Suchen
Login
Anzeige:
So, 22. Mai 2022, 13:41 Uhr

Aktienmärkte: Abnehmende Furcht vor Folgen der neuen Corona-Variante sorgt für Kauflaune


07.12.21 08:58
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Zwar ist die Datenlage zu Omikron noch recht dünn, doch die gesundheitlichen Auswirkungen in Südafrika scheinen geringer als befürchtet zu sein, so die Analysten der Nord LB.

So hätten zum Wochenstart die Anleger am deutschen Aktienmarkt beherzter zugegriffen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +1,39% und der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +0,85% gestiegen. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) sei um -0,16% gesunken.

Wall Street: So ganz hätten die Anleger die Aussicht auf eine Weihnachts-Rally noch nicht aufgegeben. Die abnehmende Furcht vor den Folgen der Corona-Variante Omikron habe für Kauflaune gesorgt. Besonders gefragt gewesen seien Reise- und Freizeitwerte. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,72%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +1,17% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +0,93% geklettert.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere freundlicher bei aktuell 28.566,40 Punkten.

Anheuser Busch InBev (ISIN BE0974293251/ WKN A2ASUV) setze sich neue Ziele und rechne mittelfristig nun mit einer jährlichen Steigerung des Betriebsgewinns (EBITDA) von 4 bis 8%. Währungsschwankungen sowie Akquisitionen oder Verkäufe seien dabei nicht berücksichtigt, habe der weltgrößte Brauereikonzern mitgeteilt. Für das lfd. GJ rechne der Konzern mit einem EBITDA-Wachstum zwischen 10 und 12%.

Der französische Baustoffhersteller Saint-Gobain (ISIN FR0000125007/ WKN 872087) wolle den US-Spezialbaustoffchemiekonzern GCP Applied für 2,3 Mrd. USD erwerben. "Diese Akquisition ist ein entscheidender Schritt, um die weltweit führende Position von Saint-Gobain in der Bauchemie mit einem Gesamtumsatz von mehr als 4 Mrd. EUR auszubauen, gegenüber den bisherigen 3 Mrd. EUR", habe das Unternehmen mitgeteilt. Das Unternehmen wolle mit dem Zukauf auch vom Bauboom in den USA, angetrieben durch das Infrastrukturprogramm der Regierung, profitieren.

Unerwartet enttäuschende Konjunkturdaten aus der Euro-Zone hätten die Gemeinschaftswährung zum Wochenstart belastet.

U.a. die Erhöhung der Preise für asiatische Kunden durch Saudi Aramco (ISIN SA14TG012N13/ WKN A2PVHD) habe die Ölnotierungen steigen lassen. Gold habe zu Wochenbeginn nur wenig verändert tendiert. (07.12.2021/ac/a/m)




 
Werte im Artikel
53,30 plus
+1,80%
26.730 plus
+1,39%
3.073 plus
+0,90%
13.982 plus
+0,72%
29.200 plus
+0,57%
3.902 plus
+0,03%
-    plus
0,00%
50,99 minus
-0,22%
11.355 minus
-0,30%