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BMW St

WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003

BMW: Elektro-Offensive nimmt mehr und mehr Gestalt an - Aktienanalyse


28.11.22 09:07
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BMW-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der BMW AG (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Der Autobauer BMW investiere deutlich mehr in sein geplantes neues Elektroautowerk im ungarischen Debrecen. Bis 2025 wolle der DAX-Konzern insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro in den Werksneubau stecken, wie die Münchener am Freitag mitgeteilt hätten. Bisher sei von einer Summe von mehr als einer Milliarde Euro die Rede gewesen.

Zum ohnehin geplanten Werk für die von BMW für Mitte des Jahrzehnts angekündigte neue Elektroautoreihe "Neue Klasse" solle nun noch eine Montage von Hochvoltbatterien für die Autos entstehen. Laut einer Sprecherin seien rund 1,5 Milliarden Euro für die Autofertigung vorgesehen, eine halbe Milliarde für den Batteriepark.

"Unsere Investitionen unterstreichen die Konsequenz, mit der wir die E-Mobilität umsetzen", so BMW-Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic. Mit dem zusätzlichen Investment plane BMW die Schaffung von mehr als 500 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Batteriezusammenbau.

Rund 1.000 Beschäftigte in der eigentlichen Autofertigung sollten in Debrecen bis zu 150.000 vollelektrische Autos im Jahr herstellen. Grundsteinlegung für das Fahrzeugwerk sei Mitte dieses Jahres gewesen, die Bauarbeiten für die Batteriemontage seien vor kurzem gestartet.

Mit der zunächst im mittleren Segment angesiedelten vollelektrischen "Neuen Klasse" wolle BMW eine neue Ära für das Unternehmen einläuten und den Hochlauf der Elektroantriebe mit einer neuen Modellarchitektur deutlich beschleunigen.

Das Werk in Debrecen solle als erste Autofabrik der Welt ausschließlich mit erneuerbarer Energie und damit komplett CO2-frei produzieren. "Das Werk verbindet Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit - und das ist viel mehr, als wir ursprünglich geplant haben", habe Ungarns Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó gesagt.

Die Elektro-Offensive von BMW nehme mehr und mehr Gestalt an. Dem Kurs liefere das vor dem Wochenende aber keine nennenswerten Impulse mehr.

Die BMW-Aktie steht derzeit als Halte-Position auf der Empfehlungsliste des "Aktionär", so Nikolas Kessler. Favorit unter den Papieren der deutschen Autobauer sind die der Porsche AG. (Analyse vom 25.11.2022)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG.

Börsenplätze BMW-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs BMW-Aktie:
83,09 EUR -1,06% (28.11.2022, 09:04)

XETRA-Aktienkurs BMW-Aktie:
83,96 EUR -0,06% (25.11.2022)

ISIN BMW-Aktie:
DE0005190003

WKN BMW-Aktie:
519000

Ticker-Symbol BMW-Aktie:
BMW

NASDAQ OTC-Symbol BMW-Aktie:
BAMXF

Kurzprofil BMW AG:

Die BMW Group (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst 31 Produktions- und Montagestätten in 15 Ländern; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2021 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2,5 Mio. Automobilen und über 194.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2021 belief sich auf 16,1 Mrd. EUR, der Umsatz auf 111,2 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte das Unternehmen weltweit 118.909 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt und rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum seiner Ausrichtung, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase aller Produkte. (28.11.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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