USU Software kaufen
03.07.07 12:37
Falkenbrief
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Schnabel, Analyst von GBC Research, empfiehlt im aktuellen "Falkenbrief" die Aktie von USU Software (ISIN DE000A0BVU28 / WKN A0BVU2) zu kaufen.
Mit der "Falkendepot"-Empfehlung USU Software AG hätten Anleger seit Erstempfehlung bereits knapp 40% Performance erzielen können. Dies sollte allerdings noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Die kürzlich vorgelegten Zahlen für das erste Quartal 2007 würden die Einschätzung der Analysten vom März bestätigen, in der sie ein Kursziel von 6,76 Euro ermittelt hätten. Ein Zukauf könne sich daher auch jetzt noch, nach erfolgter Kurskonsolidierung, durchaus lohnen.
Im ersten Quartal 2007 habe die USU Software AG erneut mit einem deutlichen Umsatzplus aufwarten können. Konzernweit hätten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zur Vorjahresperiode um 33,1% auf 7,6 Mio. Euro erhöht. Dieser Umsatzzuwachs resultiere nach Schätzungen der Analysten mit rund 1,3 Mio. Euro zum Teil aus der zum 6. November 2006 voll konsolidierten und im Vorfeld übernommenen LeuTek GmbH. Bereinigt um dieses anorganische Wachstum betrage der aus dem operativen Geschäft generierte Umsatzzuwachs rund 10,5% (0,6 Mio. Euro). Verglichen mit der Wachstumsrate aus der Vorjahresperiode in Höhe von 18,5% zeige sich somit die bereits im Vorfeld erwartete Verlangsamung der Wachstumsdynamik. Auf der Ergebnisseite habe das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem Vorjahresquartal, getrieben durch die Konsolidierung der LeuTek, ebenfalls spürbar zulegen können. Demnach habe das EBITDA bei 0,631 Mio. Euro (Vorjahr 0,345 Mio. Euro) gelegen. Dies entspreche einer EBITDA-Marge von 8,1% (Vorjahr 6,1%).
Ausgehend von einer anvisierten Zielmarge im aktuellen Geschäftsjahr von über 12% sei allerdings festzustellen, dass einige Sondereffekte das Wachstum verlangsamt hätten. Hier würden die Analysten allerdings bereits im zweiten Halbjahr einer wesentlichen Verbesserung entgegen sehen. Besonders erfreulich zeige sich bei genauerer Betrachtung der vorgelegten Quartalszahlen, dass die Rohertragsmarge spürbar auf über 50% habe zulegen können. Vor allem die gestiegenen Lizenz- und Wartungsumsätze, die nicht zuletzt in Zusammenhang mit der LeuTek-Übernahme stehen würden, hätten zu dieser erfreulichen Entwicklung der Rohertragsmarge mit beigetragen.
Die USU Software AG habe mit der nun erfolgten Eingliederung der LeuTek die nachhaltige Basis für weiteres Umsatz- und Ertragswachstum in der Zukunft geschaffen. Richtig erscheine auch, dass nunmehr das operative Geschäft in das favorisierte Produktgeschäft und das Servicegeschäft aufgespaltet worden sei. Die Straffung des Vertriebs und die Weiterentwicklung des nun umfassenden Produktportfolios seien zudem bereits als strategische Stellgröße für den zukünftigen Unternehmenserfolg erkannt und durch die im ersten Quartal erfolgten Maßnahmen weiter gestärkt worden.
In Summe seien die Analysten daher äußerst optimistisch, dass die für die nähere Zukunft gesetzten Ziele auch erreicht werden könnten. Die solide Bilanz der USU mit einer Eigenkapitalquote von über 80%, einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,1 und üppige Cashreserven in Höhe von 9,7 Mio. Euro würden die Zuversicht der Analysten weiter verfestigen. Im Rahmen des DCF-Verfahrens würden sie daher auf Basis ihrer Schätzungen einen fairen Wert je Aktie für die nächsten 12 Monate in Höhe von 6,76 Euro ermitteln. Aufgrund des hohen Verlustvortrages hätten die Analysten bis zum Ende ihrer Schätzperiode im Jahr 2013 einen Steuersatz von 10% unterstellt. Darüber hinaus würden sie mit einem sich durch das Umsetzen der angekündigten Steuerreform ergebenden Steuersatz von 29,8% rechnen.
Das Rating der Analysten von GBC Research im aktuellen "Falkenbrief" für die USU Software-Aktie lautet daher auch weiterhin "kaufen". (Ausgabe 13 vom 22.06.2007) (03.07.2007/ac/a/nw)
Mit der "Falkendepot"-Empfehlung USU Software AG hätten Anleger seit Erstempfehlung bereits knapp 40% Performance erzielen können. Dies sollte allerdings noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Die kürzlich vorgelegten Zahlen für das erste Quartal 2007 würden die Einschätzung der Analysten vom März bestätigen, in der sie ein Kursziel von 6,76 Euro ermittelt hätten. Ein Zukauf könne sich daher auch jetzt noch, nach erfolgter Kurskonsolidierung, durchaus lohnen.
Im ersten Quartal 2007 habe die USU Software AG erneut mit einem deutlichen Umsatzplus aufwarten können. Konzernweit hätten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zur Vorjahresperiode um 33,1% auf 7,6 Mio. Euro erhöht. Dieser Umsatzzuwachs resultiere nach Schätzungen der Analysten mit rund 1,3 Mio. Euro zum Teil aus der zum 6. November 2006 voll konsolidierten und im Vorfeld übernommenen LeuTek GmbH. Bereinigt um dieses anorganische Wachstum betrage der aus dem operativen Geschäft generierte Umsatzzuwachs rund 10,5% (0,6 Mio. Euro). Verglichen mit der Wachstumsrate aus der Vorjahresperiode in Höhe von 18,5% zeige sich somit die bereits im Vorfeld erwartete Verlangsamung der Wachstumsdynamik. Auf der Ergebnisseite habe das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem Vorjahresquartal, getrieben durch die Konsolidierung der LeuTek, ebenfalls spürbar zulegen können. Demnach habe das EBITDA bei 0,631 Mio. Euro (Vorjahr 0,345 Mio. Euro) gelegen. Dies entspreche einer EBITDA-Marge von 8,1% (Vorjahr 6,1%).
Die USU Software AG habe mit der nun erfolgten Eingliederung der LeuTek die nachhaltige Basis für weiteres Umsatz- und Ertragswachstum in der Zukunft geschaffen. Richtig erscheine auch, dass nunmehr das operative Geschäft in das favorisierte Produktgeschäft und das Servicegeschäft aufgespaltet worden sei. Die Straffung des Vertriebs und die Weiterentwicklung des nun umfassenden Produktportfolios seien zudem bereits als strategische Stellgröße für den zukünftigen Unternehmenserfolg erkannt und durch die im ersten Quartal erfolgten Maßnahmen weiter gestärkt worden.
In Summe seien die Analysten daher äußerst optimistisch, dass die für die nähere Zukunft gesetzten Ziele auch erreicht werden könnten. Die solide Bilanz der USU mit einer Eigenkapitalquote von über 80%, einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,1 und üppige Cashreserven in Höhe von 9,7 Mio. Euro würden die Zuversicht der Analysten weiter verfestigen. Im Rahmen des DCF-Verfahrens würden sie daher auf Basis ihrer Schätzungen einen fairen Wert je Aktie für die nächsten 12 Monate in Höhe von 6,76 Euro ermitteln. Aufgrund des hohen Verlustvortrages hätten die Analysten bis zum Ende ihrer Schätzperiode im Jahr 2013 einen Steuersatz von 10% unterstellt. Darüber hinaus würden sie mit einem sich durch das Umsetzen der angekündigten Steuerreform ergebenden Steuersatz von 29,8% rechnen.
Das Rating der Analysten von GBC Research im aktuellen "Falkenbrief" für die USU Software-Aktie lautet daher auch weiterhin "kaufen". (Ausgabe 13 vom 22.06.2007) (03.07.2007/ac/a/nw)
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