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Sa, 18. September 2021, 17:59 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Aktien: Deutsche Wohnen an der DAX-Spitze, Vonovia am Ende


27.07.21 09:14
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt hat etwas nachgegeben, so die Analysten der Nord LB.

Auf die Stimmung der Anleger hätten u.a. das ifo-Geschäftsklima und die News aus China gedrückt. Nach dem geplatzten Übernahmeversuch sei Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) mit minus 2,5% das DAX-Schlusslicht gewesen, während Deutsche Wohnen (ISIN DE000A0HN5C6/ WKN A0HN5C) mit plus 1,2% die Index-Spitze eingenommen habe. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,32%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,21% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,65% gesunken.

Die Aussicht auf starke Firmenbilanzen habe weitere Anleger an die Wall Street gelockt. Erneute Kursstürze bei US-Aktien chinesischer Firmen hätten die Kauflaune allerdings etwas ausgebremst. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) und der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) seien jeweils um +0,24%, der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +0,03% geklettert.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere freundlicher bei aktuell 27.976,40 Punkten.

Philips (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) habe dank anhaltender Nachfrage in der Pandemie nach Krankenhausausrüstung einen kräftigen Gewinnsprung erzielt. In Q2 sei der operative Gewinn auf 532 Mio. EUR gegenüber 390 Mio. im Vorjahr geklettert. Der Konzern, dessen Produktpalette von elektrischen Zahnbürsten bis hin zu medizinischen Bildgebungssystemen reiche, habe den Umsatz auf vergleichbarer Basis um 9% gesteigert und damit die Analystenschätzungen von Plus 7,3% übertroffen. Philips habe eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von 250 Mio. Euro für die Reparatur und den Ersatz von Anfang Juni zurückgerufenen Beatmungsgeräten gebucht. Das Unternehmen habe seine Prognose bestätigt.

Nach einem guten ersten Halbjahr hebe der Gabelstapler-Hersteller KION (ISIN DE000KGX8881/ WKN KGX888) seine Prognosen für das Gesamtjahr an. Erwartet werde nun ein Umsatz zwischen 9,7 und 10,3 Mrd. EUR (bislang 9,15 bis 9,75 Mrd. EUR). Der bereinigte Gewinn werde zwischen 810 und 890 (bislang: 720 bis 800) Mio. EUR liegen, der Auftragseingang zwischen 10,65 und 11,45 (9,7 bis 10,4) Mrd. EUR.

Das Biotechunternehmen MorphoSys (ISIN DE0006632003/ WKN 663200) habe sein Umsatzziel gesenkt und erwarte zudem höhere Kosten. Der Vorstand peile 2021 nun einen Umsatz bis zu 180 Mio. EUR an statt bis zu 200 Mio. EUR. Grund seien geringere Produktionsumsätze des Krebsmittels Monjuvi, das MorphoSys in den USA zusammen mit IncyteI vermarktet. Zudem habe das Management höhere Kosten unter anderem bei Forschung & Entwicklung sowie Vertrieb angekündigt: Die Aufwendungen würden nun 435 bis 465 Mio. EUR betragen statt wie ursprünglich geplant 355 bis 385 Mio. EUR.

Der Euro habe gestern einen schwankungsreichen Tag erlebt. Trotz Querschlägern von den Aktienmärkten und vom ifo-Geschäftsklima habe er über 1,18 USD zugelegt.

Auch die Ölpreise hätten schwächer notiert. Marktbeobachter hätten auf wachsende Sorgen vor neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verwiesen. Gold sei unter 1.800 USD geblieben. (27.07.2021/ac/a/m)




 
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