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Mi, 5. Oktober 2022, 8:42 Uhr

7C Solarparken

WKN: A11QW6 / ISIN: DE000A11QW68

7C Solarparken: Belgische Franken mit stattlicher Performance - Aktienanalyse


04.02.21 08:00
Nebenwerte Journal

Sauerlach (www.aktiencheck.de) - 7C Solarparken-Aktienanalyse von "Nebenwerte Journal":

Claudius Schmidt, Aktienexperte des Fachmagazins "Nebenwerte Journal", nimmt die Aktie des Solarparkbertreibers 7C Solarparken AG (ISIN: DE000A11QW68, WKN: A11QW6, Ticker-Symbol: HRPK) unter die Lupe.

Ende 2020 habe es der Solarparkbetreiber noch einmal krachen lassen und der Energiekontor AG den Solarpark Höttingen abgekauft. Damit habe er das Portfolio vorzeitig auf 265 MWp erweitert. Das passe zur Erfolgsgeschichte, die das quirlige kleine Unternehmen schreibe, das sich 2012 getraut habe, bei der Hamburger Colexon Energy AG einzusteigen, um sie gründlich umzukrempeln.

Bei Vorlage des Geschäftsberichts 2019 zum Auftakt der Corona-Krise sei vorsichtig kalkuliert und nur ein Wachstum des eigenen Portfolios auf 220 MWp in Aussicht gestellt worden. Tatsächlich habe es sich durch den Erwerb des großen Solarkraftwerks Höttingen (8,3 MWp) am Jahresende bereits auf 265 MWp mausert. Der durchschnittliche Einspeisetarif dieser Anlagen betrage EUR 207 je MWh. Nur 2,3% davon bzw. 5,9 MWp würden auf zwei Onshore-Windanlagen basieren, die jährlich etwa EUR 1,2 Mio. zu den Erlösen beitragen würden. Deren Ausbau sei abhängig von günstigen Gelegenheiten und werde maximal auf einen Anteil von 10% des Portfolios steigen. Auf diese Weise sinke die Ertragsvolatilität des Gesamtportfolios, während ein Windanteil ab 15% sie erhöhen würde.

Daneben seien seit 2019 für das PV-Estate-Portfolio auch Freiflächen unterschiedlicher Art erworben worden, auf denen PV-Anlagen betrieben oder errichtet würden, z.T. erfolge der Betrieb auf Rechnung Dritter. Unter Einrechnung dieser 16 Solarparks, die für sechs Fondsgesellschaften verwaltet würden, habe sich die Leistungskraft aller Anlagen der 7C Solarparken AG schon Ende 2020 auf über 300 MWp summiert.

Ein Coup habe 2020 in Belgien geglückt; denn dort sei am 01.12. die Fußballlegende Jean-Marie Pfaff, früherer Welt-Torhüter und Bayern-Star, als Botschafter gewonnen worden. Belgien sei als Markt mit ausgezeichneten Wachstumschancen identifiziert worden. Die Klimaziele würden eine enorme CO2-Reduzierung verlangen, die Strompreise für industrielle Abnehmer seien vergleichsweise hoch, desgleichen das ungenutzte Potenzial, das Dächer, Freiflächen und die Ränder vorhandener Verkehrsinfrastruktur (Auto- und Eisenbahnen) böten.

Die Torwart-Ikone Pfaff spiele eine wichtige Rolle: Er solle in Belgien und Deutschland direkt die Kontakte zu Unternehmen fördern, für deren Geschäftsmodell Nachhaltigkeit essentiell sei. Ende Dezember sei er publikumswirksam am Erstaufbau des belgischen Rieme-Projekts beteiligt gewesen, das sehr bald beachtliche 6,2 MWp zum Portfolio beitragen werde. Unterstrichen worden seien die Ambitionen der belgischen Franken durch die kürzliche Übernahme von Enervest Belgium, einem erfahrenen Projektentwickler.

Die 7C Solarparken AG habe weiterhin ambitionierte Ziele. Die Prognose für 2020 sei zuletzt auf EUR 49,5 Mio. Umsatz und ein EBITDA von EUR 41 Mio. angehoben worden. Das könne auf eine EBIT-Marge von etwa 33% und ein Ergebnis nach Steuern von EUR 11,5 Mio. hinauslaufen. Das letzte Quartal sei naturgemäß weniger ergiebig; umso mehr würden die mittelfristigen Perspektiven überzeugen. Die Dividende solle konstant gehalten werden, weil es nicht mehr um die Maximierung des Cashflow je Aktie gehe. Für 2023 werde ein Portfolio von 400 MWp an eigenen und weiteren 100 MWp an gemanagten Anlagen angestrebt. Gerade sei eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht auf EUR 69,4 (67,5) Mio. zu EUR 4,10 je Aktie durchgeführt worden. Gehe die Strategie auf, würden die Aktionäre vom Wachstum durch einen nachhaltig steigenden Börsenwert profitieren.

Der Markt wandle sich, die Attraktivität der Aktie nicht. Es sei kaum Zufall, dass die 7C Solarparken AG 2020 erneut als bester deutscher Solarkraftwerksbetreiber ausgezeichnet worden sei; denn nicht allein auf die Effizienz der Anlagen, sondern auch auf die Funktionsmechanismen des Marktes hätten die Franken immer ein Auge - und würden prompt reagieren. Der beschleunigte Ausstieg professioneller Investoren aus den alten Energieformen treibe die Kurse der nachhaltigen Energieerzeuger weiterhin an. Umso rascher werde deshalb der Aufstieg in die Tier-1-Gruppe betrieben. Da dort höhere Multiplikatoren bezahlt werden, wirde der Anleger zukünftig zwar bei konstanten Dividenden sinkende Renditen verzeichnen, über Kursgewinne aber auch künftig am Wachstum teilhaben, so Claudius Schmidt. (Ausgabe 2/2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze 7C Solarparken-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs 7C Solarparken-Aktie:
4,52 EUR -1,31% (04.02.2021, 08:01)

Xetra-Aktienkurs 7C Solarparken-Aktie:
4,58 EUR +1,10% (03.02.2021)

ISIN 7C Solarparken-Aktie:
DE000A11QW68

WKN 7C Solarparken-Aktie:
A11QW6

Ticker-Symbol 7C Solarparken-Aktie:
HRPK

Kurzprofil 7C Solarparken AG:

Die 7C Solarparken AG (früher COLEXON Energy AG) (ISIN: DE000A11QW68, WKN: A11QW6, Ticker-Symbol: HRPK) ist Eigentümer und Betreiber von Solaranlagen mit einem kombinierten Portfolio von 105 MWp.

Über 95% der Assets aus dem Portfolio der 7C Solarparken AG liegen in Deutschland, primär in Bayern und Sachsen. Der kleinere Teil des Portfolios liegt aufgrund der Firmenhistorie in Belgien und Italien.

Die 7C Solarparken AG ist in das Marktsegment PV Estate eingetreten, mit bislang ca. 85 Hektar von bebauten Solarflächen im eigenen Bestand. (04.02.2021/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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