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So, 25. Februar 2024, 9:40 Uhr

Stada

WKN: 725180 / ISIN: DE0007251803

STADA auf Erholungskurs


11.01.11 12:27
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, stuft die STADA-Aktie mit dem Rating "hold" ein.

STADA erwarte aufgrund von Liquiditätsproblemen serbischer Großhändler eine einmalige Sonderbelastung in Höhe von knapp 30 Mio. EUR vor Steuern. Diese seien in Q3 auch verbucht worden. Ein Restrukturierungsplan sei rasch eingeleitet worden.

In Q3 sei der Umsatz trotz der Probleme in Serbien um 4% auf 399,7 Mio. EUR gestiegen. Das operative Ergebnis sei um 85% auf 6,3 Mio. EUR (9M: -19% auf 104,9 Mio. EUR) gefallen. Der Verlust in Q3 habe 11,2 Mio. EUR (Vj. +23,2 Mio. EUR) betragen. In neun Monaten sei der Gewinn um 46% auf 38,8 Mio. EUR eingebrochen. Der Ausblick sei nahezu unverändert: STADA gehe davon aus, dass in Q4 in Serbien eine Erholung eingesetzt habe und dass sich die unterschiedlichen, teils gegenläufigen Faktoren ausgeglichen hätten.

Nachdem die Belastungen der Hemofarm in Q3 weitgehend verarbeitet worden seien, dürften die in Angriff genommenen Gegenmaßnahmen schon in Q4 gegriffen haben. Damit dürfte STADA den operativen Turnaround in Q4 fortgesetzt haben. STADA hätte damit nicht zu viel versprochen, als sie Ende September vorhergesagt hätten, dass ein Erreichen der Jahresziele trotzdem noch möglich sei. Die Analysten würden dies für plausibel halten.

Das Effizienzsteigerungsprogramm "STADA - build the future" sei ein Grund für das Beibehalten der Ziele. In Serbien könnte operativ bereits eine gewisse Wende in Q4 eingetreten sein. Was die deutsche Gesundheitsreform angehe, dürfte die größte Belastung für STADA vorüber sein; STADA sollte dank der ausgehandelten Rabattverträge nun eher auf wieder anziehende Erträge zusteuern. STADA habe neben Serbien weitere interessante Standbeine im Ausland, die jeweils eine lokal ausgerichtete Vertriebsstrategie verfolgen würden.

Die Beibehaltung des 2010er Ziels sei ambitioniert. Dazu sollten sich die Geschäfte in Serbien auf jeden Fall stark erholt haben. Gesundheitsreformen und ihre Ankündigung würden immer wieder für Kurskorrekturen sorgen. Negativ zu werten seien auch die Restrukturierungskosten sowie die Tatsache, dass es derzeit keine Sonderfantasien gebe.

Den Abwärtstrend konnte die Aktie von STADA bereits Ende November letzten Jahres auflösen, so Andreas Klähn, technischer Analyst der SEB. Es fehle dennoch an langfristig positiven Impulsen. Die langfristigen Trendindikatoren MACD und Momentum würden nahe ihren jeweiligen Nullachsen seitwärts verlaufen. Es liege also kein Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik vor. Noch herrsche eine geringe mittelfristige Aufwärtsbewegungsdynamik vor, die jedoch abnehme. Die Analysten würden eine hauptsächliche Handelsspanne zwischen der Unterstützung bei 22,80 EUR und dem Widerstand bei 26,80 EUR für die nächsten Wochen sehen. Da vom aktuellen Kurs ausgehend die Unterstützung weiter entfernt sei als der Widerstand, lasse sich davon sprechen, dass das Risiko höher anzusiedeln sei als die Chance. Unter diesem Aspekt sei STADA derzeit kein Kaufkandidat.

Die Analysten hätten die Gewinnprognosen entsprechend angepasst. Das 12-Monats-Kursziel werde von 26 EUR auf 28 EUR angehoben.

Die Analysten der SEB bewerten die STADA-Aktie mit "hold". (Analyse vom 11.01.2011) (11.01.2011/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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