48 Mio. Euro ausgekehrt, was bei 5,2 Mio. Aktien pro Anteilsschein einem Wert von 4,90 Euro entspreche.

Nach dieser Meldung sei die Aktie steil nach oben geschossen - seltsamerweise notiere sie mit 4,50 Euro aber immer noch um fast 10% unter dem Ausschüttungsbetrag. Rechnerisch müsste sie deutlich höher stehen, schließlich verfüge die SPAG auch noch über eine zweite Gewerbeimmobilie, die nach letzten Schätzungen noch einmal zwischen 4 und 6 Mio. Euro wert sei. Und auch der Börsenmantel stelle noch einen gewissen Wert dar, so dass der faire Wert der Aktie bei etwa 6 Euro liegen dürfte. Und als Schmankerl komme noch eine Klage gegen die Staatsanwaltschaft oben drauf, die vom Vorstand angestrengt worden sei, da die Behörde mit ihren Ermittlungen ganz erheblichen Schaden angerichtet habe.

Zwar könne das Geld frühestens ein halbes Jahr nach dem Beschluss ausgeschüttet werden, also voraussichtlich im Dezember, und es bestehe theoretisch noch ein Restrisiko aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Nach den vielen Jahren dürfte dies aber zu vernachlässigen sein und rechtfertige kaum einen solch enormen Abschlag auf den "fairen Wert". Unklar sei, woher die Stücke kämen, die sogar in recht großer Menge angeboten würden. Gerüchte, dass sich die Baaderbank auf diesem Weg von ihrem Anteil trennen wolle, hätten sich nicht bewahrheitet - das Unterfangen wäre bei einer Beteiligung von fast 36% auch wenig Erfolg versprechend.

Wägt man das Für und Wider ab, so die Experten von "SdK AktionärsNews", besteht bei akzeptablen Risiken eine große Chance, dass sich die Aktie der SPAG St. Peterburg Immobilien bis zum Jahresende in Richtung 6 Euro bewegt, was einen Gewinn von mehr als 30% in fünf Monaten bedeuten würde.





 
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