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So, 27. November 2022, 6:52 Uhr

Aufschwung an globalen Aktienmärkten noch nicht beendet


13.07.21 13:15
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Aktualitäten: Nach einer etwas gemächlichen Phase an den Aktienmärkten erzielten die wichtigen globalen Aktienindices zum gestrigen Wochenbeginn neue historische Höchstkurse, so die Analysten der National-Bank AG.

Dies alles vor dem Hintergrund der beeindruckenden Performance in der ersten Jahreshälfte. Wie von den Analysten der National-Bank AG immer wieder betont: Das Zinsumfeld für weitere Aktienmarktaufschwünge sei unverändert intakt, Liquidität sei in großem Maße vorhanden und sowohl die Makrodaten als auch die Mikrodaten würden auf eine stabile Erholungsbewegung im Zuge der Überwindung der Corona-Pandemie hindeuten. Ein weiteres Indiz dafür seien die chinesischen Exportzahlen von heute Morgen. Entgegen der Analystenerwartungen eines Rückgangs, seien diese deutlich angestiegen (+ 32,3 Y/Y) und würden den sehr guten Zustand der chinesischen Wirtschaft verdeutlichen. Aufgrund ihrer Funktion als Zugpferd der Weltwirtschaft ein sehr ermutigendes Signal im Hinblick auf die Fortsetzung der globalen Aufwärtsbewegung in den nächsten Monaten.

Natürlich sei zu erwarten, dass die Delta-Variante des Corona-Virus Bremsspuren sowohl in den Volkswirtschaften als auch an den Aktienmärkten hinterlassen werde, dauerhafte Beeinträchtigungen würden die Analysten der National-Bank AG jedoch nicht erwarten, zu groß sollte mittlerweile der Anteil der Geimpften sein. Umso wichtiger sei folglich die Aufrechterhaltung eines hohen Impftempos, gerade im Hinblick auf die Eindämmung der Varianten des Corona-Virus. Die in den letzten Tagen und Wochen zu beobachtende gewisse Impfmüdigkeit der Bevölkerungen sei daher mit sorgenvoller Miene zu betrachten. Hänge doch vom Impffortschritt die weitere Entwicklung ab.

Die EZB habe in der letzten Woche die Ergebnisse ihres "Strategic Review" im Hinblick auf eine Neujustierung ihres Inflationsziels vorgelegt. Die Ergebnisse hätten keine großen Überraschungen gebracht. Das alte Ziel "nahe bei, aber unter 2%", werde ersetzt durch ein symmetrisches 2%-Ziel. Dies bedeute, dass die Inflationsrate auch für eine gewisse Zeit über 2% liegen dürfe, wenn sie vorher unter 2% gelegen habe. Zudem würden Nachhaltigkeitskriterien in die Anleihenkaufprogramme integriert und bei der Ermittlung der Inflationsrate würden zukünftig auch Preise für selbstgenutzte Immobilien einfließen. An der ultraexpansiven Ausrichtung der EZB würden diese Ergebnisse nichts ändern.

Aktien

Die Analysten der National-Bank AG seien weiterhin überzeugt, dass der Aufschwung an den globalen Aktienmärkten noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht habe. Zu günstig präsentiere sich das Aktienmarktumfeld aus niedrigen Zinsen, einem daraus resultierenden Mangel an Anlagealternativen sowie einer zunehmenden Gewinndynamik der Unternehmen im Fortgang der Überwindung der Corona-Pandemie. Investiert bleiben się daher weiterhin- trotz der erzielten Höchstkurse vieler Indices - die von den Analysten der National-Bank AG empfohlene Strategie. (13.07.2021/ac/a/m)