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Mi, 22. März 2023, 19:13 Uhr

Electronic Arts

WKN: 878372 / ISIN: US2855121099

Aktie der Woche: Electronic Arts - Umsatzprognosen für 2023 gesenkt - Aktienanalyse


02.02.23 14:38
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Electronic Arts-Aktienanalyse von XTB:

Nach Ansicht der Experten von XTB ist die Aktie von Electronic Arts Inc. (EA) (ISIN: US2855121099, WKN: 878372, Ticker-Symbol: ERT, NASDAQ-Symbol: EA) die Aktie der Woche.

Nach Ubisoft habe nun auch Electronic Arts die Umsatzprognosen für 2023 gesenkt. Im Falle von EA sei dies auf die Verzögerung der Veröffentlichung des auf der "Star Wars'-Franchise basierenden Spiels sowie auf geringere Verbraucherausgaben für Unterhaltung, einschließlich Videospiele, zurückzuführen. Infolgedessen seien die Aktien des Unternehmens vorbörslich um über 9% eingebrochen.

Die pessimistischen Umsatzprognosen für 2023 würden in das Narrativ der Microsoft Corp. (ISIN US5949181045 / WKN 870747) passen. Letzte Woche habe der Xbox-Hersteller düstere Prognosen für die Spieleindustrie vorgelegt und damit die Befürchtung genährt, dass sich der Abschwung der Gaming-Branche im Jahr 2023 noch verschärfen könnte.

Nach zwei Jahren des Wachstums, das durch die Pandemie angetrieben worden sei, sei der Wert des Gaming-Marktes im Jahr 2022 um 4,3% gesunken, so die Schätzungen des Analyseunternehmens NewZoo. Die relativ geringe Anzahl großer, globaler Premieren sei teilweise für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Darauf würden sowohl die Unternehmen als auch die Investoren warten.

EA habe am Dienstag zusammen mit den Quartalsergebnissen bekannt gegeben, dass die Veröffentlichung von "Star Wars Jedi: Survivor" um sechs Wochen auf den 28. April verschoben werde, was in das nächste Geschäftsjahr fallen würde. Das Spiel sei eine Fortsetzung von "Star Wars Jedi: Fallen Order", das 2019 veröffentlicht worden sei und über 20 Millionen Spieler angelockt habe. In den meisten Fällen würden Informationen über die Verschiebung einer wichtigen Premiere, sobald sie bekannt gegeben würden, vom Markt negativ aufgenommen.

Inzwischen hätten die Ergebnisse gezeigt, dass die jüngsten Veröffentlichungen von Electronic Arts-Spielen nicht interessant genug gewesen seien, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher zu erregen. Auch in Zeiten hoher Inflation werde dem Notwendigen Vorrang vor der Unterhaltung eingeräumt.

Das Unternehmen habe am Dienstag für das dritte Quartal des Geschäftsjahres einen Umsatz von 2,34 Milliarden Dollar gemeldet, ein Rückgang gegenüber 2,58 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum des Jahres 2021 und unter den Erwartungen der Analysten von 2,5 Milliarden Dollar.

Aufgrund der Verschiebung der Veröffentlichung des "Star Wars"-Spiels erwarte das Unternehmen derzeit einen Umsatz im vierten Quartal in der Größenordnung von 1,675 bis 1,775 Milliarden Dollar und liege damit deutlich unter den Analystenschätzungen von 2,24 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen, das in den letzten Monaten "Need for Speed Unbound" und den neuesten Teil der FIFA-Reihe veröffentlicht habe, erwarte nun einen Jahresumsatz zwischen 7,07 und 7,17 Milliarden Dollar. Zuvor hätten die Prognosen von 7,65 bis 7,85 Milliarden Dollar gereicht.

Goldman Sachs, Intel, Ubisoft und Electronic Arts. Immer mehr Unternehmen würden deutlich machen, dass sie aufgrund der sich abzeichnenden Rezession für das Jahr 2023 einen Umsatzrückgang erwarten würden. Selbst große Spieleentwickler, die nach dem Covid 2020-Boom kurz vor einer Renaissance gestanden hätten, sähen das Jahr 2023 nicht in leuchtenden Farben. Dies könnte zu einer Korrektur der letzten Aufwärtswelle führen und interessante Gelegenheiten zum Erwerb von Wertpapieren von Unternehmen schaffen, deren Aktien (noch) relativ günstig seien.

Die Aktien von Electronic Arts würden im vorbörslichen Handel um mehr als 9% fallen und eine Abwärtslücke bilden. Kurzfristig sei es möglich, dass Käufer angesichts der starken Konsolidierungszone um 140 Dollar versuchen würden, die Lücke zu schließen (Quelle: xStation5 von XTB). (Analyse vom 02.02.2023)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Electronic Arts-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Electronic Arts-Aktie:
106,98 EUR +0,68% (02.02.2023, 14:20)

NASDAQ-Aktienkurs Electronic Arts-Aktie:
116,76 USD -9,26% (01.02.2023, 22:00)

ISIN Electronic Arts-Aktie:
US2855121099

WKN Electronic Arts-Aktie:
878372

Ticker-Symbol Electronic Arts-Aktie:
ERT

NASDAQ-Symbol Electronic Arts-Aktie:
EA

Kurzprofil Electronic Arts Inc.:

Electronic Arts (ISIN: US2855121099, WKN: 878372, Ticker-Symbol: ERT, NASDAQ-Symbol: EA) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Unterhaltungssoftware. Der Konzern entwickelt und vermarktet interaktive Programme für PCs und moderne Unterhaltungssysteme wie die Sony Playstation, Playstation Portable, die Xbox Videospielkonsole sowie die Nintendo Wii oder mobile Geräte und gehört damit zu den führenden Anbietern seiner Branche. Die Anwendungen werden in eigenen Entwicklungsstudios rund um den Globus - in den USA, Kanada, Großbritannien, Japan und auch in Deutschland - entworfen und realisiert.

Im Vordergrund der Unternehmensaktivitäten steht die Entwicklung innovativer und technisch hochwertiger Unterhaltungsmedien, die über verschiedene Plattformen gespielt werden können. Der Konzern legt großen Wert auf die Einbindung neuester Technologien in den Entwicklungs- und Konzeptionsprozess und arbeitet zum Beispiel an der Optimierung von Wireless-Technologien, Streaming-Gaming-Services oder internetbasierten Spielmöglichkeiten. Bei der Konzeption seiner Produkte kombiniert das Unternehmen verschiedene Medien wie Video, Bilder, 3D-Gesichts- und Körpersimulationen, Computergrafiken und Stereosound mit Beiträgen von Drehbuchautoren, Regisseuren und Musikern. Der Konzern vertreibt seine Produkte an Einzel- und Fachhändler sowie über die eigene Internetseite und das Onlineportal direkt an den Endkunden und bietet zudem einen Download-Service an. (02.02.2023/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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