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Anlageprofi: Bitcoin bleibt vorerst das Maß aller Dinge


10.05.21 12:45
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - Wer an Kryptowährungen denkt, assoziiert damit meist als erstes das Urgestein des digitalen Geldes: Den Bitcoin, so die Experten von "FONDS professionell".

Die Währung gelte als Platzhirsch unter den Kryptos und sei die erste, größte und wichtigste Digitaldevise. Bitcoin allein bringe es auf 1,1 Billionen US-Dollar und mache damit 48 Prozent der Gesamtmarktkapitalisierung aller virtuellen Währungen aus. "Das ist wenig, lag der Bitcoin doch vor nicht allzu langer Zeit noch bei einer Dominanz von mehr als 60 Prozent", sage der Kölner Finanzmarktexperte Uwe Zimmer. Der Grund: Kryptowährungen stünden derzeit allgemein im Rampenlicht, und Wettbewerber wie Ethereum, Ripple, Binance Coin und Co. würden immens aufholen.

"Immer mehr institutionelle Investoren kaufen sich ein. Diese setzen oft auf einen Korb aus Kryptos", erkläre Zimmer den Terraingewinn der alternativen Coins. Hinzu komme, dass um so genannte Non-Fungible Token (NFT) aktuell ein regelrechter Hype ausgebrochen sei. Sie würden das Besitzrecht realer und virtueller Gegenstände oder Kunst verbriefen und würden zum Großteil mit Ethereum bezahlt. Die alternativen Coins würden also aufholen. "Aber sie werden den Bitcoin auf absehbare Zeit nicht einholen", sage Zimmer. Dazu sei das Urgestein zu wichtig. "Bitcoin ist der Goldstandard in einem wilden Krypto-Universum", sage der Finanzexperte. In dieser Rolle könne er alt, mächtig und weise werden und den jungen Wilden beim Wachsen in aller Seelenruhe zusehen.

Insgesamt seien alle Kryptos zusammen rund 2,3 Billionen US-Dollar wert. Die Währungen würden sich stark bewegen, wenn über sie gesprochen werde. "Das zeigt etwa der Dogecoin", sage Zimmer. Als Elon Musk sich vor kurzem via Twitter als Fan zu erkennen gegeben habe, sei der Kurs explodiert. Der Tesla-Chef habe aber auch Bitcoin bereits zu Kursanstiegen verholfen, als er verkündet habe, dass seine Autofirma die Währung als Barreserven halten werde. (10.05.2021/ac/a/m)



 
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