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So, 22. Mai 2022, 13:36 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Aktien: RWE mit +2,67% an der DAX-Spitze, Continental am Indexende


30.11.21 08:15
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach dem Ausverkauf vom vergangenen Freitag haben sich die Indices am deutschen Aktienmarkt etwas erholt, so die Analysten der Nord LB.

Dabei hätten die anfänglich höheren Gewinne aber nur zum Teil gehalten werden können. RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) habe mit einem Plus von 2,67% an der DAX-Spitze gestanden, Conti (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) habe mit einem Minus von 4,22% die rote Laterne getragen. Hintergrund für das schwache Abschneiden des Autozulieferers sei eine Verkaufsempfehlung eines Analystenteams gewesen.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +0,16%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +0,60% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +0,55% gestiegen.

Nach den zuletzt deutlichen Verlusten hätten die Indices an der Wall Street eine Teilerholung gezeigt. Positive Daten aus dem Immobiliensektor und nachlassende Sorgen im Hinblick auf die Omikron-Variante des Corona-Virus hätten die Stimmung gehoben. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,68%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +1,32% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +1,88% geklettert.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere schwach bei 27.822 Punkten (-1,63%).

Knorr Bremse (ISIN DE000KBX1006/ WKN KBX100) erwarte in den kommenden Jahren weiteres Wachstum. Bis 2025 rechne der Schienen- und Lkw-Zulieferer mit einem jährlichen Umsatzplus von 5,5 bis 6,5%. Die Erlöse sollten auf 8,1 bis 8,6 Mrd. EUR steigen. Dabei solle die operative Gewinnmarge (EBIT) zwischen 14 und 16% liegen. Im laufenden Jahr erwarte Knorr Bremse einen Umsatz von 6,6 bis 6,8 Mrd. EUR und eine Gewinnmarge von 13 bis13,5%. Das Nutzfahrzeug-Geschäft werde aktuell durch die Halbleiterknappheit gebremst.

Die durch den Chip-Mangel bedingt gedrosselte Fahrzeugproduktion und höhere Kosten würden den französischen Autozulieferer Faurecia (ISIN FR0000121147/ WKN 867025) vorsichtiger für das Gesamtjahr werden lassen. Das Unternehmen rechne nun für 2021 mit einem Umsatz zwischen 15 und 15,5 (bisher: 15,5) Mrd. EUR und einer operativen Gewinnmarge von 5,5% (bisher: 6 bis 6,2%).

Der russische Gaskonzern Gazprom (ISIN US3682872078/ WKN 903276) habe von den hohen Gaspreisen profitiert und in Q3 einen Rekordgewinn erzielt. Der Nettogewinn sei auf 581,8 (-251) Mrd. Rubel gesprungen, wie der Erdgasförderer mitgeteilt habe. Der Umsatz sei auf 2,4 (1,4) Bio. Rubel geklettert.

Der Euro habe die Kursgewinne des Vortages nicht ganz verteidigen können und etwas leichter geschlossen.

Nachlassende Ängste im Hinblick auf die Omikron-Variante des Corona-Virus hätten an den Ölmärkten nach dem Kursverfall vom Freitag für eine Beruhigung gesorgt. Gold habe am Berichtstag einen leichten Rückgang verzeichnet. (30.11.2021/ac/a/m)




 
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